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Showing posts with the label FreitodSuizid

Begrifflichkeit Suizid und Freitod – Sprache, Bilder und die Wirkung einzelner Begriffe

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Gute Kommunikation entsteht, wenn Sprache so gewählt wird, dass sie nicht nur Informationen vermittelt, sondern auch Bedeutung verständlich macht. Dazu gehören eine klare Wortwahl, der Kontext, die Struktur einer Aussage, die Berücksichtigung des Vorwissens der Zuhörenden sowie die Bereitschaft, nachzufragen und zuzuhören - und als Designer der nun einmal immer auch mit Kommunikation zu tun hat ist es die Prädisposition des Empfängers bzw. die Empfänglichkeit für die Information. Worte sind Träger für eine Kommunikation. Mit ihnen übertragen wir gedankliche Bilder, Vorstellungen und Bedeutungen. Je ähnlicher diese Bilder bei Sender und Empfänger sind, desto erfolgreicher ist Kommunikation. Der Gedanke, das Wissen darum, dass Wörter innere Bilder erzeugen, findet sich unter anderem in der Designtheorie, der Kommunikationspsychologie und der Linguistik. Ich bin studierter Architekt und Stadtplaner – und auch Gebäude kommunizieren. Seit vielen Jahrzehnten arbeite ich als Designer. Daher i...

Sterbehilfe in Deutschland - Erläutert in 3 bis 4 Minuten (Lesezeit)

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Sterben in Würde – das wünschen sich viele Menschen, besonders bei schwerem Leiden oder unheilbarer Krankheit. In Deutschland ist es seit 2020 wieder erlaubt, dass jemand einem anderen beim Freitod hilft. Doch es gibt klare Regeln dafür – und auch klare Grenzen. Dieser Artikel erklärt, was heute erlaubt ist, was verboten bleibt, und warum die sogenannte „freiverantwortliche Entscheidung“ dabei so wichtig ist. Da ich mich aber sehr kurz und knapp halten wollte. in 3-4 Minuten lesbar, bitte für weitere Details meine früheren Artikel lesen, Sterbehilfe in Deutschland ist erlaubt und möglich In Deutschland ist es seit dem Jahr 2020 wieder erlaubt, einem Menschen beim Sterben zu helfen, wenn dieser das freiwillig will. Das nennt man Beihilfe zum Sterben oder assistierte Sterbehilfe. Vor dem Jahr 2015 war diese Hilfe über viele Jahrzehnte erlaubt. Nur von 2015 bis 2020 war sie verboten. Das Verbot wurde 2020 vom Bundesverfassungsgericht aufgehoben. Jede Person darf einer anderen beim Sterben...

Suizidalität ist keine Krankheit - Gedanken und Hinweise zu Suizidalität und Freitod-Gedanken

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Suizidalität ist keine Krankheit,, sondern ein Zeichen für ein tiefgreifendes, zugrunde liegendes Problem. Sie kann das Endresultat einer mentalen seelischen Entwicklung sein, in der Gefühle der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit überwiegen, in einer Spirale sich verwickeln und verknotet und absackt. Menschen mit Suizidgedanken fühlen sich oft innerlich zerrissen und haben gemischte Gefühle in Bezug auf ihren Wunsch zu sterben. Auf der einen Seite sehen sie ihr Leben als unerträglich schmerzhaft an und wünschen sich dessen Beendigung, auf der anderen Seite spüren sie einen Selbsterhaltungstrieb, haben Angst vor den möglichen Schmerzen eines Selbstmordversuchs und sind unsicher über die Folgen ihrer Handlungen. Für diese Menschen erscheint die Option einer Veränderung ihres aktuellen Lebens und eines Neuanfangs bei akuter Suizidalität oft nicht als realistisch; Selbstmord erscheint ihnen als der einzige Ausweg. Da Suizidalität sich auf viele verschiedene Arten – oder auch gar nicht – m...

Lauterbach stellt Strategie zu Suizidprävention vor

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Der Bundestag hatte im Juli 2023 mit überwältigender Mehrheit beschlossen, dass die Bundesregierung bis Ende Januar 2024 ein Konzept zur Vorbeugung und bis Ende Juni 2024 auch ein Suizidprävention Gesetz vorlegen soll - Siehe auch " Sterbehilfe-Gesetze durchgefallen " vom 6.Juli letzten Jahres. Im vergangenen Juli stimmten 688 Abgeordnete des Bundestages für einen Ausbau der Suizidprävention in Deutschland. Sie forderten, dass die Bundesregierung bis Ende Januar diesen Jahres eine Strategie vorlegen müsse, wie die hohe Zahl an Selbsttötungen vermindert werden kann. (Siehe Artikel zur Suizidprävention ) Den ersten Schritt dazu macht Lauterbach nun, wenn auch mit 3 Monaten Verspätung. Wie nötig das wäre, zeigen die aktuellen Statistiken: 2022 nahmen sich bundesweit 10.119 Menschen das Leben. Dies entspricht einem Anstieg um 9,8 Prozent oder 904 Fällen gegenüber dem Vorjahr. Erstmals seit acht Jahren liegt die Zahl wieder über 10.000; zudem ist der prozentuale Anstieg binnen ein...

Andere haben keinen Anspruch auf das eigene Leben

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Die meisten Menschen erhoffen sich einen friedlichen und schmerzfreien Tod, der ihrem körperlichen und geistigen Verfall zuvorkommt und unter erträglichen Umständen für ihre Angehörigen stattfindet - am besten im Schlaf. Hinsichtlich dieser Vorstellung dürften sowohl Befürworter als auch Gegner der Sterbehilfe übereinstimmen: Es ist ein Tod, den man jedem Menschen wünscht. Doch nur wenige Menschen erfahren einen solchen. Diejenigen, die auf diese Art sterben möchten, können und wollen das Schicksal ihrer Lebensführung nicht einfach dem Zufall überlassen. Diese Menschen benötigen die Möglichkeit, ihr eigenes Leben auf eine Art und Weise zu beenden, die ihren Vorstellungen von Würde, von Leben und deren Wünschen und Hoffnungen entspricht, bevor es zu einem sinnlosen und unerträglichen Zustand wird. Doch wer sich offen für ein selbstbestimmtes Sterben ausspricht, trifft auf eine bemerkenswerte Mischung aus Meinungen bishin zu strengen Ideologien. Trotz wiederholter Umfragen, die zeigen, d...

Mehrheit ist für Sterbehilfe - Hilfe für ein würdiges Sterben (Informationen, Filme, Video, Audio und mehr)

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Während die Politiker in Deutschland seit Jahren über die Sterbehilfe diskutieren, scheint sich die Bevölkerung bei diesem Thema relativ einig zu sein – dies sagen Jahr für Jahr die Ergebnis von Umfragen - Umfragen die aber auch zeigen: Viele sind für aktive Sterbehilfe die bislang nur in wenigen Ländern ermöglicht wird. ( Sterbehilfe - Was ist erlaubt? ) Auf die Frage "Im Falle schwerster Krankheit, möchten Sie selbst die Möglichkeit haben, auf aktive Sterbehilfe zurückzugreifen?" antworteten 70 Prozent der Befragten mit Ja. Bei der Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit befragten Forsa-Forscher über eintausend Menschen im Alter ab 14 Jahren. ( Zahlen und Fakten  und ganz explizite Zahlen und Fakten zur Sterbehilfe zu Diagnosen und Gründe ) Gegner und Befürworter ... Die Gegner der Sterbehilfe beharren auf Argumenten, Vermutungen und Ideologien - die nicht nur für die Gegner und Schutzbefohlenen gelten soll sondern auch jeden der frei und wohlerwogen deren eigenes Leben selb...

Mein Leben, mein Tod – Michael Richters Entscheidung (Von Michael Bertsch und SWR2)

Die Entscheidung eines Menschen, aus dem Leben gehen zu wollen, ist in unserer Gesellschaft nicht respektiert auch oft nicht toleriert. Wer Leid oder Schmerz nicht mehr ertragen kann, wer seine Würde derart verletzt sieht, wer auch bei bester Pflege und Hilfe wohlerwogen sagt, dass das eigene Leben abgelebt ist, dass man Lebenssatt ist, muss endlich mit Respekt behandelt werden - darf und sollte Andere um Hilfe zum Sterben bitten können.  Der SWR2 hat in seiner Reihe SWR2 Leben einen sehr hörenswerten Beitrag (ca.23min) erarbeitet ... Link zur SWR2 website =  Mein Leben, mein Tod – Michael Richters Entscheidung - SWR Kultur Religiös getriebene Personen und Interessenverbände und Politiker wie Abgeordnetengruppe um Prof. Dr. Lars Castellucci, Ansgar Heveling, Dr. Kirsten Kappert Gonther, Petra Pau, Stephan Pilsinger, Benjamin Strasser, Kathrin Vogler, Katrin Göring-Eckardt, Hermann Gröhe, Hubertus Heil (Peine), Mechthild Heil, Julia Klöckner, Michelle Müntefering, Dr. Rolf...

Antonymie - Freitod + Suizid

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Wir sollten auf unsere Worte achten, denn sie werden Gedanken, Verständnis und Wahrnehmung.  Worte spiegeln wider, was man fühlt und denkt und ebenso in dem Moment, in dem Menschen etwas sagen, gestalten, bilden sie bereits unweigerlich Gefühle beim Leser und Zuhörer. Worte und Sprache hat Einfluss auf  Weltbild und Emotionen Als Designer weiß ich, und eigentlich wissen wir alle, Worte und Gefühle sind in uns, sind im Gehirn miteinander verbunden - verbunden mit anderen Worten, verbunden mit Bildern, verbunden mit Emotionen. Jedes Mal, wenn wir eine emotionale Erfahrung machen, sind auch die neuronalen Regionen beteiligt, die die Semantik von Wörtern verarbeiten und vice versa. Dies ist mir nochmals in meiner Mental Heath Ausbildung sehr klar geworden. Wenn es um Trauer geht sind feinste Nuancen so wichtig und entscheidend - wenn es um Leben, Sterben und den Tod geht, wen würde es wundern, ebenso. Und darum tut es mir wirklich weh, wenn wieder und wieder von Suizidhilfe oder ...

Leben, Sterben und Tod - Medizinischer und ethischer Umgang mit Sterbenden und Sterbewilligen

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Situationen zwischen und rund um Leben und Tod, brachten und konfrontierten, mich als Rettungssanitäter mehrfach, in einige und insbesondere in einer Situation als Sanitätssoldat, und im Privaten mit Grenzsituationen. Ärzte, unterschiedlich je nach Fachbereich, Pflegekräfte, Pflegende Angehörigen, und selbstredend leidende und schwersterkrankte Menschen haben um so mehr und um so intensiver mit schwierige Grenzsituationen und Entscheidungen zu tun - wenn es um Leben, Sterben und Tod geht. Allgemeingültige Regeln oder Richtlinien können nicht aufgestellt werden - wenn auch Regeln und Gesetze zur Rechtssicherheit unterstützen. Jeder Patient muss in seiner gesamten Individualität, seiner sozialen Situation, seinen Wertvorstellungen und seiner Lebensgeschichte verstanden und gesehen werden. Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten ist bzw, sollte es grundsätzlich sein, unter Beachtung des Selbstbestimmungsrechtes des Patienten, das Leben zu erhalten, Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen s...

Suizid & Freitod - Unterschiedliche Worte, Anlässe und Unterschiedliche Bedeutungen

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Begriffe Ein Mensch nimmt sich das Leben. Wie immer beim Sterben und Tod fehlen uns die Worte und die Worte die wir finden Beschreiben das was ist, das was wir sehen, das was für empfinden. Die Begriffe, die wir dafür wählen, sind aber mehr als ein Wort - Worte stellen eine Verbalisierung unserer Gedanken, Vorstellung und unserem Verständnis dar - lassen bei anderen Menschen wieder eigene Verständnisse wachsen und spiegeln Bilder und Vorstellungen wieder. Diese Worte transportieren auch eine Wertung - Wertungen des Geschehnis. Sie sagen also auch etwas darüber aus, was wir für «gut» empfinden oder auch anders. Im Wort Selbstmord ist der prägende Wortbestandteil 'Mord' - Mord steht allgemein für ein vorsätzliches Tötungsdelikt, dem gesellschaftlich ein besonderer Unwert zugeschrieben wird. Unwert ist ein Begriff aus dem Strafrecht, der die Existenz einer Sache als unwürdig einordnet (Handlungsunwert und Gesinnungsunwert). Als nächster wortverwandter Begriff haben wir das Wort S...