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Fachliche Empfehlungen zur Suizidprävention: ein wichtiges Papier, das gehört werden sollte

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Über LinkedIn bin ich auf die „Fachlichen Empfehlungen für eine Verbesserung der Suizidprävention in Deutschland“ aufmerksam geworden, durch Ute Lewitzka , Expertin für Suizidologie und Suizidprävention sowie Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Ich habe das Papier mit großem Interesse gelesen – und vor allem mit großer Wertschätzung für die Arbeit der beteiligten Fachleute. Denn dieses Empfehlungspapier macht wieder einmal so deutlich: Suizidprävention ist keine Randaufgabe, kein kurzfristiges Projekt und auch keine rein medizinische Frage. Suizidprävention ist eine gesamtgesellschaftliche, gesundheitspolitische und strukturelle Daueraufgabe. Hinter jedem Suizid stehen nicht nur Zahlen, sondern Menschenleben – und ein großes Umfeld aus Angehörigen, Freund*innen, Kolleg*innen und Helfenden, das häufig langfristig mitbetroffen ist. Das Papier benennt acht zentrale Baustellen, wenn ich mich nicht vertue, sehr klar: Es fordert unter anderem eine bundesweit koordinierte und ...

Zwischen Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Verantwortung – Gedanken zur Debatte über Sterbehilfe

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Das Interview in der Frankfurter Rundschau mit Frau Dr. Ute Lewitzka hat mich nachdenklich gemacht. In vielen Punkten kann ich ihren Ausführungen zustimmen. In anderen Punkten sehe ich die Situation anders. Link zu Artikel in der FR vom 19.Juni 2026 ...  Forscherin: „Suizidassistenz droht, zu einer gesellschaftlich akzeptierten Standardlösung zu werden“ Gerade deshalb halte ich eine sachliche Diskussion für wichtig. Die Debatte um Sterbehilfe gehört zu den sensibelsten Themen unserer Zeit. Sie berührt Fragen von Selbstbestimmung, Menschenwürde, Krankheit, Alter, Pflege und gesellschaftlicher Verantwortung. Ein Punkt, bei dem ich Frau Dr. Lewitzka uneingeschränkt zustimme, ist die mangelnde Datenlage. Es ist erstaunlich, dass in Deutschland assistierte Sterbehilfe und andere Formen der Selbsttötung statistisch bislang nicht sauber voneinander getrennt erfasst werden. Wer politische Entscheidungen treffen möchte, braucht belastbare Daten. Ohne eine verlässliche Datengrundlage beweg...

Warum es Ärzt*innen oft schwerfällt, über ein selbstbestimmtes Lebensende zu sprechen

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In diesem Artikel versuche ich, meine Perspektiven und Erfahrungen darzulegen und zu beschreiben, warum es Ärzt*innen oft schwerfällt, über ein selbstbestimmtes Lebensende zu sprechen. Die Motivation, diesen Text zu schreiben, entstand nach der Lektüre des LinkedIn-Artikels Artikel  'Was lernen Medizinstudierende eigentlich über Suizidalität — und was nicht?' von Ute Lewitzka  . Der darin von Prof. Dr. med. habil. Ute Lewitzka referenzierte Artikel in  The Lancet Psychiatry: Are you suicidal?  war beziehungsweise ist für mich leider nicht zugänglich. Der Umgang mit Suizidalität und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Lebensende ist in der medizinischen Praxis bis heute von Unsicherheit, Zurückhaltung und emotionaler Distanz geprägt. Die Gründe dafür sind nicht nur individueller Natur, sondern liegen ebenso in historischen, ethischen und strukturellen Zusammenhängen. Gesellschaftlicher Hintergrund: Die Wirkung von §217 StGB Die gesellschaftliche Wahrnehmung vo...

Erste Professorin für Suizidologie und Suizidprävention in Deutschland

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Prof. Dr. Ute Lewitzka, die erste Professorin für Suizidologie und Suizidprävention in Deutschland, wird ab dem 1. November 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt tätig sein.  Eines ihrer Ziele ist laut Mitteilung der Uni die systematische Erfassung und Auswertung von Suiziden und Suizidversuchen, um erfolgreiche Präventionsmethoden abzuleiten. Perspektivisch soll in Frankfurt ein Deutsches Zentrum für Suizidprävention entstehen. Suizide und Suizidversuche systematisch zu erfassen und auszuwerten, um wirksame Präventionsansätze zu entwickeln.  Prof. Dr. Ute Lewitzka ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention und bringt über 25 Jahre Erfahrung in diesem Bereich mit. Prof. Dr. Ute Lewitzka sieht die Professur als Chance, das Fachgebiet Suizidologie weiter zu entstigmatisieren und effektive Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. Ziel ist der Aufbau eines Deutschen Zentrums für Suizidprävention in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, um Forschung, Be...