Suizidprävention beginnt nicht erst in der Krise - Warum wir niedrigschwellige Angebote brauchen
Vor Kurzem wurde ich gefragt, wie ich mir niedrigschwellige Angebote in der Suizidprävention vorstelle. Die Frage hat mich dazu gebracht, einen Artikel fertigzustellen, der schon länger auf meiner Festplatte lag, oft angefangen aber nie beendet wurde. Durch meine Tätigkeit im Bereich Mental Health First Aid (MHFA) und in der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) erlebe ich immer wieder, wie sichtbar psychische Krisen werden können, oft wenn sie bereits eskaliert sind. In meinem Blog beschäftige ich mich mit mentaler Gesundheit von A bis Z – aber meist eher von D bis S von Depression bis Sterbehilfe und Suizid. Dabei möchte ich auch über jene Themen sprechen, bei denen uns die richtigen Worte besonders schwerfallen. Depression. Angst. Einsamkeit. Überforderung. Trauma. Psychische Krisen. Und irgendwann auch: Suizidgedanken, Suizidalität und Suizid. Und über meine Gruppen- und Einzelgespräche zum Freitod und Sterbehilfe erhöht sich die Zahl der die zu diesen nicht wohlerwogenen Sterb...