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Zahlen zu Freitodbegleitungen in Deutschland für das Jahr 2025 bzw. neuere Schätzungen

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Zusammenstellung der Zahlen zu Freitodbegleitungen in Deutschland für das Jahr 2025 bzw. neuere Schätzungen, basierend auf verfügbaren Quellen. Leider sind offizielle, amtliche Gesamtstatistiken bisher (Ende Januar 2026) nicht zentral veröffentlicht worden; die derzeit verfügbaren Daten stammen überwiegend aus Vereinsangaben, Pressekonferenzen und Presseberichten. Die Zahlen der letzten Jahre finden Sie hier: Zahlen und Fakten zur Sterbehilfe 2021 bis 2024 Nach Presseberichten finde ich nachfolgende Zahlen: Insgesamt etwa 1.287 assistierte Freitodbegleitungen sollen 2025 in Deutschland stattgefunden haben, wenn man alle Organisationen zusammenzählt. DGHS: 898 Fälle Dignitas Deutschland: ~213 Fälle Verein Sterbehilfe (Hamburg): ~176 Fälle Diese Zahl ist eine Schätzung aus journalistischen Quellen und nicht amtlich bestätigt, aber sie gibt einen breiteren Überblick über die Situation in 2025. 1. Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V. Die DGHS berichtete bei ihrer Presseko...

Q&A - Wo findet man Sterbehilfe in Deutschland?

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Bevor ich in diesen Blogbeitrag einsteige, kurz eine Erläuterung zur Sterbehilfe und den vier Sterbehilfeformen ( Detaillierter hier ): 1. Assistierte Sterbehilfe: Bereitstellung der Mittel zur Selbsttötung. Nicht strafbar, solange der Sterbewillige die letzte Handlung selbstständig ausführt. 2. Indirekte Sterbehilfe: Verabreichung von Medikamenten zur Schmerzlinderung, die auch den Tod beschleunigen können. Nebenfolge ist unbeabsichtigt und unvermeidbar. Rechtfertigbar nach § 34 StGB (Notstand). 3. Passive Sterbehilfe: Unterlassen oder Einstellen lebenserhaltender Maßnahmen. Kann als Totschlag durch Unterlassen nach § 212 StGB strafbar sein. Eine klare Patientenverfügung kann dies verhindern. 4. Aktive  Sterbehilfe  oder direkte Sterbehilfe: Tötung eines Menschen auf dessen ausdrücklichen Wunsch hin. Verboten und strafbar nach § 212 (Totschlag) und § 216 (Tötung auf Verlangen) StGB. Hilfe findet man in Deutschland entweder ... beim eigenen Arzt, dies ist auch meine Empfehlung...

Sterbebegleitungen in Deutschland 2024 (DGHS, Dignitas und Verein Sterbehilfe)

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Im Jahr 2024 stieg die Zahl der assistierten Sterbebegleitungen in Deutschland moderat auf ca. 977 Fälle - geschätzt auf 1200 - in 2023 lagen die Zahlen geschätzt bei 1000 Freitoden.  Zahlen für die DGHS, Dignitas und Verein Sterbehilfe Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) führte 623 Freitodbegleitungen durch, dabei ist zu bedenken dass die DGHS bei 38 Begleitungen Doppelbegleitungen nennt, also die gemeinsamen Sterbebegleitung von einem Paaren. Die Organisation Dignitas Deutschland nennt für 2024 eine Zahl von 183 Freitodbegleitungen . Der Verein Sterbehilfe beziffert deren Hilfe auf 171  Freitodbegleitungen . Die Gesamtzahl wird auf etwa 1200 geschätzt, da auch Sterbebegleitungen durch Privatpersonen und Ärzte berücksichtigt werden müssen, zu denen meine kleine zweistelligen Begleitungen gehören. Die DGHS stellt fest, dass assistierte Sterbebegleitungen in der Sterbestatistik des Statistischen Bundesamts nicht separat erfasst werden. Eine n...

Kommentar zur Orientierungs­debatte im Bundestag über die Reform der Sterbehilfe - Mai 2022

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Der Bundestag hat Mitte Mai 2022, in einer Generalaussprache über Möglichkeiten zur Reform der Sterbehilfe beraten.  Hintergrund war und ist das Urteil des Bundesverfassungsgericht (BVerfG) aus Februar 2020, dass das2015 vom Bundestag beschlossene Verbot der organisierten Sterbehilfe gekippt und klargestellt hat, dass jeder Mensch ein Recht hat, selbstbestimmt zu sterben, auch mit Unterstützung Dritter. In der Generalaussprache des Bundestag hatten viele Redner das Selbstbestimmungsrecht der Bürger*innen hervor gehoben, auf den Lippen. Oft wurde dieses aber schon im Folgesatz eingeschränkt. In fast allen Reden wurde eine 'geeignete Beratungsinfrastruktur' zur Verfügung zu stellen um Suizide wo immer möglich zu verhindern. Wobei leider aus den Reden das Verhindern deutlicher betont wurde als die Hilfe die die Menschen brauchen / bräuchten. Manche Redner forderten einen Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung. Aber bei allen war deutlich - dass sich die Redner weder mit der P...