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Mein persönlicher Blick auf den Dokumentarfilm „Der Tod ist ein Arschloch“

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Als jemand, der der eher unbewusst, nicht durch eine 'Philosophie', eher durch das Leben zum Stoiker wurde, sehe ich den Tod nicht als Arschloch.  Der Tod ist kein Arschloch. Aber das Sterben manchmal schon. Der Tod selbst – dieser letzte Übergang, das mögliche Nicht-mehr-Sein oder vielleicht ein neues Sein – ist für mich eher ein Mysterium. Vielleicht sogar ein Abenteuer. Sicher ist nur: Er gehört zum Leben dazu. Unausweichlich. Und vielleicht gerade deshalb nicht zu fürchten, sondern zu verstehen, anzunehmen. Was ich allerdings sehr wohl als Arschloch empfinde, ist das Sterben – wenn es entwürdigt, isoliert oder ignoriert wird. Wenn Menschen in einem Zustand verharren müssen, der für sie nicht mehr lebenswert ist, weil ihnen ein selbstbestimmtes Ende verweigert wird. Wenn Angehörige, Pflegende und Sterbende allein gelassen werden – emotional, gesellschaftlich, manchmal auch politisch. In diesem Spannungsfeld – zwischen Tod als natürlicher Teil des Lebens und Sterben als oft...