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Warum Sterbehilfe ein Akt der Menschlichkeit ist – Gedanken zum Fall von Hugo

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Wenn wir über mentale Gesundheit sprechen, sprechen wir oft über Selbstfürsorge, über Belastbarkeit und über Wege, gut durch das Leben zu gehen. Was wir jedoch viel zu selten ansprechen, ist das andere Ende dieses Weges: Die Frage, wie Menschen würdevoll leben – und würdevoll sterben dürfen. Der kürzlich erschienene Artikel, in der Westfalenpost , über Hugo, einen Mann aus Hagen, der sich nach vielen Jahren schwerer Erkrankungen für eine geplante Form der Sterbehilfe entschieden hat, bewegt mich tief. Seine Frau, Christiane, hat ihn begleitet – voller Liebe, Klarheit und Mut. Und gerade ihre Geschichte zeigt, warum wir über dieses Thema offener sprechen müssen. Sterbehilfe als Ausdruck von Würde und Selbstbestimmung Sterbehilfe oder Freitodbegleitung (FTB) wird oft missverstanden. Doch in Fällen wie dem von Hugo geht es nicht um den Wunsch, dem Leben zu entfliehen. Es geht um etwas ganz anderes: Es geht darum, dem Leid nicht schutzlos ausgeliefert zu sein. Menschen wie Hugo entsc...