Posts

Zwischen Leistungsdruck und Mensch sein – Warum wir mentale Gesundheit neu denken müssen

Image
Ich versuche mich dem Thema, Psychosoziale Gesundheit und der kollektive Belastungen und Wege aus solchen Krisen heute widmen, im Rahmen meiner Möglichkeit und Erfahrung. Wichtig ist mir ... Wir müssen aufhören, über psychische Gesundheit erst dann zu sprechen, wenn die Seele bereits unter Druck geraten ist. So wie wir zur ärztlichen Vorsorge gehen, bevor Beschwerden entstehen, oder durch Bewegung unser Herz-Kreislauf-System stärken, braucht auch unsere Psyche regelmäßige Aufmerksamkeit, stärkende Routinen und präventive Fürsorge. Nicht erst in der Krise, sondern mitten im Alltag. Aktuell verspüren wir ggf mehr als zuvor Druck von allen Seiten und das dieser wächst Der Oktober rückt weltweit die psychische Gesundheit in den Fokus. Rund um den World Mental Health Day am 10. Oktober , den wir vor wenigen Tagen hatten, geht es um eine Frage, die angesichts der täglichen Herausforderungen immer wichtiger wird: Wie bewahren wir unser seelisches Gleichgewicht in einer Welt, die zunehmend von...

World Restart a Heart Day: Jeder kann ein Leben retten!

Image
Erste Hilfe du kannst mehr, als du denkst. Ein Sturz zu Hause. Ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit. Eine Erkrankung, die plötzlich auftritt – oder eine, die man schon kennt. Notfälle können jeden treffen. In jedem Alter. Überall. Jederzeit. Und in solchen Momenten kann es entscheidend sein, dass jemand in der Nähe weiß, wie Erste Hilfe geht. Der dramatischste Fall ist der plötzliche Herzstillstand. Auch er kommt ohne Vorwarnung – und kann jede und jeden treffen. Dann zählt jede Sekunde: Ohne Sauerstoff nimmt das Gehirn schon nach wenigen Minuten bleibenden Schaden. Nur wenn das Blut weiter fließt, bleibt die Versorgung erhalten. Und genau das kannst du mit einer Herzdruckmassage bewirken. Darum geht es am heutigen World Restart a Heart Day vor allem um ein Thema:  Reanimation. Die wichtigste Botschaft lautet: Du kannst nichts falsch machen – außer nichts zu tun. Du musst kein Profi sein. 3 einfache Schritte genügen. Prüfen → Rufen → Drücken 1. PRÜFEN ( Check ) Reagiert die Person nic...

Mehr Information bedeutet nicht automatisch mehr Selbstbestimmung - Auch nicht bei Sterbehilfe

Image
In der Psychologie,in Verhaltensforschung, und damit in meinem Tätigkeitsfeld im Beruf der UX- und Customer-Experience-Welt beschäftigen wir uns seit Jahren mit der Frage, wie Menschen zu guten Entscheidungen kommen. Eine Erkenntnis dabei: Mehr Auswahl führt nicht automatisch zu besseren Entscheidungen. Zu viele Optionen können überfordern, Orientierung erschweren und die Entscheidungsfindung sogar behindern. Entscheidend ist nicht allein, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Entscheidend ist auch, wie sie vermittelt werden und unter welchen Bedingungen Menschen ihre Wahl treffen. Und das ist mir super wichtig - gleich zum Anfang möchte ich wieder auf die Wortwahl eingehen. Wir sollten bedenken das Angebote eine Sache ist. Das Informieren sich von einem Angebot unterscheidet. Und wenn ich wieder an Lars Castellucci und seine Kollegen denke die eine Reaktivierung des §217 StGB anstreben, und diesen §217 StGB auch noch durch eine Einschränkung der Informationsfreiheit erweitern wo...

Vorsorge ist Verantwortung: Warum das digitale Vorsorgeregister ab Oktober 2026 Leben schützt

Image
Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann den Alltag von heute auf morgen auf den Kopf stellen. Wer entscheidet dann über deine medizinische Behandlung, wenn du es selbst nicht mehr kannst? Sich mit Vollmachten und Verfügungen zu beschäftigen, ist kein düsteres Thema oder ein gedanklicher Abschied, sondern ein zutiefst aufrichtiger Akt der Selbstbestimmung. Wer mitten im Leben klare Verhältnisse schafft, wahrt den eigenen Willen in schweren Krankheitsphasen wie am Lebensende und nimmt Angehörigen in Notfällen eine oft unerträgliche Last ab. Doch die besten Verfügungen nützen wenig, wenn sie im entscheidenden Augenblick unauffindbar in einer Schublade liegen. Die wichtige Neuerung seit dem 1. Oktober 2026 Das Zentrale Vorsorgeregister (ZVR) der Bundesnotarkammer existiert zwar schon seit 2003, war bislang aber lediglich ein Hinweis- und Wegweisersystem (so eine Art „Karteikasten mit Adressen“  und wir wissen alle wie so etwas nach einer Zeit aussieht 😌 ). Gerichte, Ärzte und Kran...

Suizidzahlen 2025 – Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis)

Image
Die Veröffentlichung der aktuellen Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis) für das Jahr 2025 zeigt eine zutiefst besorgniserregende Entwicklung: Im vergangenen Jahr beendeten  11.334 Menschen  in Deutschland ihr Leben durch einen Suizid.  Statistischen Bundesamtes (Destatis): Zahl der Todesfälle aufgrund von Suizid 2025 gestiegen 9. Oktober 2026 Hinter dieser Zahl stehen 11.334 individuelle Schicksale, unendlicher Schmerz und betroffene Angehörige. Das entspricht einem Anstieg von 9,3 % gegenüber dem Vorjahr (2024: ca. 10.369 Fälle; 2023: 10.300 Fälle) und liegt 15,6 % über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Einsame Suizide: Die amtliche Statistik des Bundesamtes Suizide, absichtliche Selbsttötungen, oft entsprungen aus akuten psychischen Krisen, tiefer Verzweiflung oder unerträglichen Belastungen, gehen uns alle an, es sind oft die die uns in der Familie, im Freundeskreis, im Bekanntenkreis oder als Kolleg*innen nahe sind. Die Daten des Stat...