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Notfall-Palliativversorgung: Wenn Rettung nicht immer Transport bedeuten muss

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Ich denke, dass Notfall-Palliativversorgung Schule machen sollte.Vor einigen Wochen hatte ich ein Vorgespräch zu einem Vortrag mit dem leitenden Arzt des Zentrums für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf. Wir sprachen dabei auch über Notfall-Palliativversorgung. Ich habe mich sehr über das gefreut, was er mir dazu erzählt hat. Denn damit lief er bei mir offene Türen ein. Wenn im Notfall die Nummer 112 gewählt wird, zählt jede Sekunde. Es geht um schnelle Hilfe und ein starkes Team – ob wir vom Rettungsdienst mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Rettungsdienst oder aus den Krankenhäusern zusammenarbeiten oder mit Feuerwehr und Polizei. Mit meinen inzwischen doch einigen Jahren Erfahrung im Rettungsdienst ist mir dabei eines immer wichtiger geworden: der ganzheitliche Blick auf den Menschen. Nicht nur auf seine Vitalwerte und die akute Erkrankung, sondern auch auf Lebensqualität, Würde und den Willen der Patientinnen und Patienten. Und das betrifft nicht nur die Betroffene...

Die Pflege am Lebensende; Entscheidungen am Lebensende, wissen, was möglich ist - 1 von 2 Artikel

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Zwischen Fürsorge und Freiheit Angebote am Lebensende verstehen Was am Ende zählt: Begleitung, Möglichkeiten, Klarheit Wenn ein Mensch mit einer unheilbaren Erkrankung konfrontiert ist, stehen er und seine Angehörigen oft vor einer Fülle von Fragen – medizinischer, pflegerischer, aber auch ganz persönlicher Natur. In dieser Situation ist es entscheidend, die bestehenden Möglichkeiten der Palliativ- und Hospizversorgung zu kennen. Denn nur wer informiert ist, kann eine Entscheidung treffen, die dem eigenen Leben und Sterben gerecht wird. Ob im Krankenhaus, zu Hause, im Hospiz oder begleitet durch ein Netzwerk: Es gibt vielfältige Formen der Unterstützung – professionell und ehrenamtlich, stationär oder ambulant. Sie alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Lebensqualität so gut wie möglich zu erhalten und ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Doch auch das bewusste Nein zu bestimmten Angeboten kann eine stimmige Entscheidung sein. Wenn ein Mensch – nach gründlicher Auseinandersetzung u...

FVNF Sterbefasten - "Sterbefasten – Nichts essen und trinken bis zum Tod“

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Vielen Menschen erscheint das Sterbefasten als etwas ganz Normales, Natürliches. Ein Irrglaube, betont die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin Prof. Claudia Bausewein in diesem Beitrag des SWR, vom 14. März 2024  (31min) - meine Erfahrungen beim Begleiten des Sterbefasten und bei der Recherche zum Freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken (FVET) / Sterbefasten . Ich habe in früheren Artikel mehrfach meine Haltung und Wissen zum Sterbefasten dargelegt. In jedem Fall ist das Sterbefasten ein möglicher Weg des selbstbestimmten, freiverantwortlichen  Lebensende. Aus juristischer Sichtweise und Juristen ist einzig und allein die Frage entscheidend: Handeln der Mensch der ein selbstbestimmtes und freiverantwortliches Lebensende wünscht aus eigener, reiflicher und wohlerwogenenen Überlegung, ohne Druck von außen und ohne krankhafte Störung. Und wenn sie oder er frei verantwortlich nicht mehr isst und trinkt, um dem Leiden und Leben ein Ende zu setzen, dann ...