Vortragsabend des Arbeitskreises Selbstbestimmtes Sterben Oldenburg mit Dr. Matthias Thöns
„Dammbruch" und „Normalität" – zwei Begriffe, die Debatten über Freitod und Freitodbegleitung immer wieder dominieren und häufig mehr verschließen als öffnen. Umso wichtiger sind Abende, die genau diesen Fragen mit Expertise und Offenheit begegnen. Dr. Matthias Thöns, Palliativmediziner und Autor des vielbeachteten Buches „Patient ohne Verfügung", war am 12. Oktober 2026 auf Einladung des Arbeitskreises Selbstbestimmtes Sterben Oldenburg zu Gast. Die Resonanz – ein bis auf den letzten Platz besetzter Saal – spricht für sich. Hier sind meine Eindrücke und mein Plädoyer für mehr solcher Räume und damit meine ich nicht nur reale Räume, vielmehr geht es mir um Gedankenräume, Gesellschaftliche Räume mit einer offenen und wertschätzenden Auseinandersetzung, offenheit für andere Lebenskonzepte – und das Sterben und das Lebensende gehört zum Leben wie die Geburt.. Dammbruch und soziale Not: Was ist Lebenswirklichkeit, was Mythos? Matthias Thöns setzte sich in seinem Vortrag kr...