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Showing posts with the label Arte

„Fragile“ – über die Zerbrechlichkeit des Lebens - Sting im Rahmen der ARTE-Reihe Sounds Like Art

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Vor etwa einer Woche schrieb ich über ZAZ im Rahmen der ARTE-Reihe Sounds Like Art. Bereits vor einem Monat wurde in derselben Reihe Sting in Amsterdam präsentiert. Manchmal muss Musik nicht laut sein, um gehört zu werden. Manchmal genügt ein leiser Ton, ein Augenblick der Stille zwischen den Klängen, um uns mitten ins Herz zu treffen. So begann mein Abend mit Sting im Rijksmuseum. Nicht als klassischer Konzertbesuch, sondern als Eintauchen in einen Raum, in dem Kunst, Geschichte und Musik aufeinandertreffen – und in dem die Musik selbst zum Spiegel unserer eigenen Erfahrungen wird. Musik begegnet uns und mir nicht immer als Unterhaltung. Manchmal ist sie Erinnerung. Eine leise, fast vorsichtige Erinnerung - ich bin mir sicher jeder hat Song die sie oder ihn an etwas, an jemande/n erinnert, an ein Gefühl. Manchmal auch nur in einer Kombination mit einem Umfeld, einem Geschmack, Geruch ... ich bin mir sicher jede/r findet da etwas. Und bei diesem Song daran, wie zerbrechlich alles ist,...

Was „Nos vies“ über Verbundenheit erzählt - ZAZ im Rahmen der ARTE-Reihe Sounds Like Art

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Manchmal sind es nicht die großen Ereignisse, die uns etwas über das Leben lehren, sondern die leisen Momente dazwischen. Musik kann solche Räume öffnen – Räume, in denen Gedanken über Leben, Vergänglichkeit und das eigene Dasein überhaupt erst hörbar werden. Genau so ein Moment entstand für mich, als ZAZ im Rahmen der ARTE-Reihe Sounds Like Art im MO Museum in Vilnius auftrat – oder vielleicht genauer: als ich die Aufzeichnung sah, hörte, spürte … wahrnahm. Zwischen Kunst, Architektur und Stille wird Musik hier zu etwas, das über sich selbst hinausweist – etwas, das bewegt. Zwischen all den Klängen und Bildern dieses Abends gibt es ein Stück, das für einen Moment alles andere in den Hintergrund treten lässt. Vielleicht, weil es leiser ist. Vielleicht, weil es weniger erzählt – und gerade dadurch mehr Raum lässt. Es ist nicht nur die Musik selbst, die mich berührt hat, sondern ihre Stimmung. Etwas darin hat mich innehalten lassen, ohne dass ich sofort sagen konnte, warum. Ich spreche k...

Zwischen Gesetz und Leid: Französische Patienten auf dem Weg zur Sterbehilfe - Letzte Reise nach Belgien

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Die ARTE-Reportage „Re: Letzte Reise nach Belgien – zur Sterbehilfe“  (Autor: Simon Wohlfahrt) begleitet französische Bürger, die aufgrund schwerer, unheilbarer Krankheiten in Belgien Hilfe beim selbstbestimmten Sterben suchen. Während Sterbehilfe in Belgien seit über zwanzig Jahren unter klaren gesetzlichen Voraussetzungen erlaubt ist, bleibt sie in Frankreich verboten und gesellschaftlich wie politisch stark umstritten. Diese rechtliche Kluft zwingt viele Betroffene dazu, ihr Land zu verlassen, um ihr Leiden selbstbestimmt zu beenden. (in diesem Kontext mein Artikel  Sterbehilfe in Belgien vom Juli 2025  und die zukünftige Änderungen die Ende 2026 in Frankreich in Kraft treten könnten Frankreichs Entscheidung zur Sterbehilfe von Mai 2025 ) Im Mittelpunkt steht unter anderem Valérie, die an der degenerativen Nervenkrankheit ALS leidet. Wie viele andere möchte sie nicht den fortschreitenden Verlust von Kontrolle und Würde erleben. Die Reportage zeigt ihren inneren K...

Artikel zur Reportage "Mein Recht zu sterben" (ARTE)

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Am 30. Oktober 2025 lief die Reportage „Mein Recht zu sterben“ auf Arte . Die Aufzeichnung von ca. 30 Minuten Länge ist auf Arte noch bis zum 29. Oktober 2030 verfügbar - in Deutsch und Französisch. Im Zentrum steht ein Einzelfall von Pascal Mertens, der allerdings exemplarisch die vielschichtige Problematik rund um das Thema Sterbehilfe in Deutschland aufzeigt. Susanne und Michael Mertens müssen seit Jahren mitansehen, wie ihr Sohn Pascal leidet. Der 37-Jährige ist durch eine fortschreitende Lähmung ans Bett gefesselt und kann inzwischen auch nicht mehr selbstständig atmen. Eine Aussicht auf Genesung gibt es nicht.   In dieser Lebenssituation wuchs bei Pascal der Wunsch, sein Leben selbstbestimmt zu beenden – mit Hilfe einer Form von Sterbehilfe. Für seine Eltern beginnt damit ein juristischer und moralischer Kampf: „Es ist unfassbar, wie schwer es einem gemacht wird“, sagt Pascals Mutter. „Das ist unmenschlich.“   Die Reportage zeigt, wie in diesem konkreten F...

Zwischen Leben und Abschied – Ein Film, der unter die Haut geht - „Halt auf freier Strecke“

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„Halt auf freier Strecke“ ist ein zutiefst berührender und authentischer Spielfilm des Regisseurs Andreas Dresen, der sich mit einem Thema auseinandersetzt, das viele fürchten, aber kaum jemand in dieser Direktheit im Kino zu sehen bekommt: dem Sterben. Ohne Pathos, dafür mit großer menschlicher Nähe und dokumentarischer Genauigkeit begleitet der Film einen Mann und seine Familie auf dem Weg des unausweichlichen Abschieds Läuft am Mittwoch, 6.8.2025, um 20:15 Uhr auf arte Verfügbar auch über  arte.tv   (  104 Min. -  Verfügbar bis zum 30. November 2025  ) Frank Lange (gespielt von Milan Peschel) ist ein ganz normaler Familienvater, bis ihn die Diagnose wie ein Schlag trifft: Ein bösartiger Hirntumor, inoperabel. Die Lebenserwartung: nur noch wenige Monate. Was folgt, ist kein dramatisch inszeniertes Kinosterben, sondern ein stilles, oft erschütterndes und gleichzeitig tief menschliches Protokoll des Abschieds. Dresen verzichtet bewusst auf sentimentale Überhöhu...

„Mein Tod. Meine Entscheidung?“ MDR - - "Selbstbestimmt sterben. Sterbehilfe auf dem Prüfstand" ARTE

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Die Dokumentation und Reportagen aus der Reihe „Echtes Leben“ des MDR beschäftigen mit Themen des religiösen und gesellschaftlichen Lebens. Die MDR Dokumentation (30min) „Mein Tod. Meine Entscheidung?“ zum Streitfall und Aspekte der Sterbehilfe ist ab 24. Oktober bis 25.10.2023 in der ARD Mediathek verfügbar. Im Februar 2020 hat das Bundesverfassungsgericht das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe gekippt.   In der neuen Dokumentation von MDR und rbb für das Erste kommen jetzt Menschen zu Wort, die aus persönlicher Betroffenheit oder beruflich mit der Frage nach einem selbstbestimmten Tod konfrontiert sind. Der Bundestag bzw parteiübergreifende Abgeordnetengruppen debattieren nun schon über 2 Jahre will aber noch 2022 eine Regelung für den assistierten Suizid finden, die das Selbstbestimmungsrecht des Menschen berücksichtigt.  " Echtes Leben: Mein Tod. Meine Entscheidung | ARD Mediathek (30min) " Und hier ein weitere Dokus und Reportagen auf und von ARTE (3...