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Q&A - Orientierung im Dschungel der Fachkräfte: Wer hilft bei psychischen Belastungen

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Bei der Suche nach Unterstützung bei psychischen Problemen oder in Krisenzeiten taucht schnell eine Vielzahl von Fachbegriffen auf: Psycholog in, Psychotherapeut* in, Psychiater *in, Neurolog* in, Heilpraktiker *in... Aus der Perspektive der psychische Gesundheit ( Mental Health First Aid / MHFA, PSNV, und meiner Sterbehilfe-Beratung und -Unterstützung ) stellt sich in Orientierungsgesprächen oft als Erstes die Frage: Wer hat welchen Ausbildungshintergrund? Wer darf diagnostizieren, behandeln, Medikamente verschreiben oder Gutachten erstellen? Dieser Beitrag ist Teil meiner  Q&A Reihe Diese Zusammenstellung soll eine strukturierte Übersicht zur Orientierung. 1. Psycholog*in Ausbildung:  Mindestens fünf Jahre Universitätsstudium der Psychologie (Master- oder Diplomabschluss). Tätigkeitsfeld:  Erforschung des menschlichen Erlebens und Verhaltens sowie Arbeit in Bereichen wie ... Coaching, Wirtschaftspsychologie, Beratung oder Wissenschaft. Wichtig zu wissen:  Ein a...

Weg zur Freiverantwortlichkeit - Teil 2 - Bescheinigung oder Gutachten? Was ist der Unterschied – und wann ist was sinnvoll?

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Nachdem ich im ersten Beitrag erläutert habe, warum Freiverantwortlichkeit nicht erst am Tag einer Begutachtung entsteht, sondern idealerweise über einen längeren Zeitraum ärztlich begleitet und dokumentiert wird, stellt sich zwangsläufig die nächste Frage: Braucht es am Ende immer ein psychiatrisches Gutachten – oder kann auch eine ärztliche Bescheinigung ausreichen? Diese Frage beschäftigt viele Betroffene ebenso wie Ärztinnen und Ärzte. Die Antwort ist jedoch weniger einfach, als häufig angenommen wird. Das Ziel ist bei beiden identisch Ob Gutachten oder Bescheinigung – beide verfolgen letztlich denselben Zweck: Sie sollen nachvollziehbar dokumentieren, dass eine Person ihre Entscheidung frei, ernsthaft, informiert und eigenverantwortlich getroffen hat. Geprüft werden dabei dieselben wesentlichen Kriterien: Einsichts- und Urteilsfähigkeit, Freiheit von äußerem Druck, Dauerhaftigkeit und Stabilität des Sterbewunsches, informierte Entscheidung nach umfassender Aufklärung. Der Untersc...

Zwischen Schutz und Selbstbestimmung: Die Rolle psychiatrischer Gutachten – Warum Urteilsfähigkeit so zentral ist

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Bevor ich mich den konkreten Fragen zu Gutachten und Urteilsfähigkeit zuwenden, lohnt es sich, einen Moment innezuhalten. Entscheidungen über das eigene Leben – sei es in Fragen der Gesundheit, des Sterbewunsches oder der Patientenverfügung – sind weitreichend. Sie fordern nicht nur Mut, sondern auch Klarheit: tragfähige Gedanken, die gründlich durchdacht, reflektiert und innerlich nachvollzogen sind, bilden die Grundlage dafür, dass Entscheidungen wirklich selbstbestimmt und verantwortungsvoll getroffen werden können. Ohne diese innere Stabilität drohen Entscheidungen, egal wie gut gemeint, leicht unter äußeren Umständen oder emotionalen Drucklagen zu leiden. Seit annähernd fünf Jahren schreibe ich auf diesem Blog über Themen rund um Sterbehilfe, Freitodbegleitung und das Recht auf ein selbstbestimmtes Lebensende. Der Anlass dafür war der Freitod meiner Frau, ein Tag der sich in 4 Wochen zum fünften Mal jährt, ein Einschnitt, der vieles verändert hat oder eher erweitert hat: meinen Bl...

Q&A - Ärztliches Gutachten versus einer ärztlichen Stellungnahme

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Q&A ein weiterer Artikel zu Fragen die ich von Lesern bekomme / bekommen habe. Der Sterbehilfeverein / die Sterbehilfeorganisation fragt nach einem ärztlichen Gutachten bzw. Stellungnahme - Was ist der Unterschied? Ein ärztliches Gutachten und eine ärztliche Stellungnahme unterscheiden sich in mehreren Aspekten: Zweckbestimmung, Zielsetzung und Umfang Ärztliche Stellungnahme : In der Regel ist eine Ärztliche Stellungnahme recht kurz und bündig, geht in aller Regel darum auch nur auf spezifische Fragen und / oder Sachverhalte ein. Eine Ärztliche Stellungnahme gründet sich bzw. baut in aller Regel auf bereits bestehende medizinischen Unterlagen auf und gibt eine ärztliche, fachspezifische Einschätzung zu einem Patienten ab. Ärztliches Gutachten : Ein ärztliche Gutachten ist umfassender und detaillierter. Es gründet sich bzw. baut auf eine gründliche Untersuchung und Bewertung des Patienten sowie eine ausführliche Darstellung der medizinischen / psychologischen Situation, unter Ei...

Vorgehensweise bei der ärztlichen Hilfe zu einem Freitod / Sterbewunsch

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Dieser Artikel geht zuallererst an Ärzte und Mediziner die entweder ... grundsätzlich bereit zur Hilfe bei einem freiverantwortlichen, wohlerwogenen Sterben,  einer assistierter Sterbehilfe sind oder Ärztinnen / Ärzte die offen für ein Gespräch zur Sterbehilfe sind aber auch Ärztin / Arzt die die Hilfe beim Beenden des Leidens durch eine freiverantwortliches Sterben grundsätzlich ablehnen Ich habe vor demnächst eine Reihe mit Fragen und Antworten zu starten - Q&A - da es so viele Fragen sind weiß ich aber noch nicht wann - aber da ich bei meinen Freitodbegleitungen nie wirklich dem Hausarzt oder anderen Arzt verbalisieren konnte was ich im Kopf habe habe ich mich an einem Flow versucht um dies zu 'Papier' zu bekommen. In diesen Gesprächen mit Hausärzt*innen oder anderen Ärzten, kam immer nach der Rechtlichen Seite, dem Verweis auf eine gute Rechtsanwältin auch von ärztlicher Seite häufig die Frage, Aussage: "...wie kann ich dies tun, ich habe Medizin als meinen Beruf ...