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Die Würde des Menschen ist unantastbar im Leben und in den schwersten Zeiten des Sterbens

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Ich bin der Auffassung, dass Menschen, die den Freitod wünschen, ein unerträgliches Leiden beenden wollen, sei es durch eine Krankheit oder Alter bedingt, oder anderweitig, auch die Möglichkeit dazu haben sollten. Es ist selbstredend, dass dieser Person verdeutlicht und freiverantwortlich für sich selbst (und nicht basierend auf Regeln und Weltbilder, Weltanschauung Dritter) und ernstlich begründet wieso sie selber sterben möchten. Und damit leidende Menschen, Sterbewillige, deren Angehörige, weitere Helfende und unterstützende Menschen und Ärzte, Apotheker, etc. einen klaren Rahmen und einen Rechtssicherheit brauchen, unter welchen Voraussetzungen Sterbehilfe in Anspruch genommen und geleistet werden darf und sollte.  Das gilt und sehe ich umso mehr vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgericht im Februar 2020. Das Bundesverfassungsgerichts hat vor über 1000 Tagen / fast drei Jahren über mehrere Verfassungsbeschwerden gegen § 217 StGB geurteilt. Wie sicher...

Schwer fassbares Argument zur Sterbehilfe und gegen ein eigenverantwortliches Leben und Sterben

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Ich habe nun schon mehrfach die drei Gesetzentwürfe erläutert und kommentiert. Dass letztlich nur einer der Entwurf akzeptabel ist ist offenkundig - der Entwurf der Gruppe um Frau Katrin Helling-Plahr (FDP) und Petra Sitte (Linke) - dieser Entwurf schlägt eine Neuregelung außerhalb des Strafrechts vor. Damit wird das Recht auf einen selbstbestimmten Tod legislativ abgesichert. Der Entwurf stellt, gemäß dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts gemäß klar, dass die Hilfe zur Selbsttötung grundsätzlich straffrei möglich ist. Und sieht mit selbigen Schwerpunt ein breites Beratungsangebot vor und will diese Beratung und Hilfe gleichwertig anbieten und vorsehen.  Ein optimierbarer aber unzureichender Gesetzentwurf kommt aus einer Gruppe um Renate Künast (Grüne) und Nina Scheer (SPD). Auch dieser Entwurf soll Betroffenen sicheren Zugang zu Medikamenten eröffnen. Eine verpflichtende Beratung ist auch hier vorgegeben aber es wird nach Motiven und Krankenakte unterschieden. Bei einem Sterbew...

Sterbehilfe eine ethische Zwickmühle

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In jedem Fall in der Gesellschaft, in Politik und dem gesetzlichen Rahmen, in der Philosophie, Weltanschauung, Religionen finden die Problematiken der Sterbehilfe deren zentralen Themen in den ethischen Debatten. In der Debatte treffen die Betrachtungsweisen, Voraussetzungen und Bewertung menschlichen Handelns und das methodische Nachdenken über die Moral und Ethischen Betrachtungen aufeinander - auf der einen Seite die christlichen Ethiken und andere dogmatische geistige Korsetts -  zum anderen liberalere Auffassung - bis hin zu Personen und Gruppen die Relativität oder Subjektivität aller Werte proklamieren oder Leuten von unterschiedlichsten und persönlichen Meinungen, die die Debatte ebenfalls prägend und bereichern Die unterschiedlichen Ethisch / Moralischen Bewertungen und Ansichten beruhen, so nehme ich es wahr, auf einem unterschiedlichen Menschenbild, aus dem jeweils eine andere moralische Forderung erwächst.  Politische Debatte Diese Debatte bzw nicht vollzogene Deba...

Kommentar zur Orientierungs­debatte im Bundestag über die Reform der Sterbehilfe - Mai 2022

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Der Bundestag hat Mitte Mai 2022, in einer Generalaussprache über Möglichkeiten zur Reform der Sterbehilfe beraten.  Hintergrund war und ist das Urteil des Bundesverfassungsgericht (BVerfG) aus Februar 2020, dass das2015 vom Bundestag beschlossene Verbot der organisierten Sterbehilfe gekippt und klargestellt hat, dass jeder Mensch ein Recht hat, selbstbestimmt zu sterben, auch mit Unterstützung Dritter. In der Generalaussprache des Bundestag hatten viele Redner das Selbstbestimmungsrecht der Bürger*innen hervor gehoben, auf den Lippen. Oft wurde dieses aber schon im Folgesatz eingeschränkt. In fast allen Reden wurde eine 'geeignete Beratungsinfrastruktur' zur Verfügung zu stellen um Suizide wo immer möglich zu verhindern. Wobei leider aus den Reden das Verhindern deutlicher betont wurde als die Hilfe die die Menschen brauchen / bräuchten. Manche Redner forderten einen Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung. Aber bei allen war deutlich - dass sich die Redner weder mit der P...

Zitate zur Sterbehilfe

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Ich möchte hier einige Aussagen / Zitate sammeln zu würdevollem Ableben.  Ich benutze hier das Wort 'Ableben' da meine Frau diese Wort nutze und für meine Frau genau das für sie das Sterben war: » Mein Leben ist abgelebt - ich hatte soviel - Ich hatte ein Leben – ich habe jetzt kein Leben mehr, weil ich meine Bedürfnisse nicht mehr selbstbestimmt ausleben und leben kann. Ich will nicht mehr abhängig sein, will nicht in einem Pflegeheim betreut werden und den Verfall meines Körpers weiter erleiden. Ich will dieses Leben endlich beenden, will in Würde sterben! « Albert Einstein Einstein lehnte eine Operation ab und sagte:  » Ich möchte gehen, wann ich will. Es ist geschmacklos, das Leben künstlich zu verlängern. Ich habe meinen Anteil getan, es ist Zeit zu gehen. Ich werde es elegant machen!   « Er starb früh am nächsten Morgen im Princeton Hospital im Alter von 76 Jahren, nachdem er bis zum Ende weiter gearbeitet hatte. (Quelle:  Albert Einstein | Constant Reader (th...