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Suizidzahlen 2025 – Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis)

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Die Veröffentlichung der aktuellen Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis) für das Jahr 2025 zeigt eine zutiefst besorgniserregende Entwicklung: Im vergangenen Jahr beendeten  11.334 Menschen  in Deutschland ihr Leben durch einen Suizid.  Statistischen Bundesamtes (Destatis): Zahl der Todesfälle aufgrund von Suizid 2025 gestiegen 9. Oktober 2026 Hinter dieser Zahl stehen 11.334 individuelle Schicksale, unendlicher Schmerz und betroffene Angehörige. Das entspricht einem Anstieg von 9,3 % gegenüber dem Vorjahr (2024: ca. 10.369 Fälle; 2023: 10.300 Fälle) und liegt 15,6 % über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Einsame Suizide: Die amtliche Statistik des Bundesamtes Suizide, absichtliche Selbsttötungen, oft entsprungen aus akuten psychischen Krisen, tiefer Verzweiflung oder unerträglichen Belastungen, gehen uns alle an, es sind oft die die uns in der Familie, im Freundeskreis, im Bekanntenkreis oder als Kolleg*innen nahe sind. Die Daten des Stat...

Freitod und das „Dammbruch-Argument“: Was die Daten wirklich zeigen

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Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vor 6 Jahren kam viel Kritik, davor, in den Tagen der Verhandlung, des Urteils und danach - auch wurde gerade von den Vertretern eines sehr restriktiven Gesetzentwurf gebetmühlenartig von einem 'Dammbruch' gesprochen, einer 'Schieflage' zu der es kommen würde – was sagen die Zahlen wirklich, Zahlen die zu erwarten waren? Wenn wir über Freitod sprechen, sprechen wir nie nur über Paragrafen oder Statistiken -oder sollten es nicht. Wir sprechen über Leid. Über Menschen und deren individuellen Gedanken. Über Angst vor Kontrollverlust. Über Würde. Über Grenzsituationen. In meinem Mental-Health-Blog geht es oft um diese Grenzbereiche des Lebens, Krisen und darum, wie verletzlich Menschen sein können. Die Gegner der Freitodbegleitung sprechen nach wie vor von einem 'Dammbruch' oder 'Schieflage' im Zusammenhang mit dem Freitod – es würde alles ins Rutschen kommen und die Zahl der Suizide würde unkontrolliert steigen....

Lauterbach stellt Strategie zu Suizidprävention vor

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Der Bundestag hatte im Juli 2023 mit überwältigender Mehrheit beschlossen, dass die Bundesregierung bis Ende Januar 2024 ein Konzept zur Vorbeugung und bis Ende Juni 2024 auch ein Suizidprävention Gesetz vorlegen soll - Siehe auch " Sterbehilfe-Gesetze durchgefallen " vom 6.Juli letzten Jahres. Im vergangenen Juli stimmten 688 Abgeordnete des Bundestages für einen Ausbau der Suizidprävention in Deutschland. Sie forderten, dass die Bundesregierung bis Ende Januar diesen Jahres eine Strategie vorlegen müsse, wie die hohe Zahl an Selbsttötungen vermindert werden kann. (Siehe Artikel zur Suizidprävention ) Den ersten Schritt dazu macht Lauterbach nun, wenn auch mit 3 Monaten Verspätung. Wie nötig das wäre, zeigen die aktuellen Statistiken: 2022 nahmen sich bundesweit 10.119 Menschen das Leben. Dies entspricht einem Anstieg um 9,8 Prozent oder 904 Fällen gegenüber dem Vorjahr. Erstmals seit acht Jahren liegt die Zahl wieder über 10.000; zudem ist der prozentuale Anstieg binnen ein...