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Wer mit Humor zu sterben verstünde, hätte die höchste Stufe der Kultur erreicht. (Curt Goetz)

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 Heute habe ich ein Zitat gelesen ... "Wer mit Humor zu sterben verstünde, hätte die höchste Stufe der Kultur erreicht."  sagte einmal Curt Goetz (Kurt Walter Götz), der ein deutsch-schweizerischer Dramatiker, Schriftsteller und Schauspieler war. Dieses Zitat tut mir gut. Weil nicht nur, dass meine Frau in den Stunden vor ihrem Freitod soviel Humor und Freude zeigte und teilte -  aber noch viel mehr, nach dem meine Frau ihre Mutter, ihre beste Freundin und mich ansah und sagte:   "Ich bin dann mal weg!" ... ein Zitat und der Buchtitel eines Buch über die Reise auf dem Jakobsweg des deutschen Entertainers und Komiker Hape Kerkeling ... schlief meine Frau sanft und mit einem Lächeln ein, unmittelbar nach diesen Satz sagte drehte meine Frau die Infusion auf und verließ uns. Ich kann nur jedem wünschen würdevoll, mit Humor gehen zu dürfen - wenn die Zeit gekommen ist oder selbstbestimmt sein soll.

Ärztliche Unterstützung bei Sterbehilfe

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In der Diskussion über die Sterbehilfe spielen moralische Fragen eine große, wenn nicht einer der Wichtigsten - da sich sowohl die ausführende bzw. involvierte Person (allen voran der Patient und Sterbewillige) als auch der mit der Sache vertraute Arzt oder weitere Dritte Helfer in einem möglichen Gewissenskonflikt befindet oder werden. In meinem Verständnis kann es überhaupt nur eine ärztliche Aufgabe sein, beim Beenden des Leben zu helfen - da dort der höchste Sachverstand ist - aber der Verstand des Sterben-Wollen liegt nun mal bei dem Lebenden der Sterben will. Wie erreicht man das größtmögliche Wohl des Patienten, welches im Vordergrund einer jeden Behandlung stehen muß? Welche Handlungen kann man von einem Arzt abverlangen und dann auch erbitten? Kann man von einem Arzt erwarten, dass er seinen Patienten durch die eigene Handlung, mithin aktiv, tötet? Wenn der Patient aktiv es nicht mehr tun kann. Es sollten die sicheren Rahmenbedingungen und -umstände sowie Rechtssicherheit gesc...

Bis wohin reicht mein Leben, und wo beginnt die Nacht

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" Bis wohin reicht mein Leben, und wo beginnt die Nacht? “ Diese Zeile ist aus dem Gedicht "Die Liebende" von Rainer Maria Rilke Es ist für mich die Frage was ist 'Leben' - was macht Leben aus - was bereichert das eigene Leben. Und wann umfängt die Dämmerung den Einzelnen - wo beginnt die Nacht? Wann umfängt einen ein 'schlechtes Leben' eine düstere Zukunftsaussicht. Wie definiert der Einzelne dies und inwieweit jeder Einzelne sich innerlich und äußerlich darauf vorbereiten will und kann. Und es geht weiter zu den Überlegungen, inwieweit auch das Sterben Teil eines selbstbestimmten Lebens sein sollte und wie diese Selbstbestimmung in der Sterbebegleitung berücksichtigt werden kann. Bei Entscheidungen für oder gegen lebenserhaltende medizinische Maßnahmen sollte immer der Wille und die Willenserklärung des Patienten im Mittelpunkt stehen. Wenn es um diese Willenserklärung geht, denke ich und spielt für mich und in meinem Verständnis eine wichtige Roll...