Wenn Begriffe verschwimmen: Ein neuer Vorstoß zur Sterbehilfe und die problematische Rhetorik dahinter
Am Mitte Februar wurde in der Stuttgarter - Zeitung , von einer fraktionsübergreifende Gruppe berichtet - von Bundestagsabgeordneten die einen neuen Gesetzentwurf zur Regelung der Sterbehilfe vorbereiten will. Öffentlich als zentrale Akteure genannt wurden Kirsten Kappert-Gonther und Ansgar Heveling . Dies sind leider zwei Personen die in den letzte Jahre ausschließlich durch sehr restriktiven und einschneidende Überlegungen und Äußerungen bekannt sind. Noch liegt kein Gesetzestext vor. Doch bereits die öffentliche Argumentation der Initiatoren wirft Fragen auf – vor allem wegen einer wiederkehrenden begrifflichen Vermischung, die alles andere als harmlos ist. Zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte In den öffentlichen Stellungnahmen durch Frau Kirsten Kappert-Gonther und Ansgar Heveling wird regelmäßig von „Suizidprävention“ gesprochen – und im selben Atemzug von der Notwendigkeit, die assistierte Sterbehilfe stärker zu regulier...