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Gedanken zum Start ins Jahr 2026 - Haltung in unruhigen Zeiten: Warum Zuversicht zur Pflicht wird

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2025 war ein Jahr, das mich gelehrt hat, wie nah sich Erschöpfung, Verantwortung und Hoffnung begegnen können. Zwischen dem Druck im Beruf, den Einsätzen für Menschen und dem Schreiben auf meinem Blog sei es beruflich über die Veränderungen im Digitalen Raum und dem Design und meinem Mental Health Blog und wie wir alle den Umbrüchen, Zusammenbrechen im Weltgeschehen und Weltpolitik habe ich gespürt, wie zerbrechlich Stabilität sein kann – und wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen, wenn die Welt lauter, roher und unberechenbarer wird. Dieses Jahr hat mir vor Augen geführt: Menschlichkeit ist kein Luxus, sondern ein täglicher Akt – leise, entschieden und manchmal unbequem. Ein Jahr der Nähe und Verantwortung 2025 war für mich ein Jahr, in dem sich vieles verdichtet hat. Viel Arbeit, viel Verantwortung – im Beruf, im Sanitäts- und Rettungsdienst bei ASB und DRK, und im Schreiben über mentale Gesundheit, Verlust und Würde. Es war kein Jahr der Distanz, sondern eines der Nähe: zu Menschen i...

Medical Aid in Dying in the United States – Overview of State Regulations

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Conversations about Medical Aid in Dying are never abstract. They touch deeply personal experiences of illness, loss, fear, and the fundamental human desire for dignity at the end of life. For many patients facing terminal illness, the question is not about choosing death, but about how much suffering must be endured when medicine can no longer offer healing. This article does not seek to promote or normalize assisted dying, but rather to provide a clear, factual overview of how Medical Aid in Dying is regulated in parts of the United States—within strict legal boundaries and under carefully defined conditions. Medical Aid in Dying (MAID) allows terminally ill, mentally competent, and decision-capable adults to self-administer a prescription medication—either by ingesting it orally or by self-administered infusion—in order to end their life with dignity and without further suffering. All existing MAID laws in the United States are based on the model of the Oregon Death with Dignity Act...

A New Year, a New Beginning

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A new year begins  —  not as a clean slate, but as a gentle invitation. An invitation to continue, to breathe, to take one more step forward carrying everything that has shaped us. The past does not vanish at midnight, and the road ahead will not be free of uncertainty. Yet a beginning lives in the courage to move on with hope, even when our hearts are tired. Confidence is not loud. It does not deny pain or promise perfection. It is the quiet knowing that we can face what is real without breaking. It grows slowly—from lived moments, from inner resilience, and from the decision to meet life with honesty instead of fear. To wish for more joy than worry is not to erase our concerns, but to soften their grip. To hope for more sunshine than rain is not to deny the storms, but to trust our ability to endure them. And to choose love over hate is not blindness—it is bravery. It is choosing humanity again and again, even when the world makes it hard. A year filled with light, meaning,...

Patti Smith – eine Inspiration für mentale Stärke und kreative Freiheit

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In unserer hektischen und oft herausfordernden Welt brauchen wir Halt und viele von uns suchen nach Halt, Orientierung und Wegen, mit inneren Unsicherheiten umzugehen. Kunst und Kreativität können dabei wie ein sicherer Hafen wirken – sie schenken Raum für Ausdruck, Reflexion und Heilung – zu mindestens ist dies für mich so. Patti Smith, eine Ikone der Musik- und Kulturszene, verkörpert für mich genau diese Kraft: Patti Smith steht für Authentizität, den Mut zur Verletzlichkeit und die unermüdliche Suche nach Wahrheit – Qualitäten, die gerade im Kontext mentaler Gesundheit unverzichtbar sind. In diesem Artikel möchte ich zeigen, warum Patti Smith für mich eine Wegbegleiterin / einer meiner Role-Models auf dem eigenen, manchmal holprigen Lebensweg war und ist. Vorbild Patti Smith war und ist für mich ein Vorbild. Nicht, weil sie alles im Griff hat – sondern, weil sie nie aufgehört hat, auf der Suche zu sein. In Zeiten, in denen alles wackelt, gibt sie mir Halt. Nicht durch fer...

Zuversicht als Haltung – ein Gedanke zum Jahresende

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Es ist Dezember, und der Blick auf die Welt fühlt sich schwer an. Nachrichtenlagen überlagern sich, Krisen scheinen sich gegenseitig zu verstärken, und vielerorts gewinnen rechtsextreme und faschistische politische Strömungen an Einfluss. Was lange als überwunden galt, tritt wieder offen zutage: die Abwertung von Vielfalt, die Sehnsucht nach einfachen Antworten, die Bereitschaft, Freiheit gegen vermeintliche Sicherheit einzutauschen. In solchen Zeiten ist es nur allzu verständlich, dass viele erschöpft sind und müde werden, dagegenzuhalten. Und doch stellt sich gerade jetzt eine vielleicht unbequeme Frage: Wie bleiben wir innerlich und geistig beweglich, ohne die Realität zu verleugnen – und wie können wir präsent bleiben, für uns selbst und für die Gesellschaft? Der Satz „Wir haben die Pflicht zur Zuversicht.“ wirkt in diesem Zusammenhang zunächst ungewohnt scharf. Giovanni di Lorenzo hat ihn in den vergangenen Jahren immer wieder betont, nicht als moralischen Appell von oben herab, w...

„Grünes Licht“ und der letzte Weg - Zwischen Verantwortung, Mitgefühl und Gesetz

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In diesen Artikel geht es um den Dokumentarfilm  „Grünes Licht“ von Pavel Cuzuioc – den ich mit "Zwischen Verantwortung, Mitgefühl und Gesetz" gelabelt habe - da es in der Doku um Dr. Johann Spittler geht, der wegen seinem Mitgefühl / Mitleid aktuell in Haft ist. Es ist kein leichter Weg, den der Regisseur Pavel Cuzuioc in seinem Dokumentarfilm  „Grünes Licht“  beschreitet. Und es ist erst recht kein leichter Weg für jene Menschen, denen der Film begegnet: Menschen, die seit Jahren mit schwersten körperlichen oder psychischen Erkrankungen leben, deren Leid kaum noch zu ertragen ist und für die jede Hoffnung auf Besserung längst verloren scheint. Im Zentrum des Films steht ein Mann, auf dem für viele dieser Menschen die letzte Hoffnung ruhte  Dr. Johann Spittler . Dr. Spittler führt Gespräche mit Menschen, die einen assistierten Sterbehilfe erwägen oder diesen bereits entschieden haben. In Zusammenarbeit mit Sterbehilfe-Organisationen in der Schweiz un...

„Buchenleben“ von Peter Wohlleben – Eine Einladung zur inneren Ruhe durch die Natur

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In seinem Buch „Buchenleben“ nahm mich Peter Wohlleben mit in die faszinierende Welt der Buchenwälder. Peter Wohlleben ist Förster und Autor vieler guter Bücher über die Natur, den Wald und Bäume. Mit viel Feingefühl und einem tiefen Verständnis für ökologische Zusammenhänge schildert er, wie die Buche als Baum und als Teil eines komplexen Ökosystems funktioniert – und wie wir Menschen davon profitieren können, auf so vielen Ebenen und auch seelisch.  Wohlleben gelingt es, wissenschaftliche Erkenntnisse über Wälder in eine Sprache zu übersetzen, die zugänglich und gleichzeitig poetisch ist. Er erzählt nicht nur von den biologischen Eigenheiten der Buche, sondern zeigt auch, wie Wälder als Lebensgemeinschaften funktionieren – voller Kommunikation, Kooperation und Balance. Besonders spannend ist dabei seine Darstellung, wie sich Bäume gegenseitig unterstützen und wie sensibel sie auf ihre Umwelt reagieren. Für Leser*innen, die sich mit Mental Health beschäftigen, ist „Buchenleben“ we...