Antizipatorische Trauer: Was Angehörige bei assistierter Sterbehilfe erleben (Artikel aus der Rheinischen Post)
Ich habe ich in der Rheinischen Post einen bemerkenswert empathischen Artikel über assistierte Sterbehilfe gelesen. Selten gelingt es journalistischen Texten, bei diesem Thema nicht nur die gesellschaftliche oder politische Dimension zu betrachten, sondern vor allem die emotionale Realität der Menschen, die unmittelbar betroffen sind: die Angehörigen. Dorothee Krings ist es, in meinen Augen und Verständnis, ein guter Artikel gelungen. Freilich störe ich mich wie so oft an der Wahl des Wortes 'Suizid' der zu einem falschen Verständnis führen kann, und meist auch tut, aber von diesem terminologischen, semantischen Aspekt abgesehen empfehle ich den Artikel von Dorothee Krings, Redakteurin der Rheinischen Post „ Den Todestermin zu kennen, sind Menschen doch nicht gewöhnt “ Es hat mich bewegt was Hannes Müller ( den Namen hat die Rheinische Post geändert ) berichtet, und ich kann es mehr als gut nachvollziehen - aber auch aus den Freitodbegleitungen die ich begleitet oder betreut ...