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Showing posts with the label Mentale Belastung

Wenn Hitze mehr ist als Sommerwetter (Serie zur Hitze 1/3)

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Draußen ist es heiß – über 36, 37 Gradam Wochenende oll die 4 vorne stehen, gefühlt oft noch mehr. Für viele bedeutet das Sommer, Sonne und Zeit im Freien. Ich selbst bin eher Wintermensch. Als ehemaliger Schlittenhundler liegt mir Kälte einfach näher. Der Sommer ist für mich in Ordnung – aber extreme Hitze hat immer auch eine andere Seite. Ich selbst nehme solche Tage auch aus der Perspektive des Rettungsdienstes wahr. Ich denke an solchen Tagen auch an meine Kolleginnen und Kollegen im Rettungsdienst und an die Einsätze, die bei diesen Temperaturen deutlich anstrengender werden. Denn im Einsatz zeigt sich schnell: Die Belastung durch Hitze ist nicht theoretisch. Sie ist körperlich spürbar – bei jedem Schritt, bei jeder Bewegung, bei jeder Minute im Einsatz. Seit vielen Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich im Rettungsdienst wieder, sowie in der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV). Außerdem bin ich Teil der Motorradstaffel des ASB Karlsruhe. Diese unterschiedlichen Aufgaben haben...

Was macht KI mit uns? Über Veränderung, Identität und Arbeit – was Menschen und Organisationen jetzt brauchen

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In letzter Zeit frage ich mich, überlege ich, was macht KI mit uns? Veränderung, Identität und Arbeit – was Menschen im Leben brauche und was Organisationen jetzt brauchen. Wenn über Künstliche Intelligenz gesprochen wird, drehen sich die Gespräche meist schnell um bekannte Fragen: was sie kann, wie sie Branchen verändert, welche Jobs sie ersetzt oder neu schafft und welche Chancen oder Risiken sie mit sich bringt. Diese Fragen sind berechtigt und wichtig. Je länger ich jedoch die Entwicklung dieser Technologie beobachte – von Machine Learning über Deep Learning bis zur aktuellen Welle generativer KI – desto mehr rückt für mich eine andere Frage in den Vordergrund.  Nicht, was KI für uns tun kann, sondern was sie mit uns macht. Ich stelle diese Frage nicht als Entwickler oder Technologe, sondern auch als Designer, der über Jahrzehnte hinweg beobachtet hat, wie digitale Systeme nicht nur Arbeitsprozesse verändern, sondern auch die gelebte Erfahrung von Arbeit selbst. Und ich stelle ...

PTBS Awareness Month – Warum dieser Monat so wichtig ist

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Es gibt Momente in einem Einsatz, die bleiben. Manchmal ein Geräusch. Manchmal ein Geruch. Manchmal ein Gesicht. Tage, Wochen, Jahre später kann ein einziger Reiz genügen, um einen Menschen zurück an einen Ort zu bringen, den er eigentlich längst hinter sich gelassen hatte. Genau hier beginnt das Thema, über das wir im Juni sprechen sollten: Posttraumatische Belastungsstörung – kurz PTBS . Aber um es gleich zum Start zu sagen NICHT NUR IM JUNI, dieser Monat und diese Tage sollen nur die Achtsamkeit für das Thema die BEachtung schärfen, zuhören und da sein müssen wir das ganze jahr, für uns, für unsere Lieben und unser Umfeld im Privaten wie im Job. Der Juni steht weltweit im Zeichen der Aufklärung über diese Erkrankung  – PTBS . Der PTBS Awareness Month soll Sichtbarkeit für eine Diagnose schaffen, die Millionen Menschen betrifft und dennoch häufig missverstanden, übersehen oder sogar stigmatisiert wird. Psychische Verletzungen sind nicht sichtbar wie ein gebrochener Arm oder eine ...

Einsamkeit aufbrechen – Wege aus der Einsamkeit – kleine Schritte, die helfen auch im 'Alter'

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Einsamkeit kann uns alle treffen – jung oder alt. Manchmal kommt sie nach großen Veränderungen: einem Umzug, dem Verlust eines Partners, neuen Lebensumständen oder wenn die Arbeit nicht mehr den Alltag füllt. Besonders im Alter, wenn man weniger tägliche Kontakte hat, wird sie oft spürbarer.  Auch der bevorstehende Ruhestand oder die absehbare Rente kann Einsamkeit auslösen. Plötzlich fällt der tägliche Job weg – und damit oft die Routine, die Struktur und die täglichen Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen. Das kann ein Gefühl der Leere hinterlassen. Doch man kann sich vorbereiten: Pläne machen, überlegen, wie man die Zeit sinnvoll gestalten möchte, welche Interessen man pflegen oder neu entdecken kann. Ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen oder Organisationen bieten hier eine wunderbare Möglichkeit, Wissen und Erfahrung einzubringen, Teil von etwas zu bleiben und neue Menschen kennenzulernen. Doch ...  Wenn wir erkennen, dass wir einsam sind, können wir etwas verändern – auf ...

Psychische Gesundheit im Fokus: Verstehen, erkennen, handeln – Der Monat Mai: Mental Health Awareness Month

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Psychische Gesundheit betrifft uns alle Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Auch wenn in Deutschland und Europa der Mai kein offiziell festgelegter Aktionsmonat ist, der Mai als „Mental Health Awareness Month“ vor allem in den USA ins Bewusstsein gerückt wird, mache ich es trotzdem, auch wenn es in Deutschland (noch) wenig offiziell verankert ist. (da kommt der Punk in mir durch 😎). Aber es gibt auch diese Woche vom 4.bis 8.Mai die europäische Woche der seelischen Gesundheit mit dem Motto – Stronger Together – Stärker Zusammen – Diese erinnern uns daran, mich darn, wie wichtige Gemeinschaft und Verbindungen für unsere psychische Gesundheit, mentale Gesundheit ist. Aktuelle Zahlen im Überblick: Deutschland: ca. 8–10 % der Bevölkerung leiden jährlich an einer Depression Frauen: etwa 10–13 % Männer: etwa 5–7 % Europa und USA:  hat ähnliche Zahlen wie Deutschland Weltweit: etwa 5 % der erwachsenen Bevölkerung Auch Angststörungen, Burnout oder belasten...

Weltweiter Fokus auf junge Psyche: 23. April – Starke Kinder. Starke Zukunft – Psychische Gesundheit beginnt im Kindesalter

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Der 23. April rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das oft zu spät Aufmerksamkeit erhält: die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der World Infant, Child and Adolescent Mental Health Day wurde 2022 von internationalen Fachgesellschaften wie der International Association for Child and Adolescent Psychiatry and Allied Professions  (IACAPAP) ins Leben gerufen – mit dem klaren Anliegen, mentale Gesundheit von Anfang an als selbstverständlichen Bestandteil von Entwicklung, Teilhabe und gesellschaftlicher Verantwortung zu begreifen. Mentale Gesundheit beginnt früh mit jedem Sein Psychische Gesundheit beginnt von Anfang an, entwickelt sich, und wird in Kindheit und Jugend entscheidend geprägt. In diesen Lebensphasen entstehen emotionale Stabilität, soziale Kompetenzen und die Fähigkeit, mit Belastungen umzugehen. Viele psychische Entwicklungen und auch Erkrankungen zeigen sich erstmals bereits in jungen Jahren. Umso wichtiger ist es, früh hinzusehen und ...

Traumaberatung für Einsatzkräfte: PSNV-E erhält eigene Hilfsnummer - Traumazentrierten Fachberatung

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Die Bedeutung der mentalen Gesundheit für Einsatzkräfte – Ein unverzichtbares Angebot der Traumazentrierten Fachberatung Die Arbeit als Einsatzkraft, sei es im Rettungsdienst, in der Feuerwehr oder bei der Polizei, ist mit außergewöhnlichen physischen und psychischen Belastungen verbunden. Doch wer kümmert sich um die mentale Gesundheit der Helfer selbst? Wer sorgt dafür, dass die Menschen, die tagtäglich in Krisensituationen für andere da sind, auch in schwierigen Momenten Unterstützung erhalten? Eine neue Initiative bietet genau diese Hilfe – und das auf eine Weise, die hoffentlich eine nachhaltige Wirkung hat. Seit Februar 2026 gibt es für Einsatz- und Führungskräfte aller Einsatzorganisationen aber auch für alle Kräfte der PSNV-E und den Fachkräften der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte, ein wichtiges Angebot: die traumazentrierte Fachberatung. In Form einer vertraulichen Sprechzeit können sich Einsatzkräfte nun einmal wöchentlich Unterstützung holen, um über mögli...

PSNV beginnt im Alltag - RETTUNGSDIENST

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Buchrezensionen gehören für mich inzwischen zur vertrauten Routine. Fachzeitschriften sind hingegen Neuland – zumindest für mich. Doch diesmal geht es nicht um die Zeitschrift selbst, sondern um ihren Schwerpunkt: die Psychosoziale Notfallversorgung im 'RETTUNGSDIENST' – Zeitschrift für präklinische Notfallmedizin . Wie im Einsatzdienst gibt es hier ein erstes Mal – und wenn ein Thema es verdient, näher betrachtet zu werden, dann ist es die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Sie betrifft uns alle, im Alltag wie in außergewöhnlichen Lagen. Wenn von PSNV gesprochen wird, denken viele zunächst an Großschadenslagen, Terroranschläge oder Naturkatastrophen. Ereignisse also, die außergewöhnlich erscheinen. Doch die Belastung entsteht im Einsatzdienst oft nicht im Ausnahmezustand – sondern im Alltag: Ein Rettungswagen fährt zur Reanimation eines Kindes. Die Feuerwehr wird zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang alarmiert. Die Polizei überbringt eine Todesnachricht. Das Techn...

Monat zur Aufklärung über Co-Abhängigkeit / Co-Betroffenheit

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Wenn Geben zur Selbstaufgabe wird Manche Menschen geben so lange, bis kaum noch etwas von ihnen selbst übrig ist. Sie hören zu, halten aus, springen ein, übernehmen Verantwortung. Still. Verlässlich. Immer wieder. Von außen wirkt das wie Stärke oder besondere Fürsorge. Von innen fühlt es sich oft ganz anders an: erschöpfend, einengend, leer. Das ist kein persönliches Versagen. Es ist ein Signal. Der Januar gilt als Awareness-Monat für Co-Abhängigkeit / Co-Betroffenheit . Vielleicht braucht dieser Monat genau diese doppelte Benennung – weil sie sichtbar macht, dass es hier nicht um Schuld geht, sondern um Menschen, die mitleben, mittragen und häufig unsichtbar mitbetroffen sind. Warum „Co-Betroffenheit“ wichtig ist Der Begriff Co-Abhängigkeit beschreibt relevante Beziehungsmuster, trägt aber oft eine schwere, bewertende Bedeutung. Viele Menschen erleben ihn als Vorwurf – und reagieren mit Scham statt mit Verständnis. Co-Betroffenheit setzt einen anderen Fokus. Er macht deut...

Weihnachten, Trauer und leisen Ritualen

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Die Tage rund um Weihnachten werden oft als Zeit der Ruhe, der Nähe und der Hoffnung beschrieben. Für viele Menschen, und auch für Einsatzkräfte, können diese Tage jedoch wie ein Verstärker wirken: für Belastungen, für Verluste, für innere Spannungen, die im Jahresverlauf kurzfristig oder länger getragen wurden, wie ein nicht bemerkter Rucksack. Feiertage unterbrechen Routinen. Sie schaffen Leerstellen, in denen Erinnerungen lauter werden. Das gilt für Trauernde ebenso wie für Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich Verantwortung für andere tragen. Trauer an Feiertagen – normal, nicht pathologisch Gerade frisch aus einem PSNV Ausbildungwoche zurückkommend, und gleich einen Tag darauf hatte ich ein kollegiales Gespräch, schreibe ich nun heute diese 'weihnachtlichen Gedanken' mit einem Schwerpunkt PSNV und Rettungsdienst. Aus psychosozialer Sicht ist es wenig überraschend, dass Trauer sich an Feiertagen intensiviert. Rituale, die früher Halt gegeben haben, fehlen oder schmerzen...