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Q&A - Orientierung im Dschungel der Fachkräfte: Wer hilft bei psychischen Belastungen

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Bei der Suche nach Unterstützung bei psychischen Problemen oder in Krisenzeiten taucht schnell eine Vielzahl von Fachbegriffen auf: Psycholog in, Psychotherapeut* in, Psychiater *in, Neurolog* in, Heilpraktiker *in... Aus der Perspektive der psychische Gesundheit ( Mental Health First Aid / MHFA, PSNV, und meiner Sterbehilfe-Beratung und -Unterstützung ) stellt sich in Orientierungsgesprächen oft als Erstes die Frage: Wer hat welchen Ausbildungshintergrund? Wer darf diagnostizieren, behandeln, Medikamente verschreiben oder Gutachten erstellen? Dieser Beitrag ist Teil meiner  Q&A Reihe Diese Zusammenstellung soll eine strukturierte Übersicht zur Orientierung. 1. Psycholog*in Ausbildung:  Mindestens fünf Jahre Universitätsstudium der Psychologie (Master- oder Diplomabschluss). Tätigkeitsfeld:  Erforschung des menschlichen Erlebens und Verhaltens sowie Arbeit in Bereichen wie ... Coaching, Wirtschaftspsychologie, Beratung oder Wissenschaft. Wichtig zu wissen:  Ein a...

Q&A – Freiverantwortlichkeit trotz psychischer Erkrankung?

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Welche psychischen Erkrankungen oder Störungen sind im Zusammenhang mit Freiverantwortlichkeit relevant? Immer wieder wird gefragt, welche psychischen Erkrankungen bei der Prüfung der Freiverantwortlichkeit eine Rolle spielen und auch ob es einen Unterschied zwischen einer „psychischen Erkrankung“ und einer „psychischen Störung“ gibt. Der Artikel schließt an früheren Artikel an ... Freiverantwortlichkeit und assistierte Sterbehilfe psychisch Erkrankter Sterbehilfe in Deutschland - Aspekt der Freiverantwortlichkeit Ich möchte nochmals darlegen, dass eine  psychische Erkrankungen weder pauschal als Ausschlussgrund anzusehen ist - noch den Eindruck erweckt, jede Diagnose sei automatisch mit Freiverantwortlichkeit vereinbar. Dieser Artikel ist Teil meiner Q&A Reihe und soll Fragen beantworten wie ... Bedeutet eine psychische Erkrankung automatisch fehlende Freiverantwortlichkeit? Kurz geantwortet: Nein, nicht automatisch, aber ... ! und Macht die Unterscheidung zwischen Erkra...

Q&A - Sterbehilfe, Freitod und Selbstbestimmung: Antworten auf mehr als der 15 meistgestellten Fragen

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Seit 2021  begleite ich in meinem Blog Menschen auf ihrem Weg, sich mit Themen rund um Sterbehilfe, Freitod und Selbstbestimmung auseinanderzusetzen. Im Laufe dieser Zeit haben mich zahlreiche Fragen erreicht, real und digital – da einige davon immer wiederkehrend und für viele von großem Interesse sind, habe ich 2024, mit der Beantwortung der meistgestellten Fragen begonnen - die ich über die 4 Jahre gesammelt habe - und in den Q&As kompakt beantworte oder dies so gut wie möglich versuche. In dieser Übersicht habe ich die Blogbeiträge die auf die Fragen eingehen gesammelt und so gut beantworte wie es mir möglich ist - um kompakt, klar und verständlich wie möglich  Betroffenen und  Angehörigen aber auch Interessierten Orientierung zu bieten. Die Kommentarfunktion auf meinem Blog ist für alle offen. Aufgrund der Sensibilität der Themen veröffentliche ich jedoch keine Kommentare - lesen tue ich ich jeden Kommentar. In der Regel beantworte ich Fragen nur so, dass vi...

Q&A - Mein Engagement für das Sterben in Würde

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Ich habe ja mittlerweile die häufigsten und drängendsten Fragen beantwortet, wenn ich den Überblick nicht verloren habe. 😏 Häufig kam als Folgefrage oder als unterschwellige Frage die nach dem Antrieb und Engagement.  Darauf könnte ich schlicht antworten: „Ich engagiere mich für die Sterbehilfe bei Freitodwünschen, weil es mir um Menschlichkeit geht – darum, den Menschen zu sehen, den einzelnen Menschen zu verstehen. Erst daraus kann wirkliche Hilfe entstehen.“ Das beschreibt zwar den Kern meines Antriebs, aber eigentlich ist es nicht nur mein persönlicher Antrieb. Wenn ich andere Helfende richtig verstanden habe, ist genau das die Motivation der allermeisten Menschen, die bereit sind zu helfen. Aber da ist noch mehr. Mir geht es auch darum, Ängste und Unwissen abzubauen – auf vielen gesellschaftlichen Ebenen. Mein Engagement richtet sich an Betroffene, an die Gesellschaft, aber ebenso an Politikerinnen und Politiker, die aus unterschiedlichsten Motiven ein „Sterbegesetz“ formulie...

Q&A - Aspekte (rechtlich / ethisch) für eine verantwortungsvolle Freitodbegleitung

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In den Fragen die ich bekomme geht es wieder und wieder um die elementaren Aspekte und Prinzipien der Sterbebegleitung - hier nun dazu ein weiterer Q&A. Die Begleitung eines Menschen auf dem letzten Weg ist eine der verantwortungsvollsten Aufgaben, denen sich helfende Personen stellen können. Damit eine solche Entscheidung im Einklang mit Selbstbestimmung und rechtlicher Klarheit erfolgen kann, werde ich in diesem Artikel auf fünf Prinzipien eingehen, die Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten Orientierung bieten. Diese Prinzipien und Aspekte stützen sich auf die ethischen und rechtlichen Anforderungen, die das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zum Recht auf selbstbestimmtes Sterben dargelegt hat. Mein Ziel ist es, mit diesen Prinzipien einen Rahmen und Schutzraum zu schaffen – für jene, die den Weg des Freitod gehen wollen, und für jene, die sie begleiten. Es sind keine gesetzlich festgelegten Vorgaben, doch sie orientieren sich an der Rechtsprechung des Bundesverfassung...

Sterbehilfe in Deutschland - Erläutert in 3 bis 4 Minuten (Lesezeit)

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Sterben in Würde – das wünschen sich viele Menschen, besonders bei schwerem Leiden oder unheilbarer Krankheit. In Deutschland ist es seit 2020 wieder erlaubt, dass jemand einem anderen beim Freitod hilft. Doch es gibt klare Regeln dafür – und auch klare Grenzen. Dieser Artikel erklärt, was heute erlaubt ist, was verboten bleibt, und warum die sogenannte „freiverantwortliche Entscheidung“ dabei so wichtig ist. Da ich mich aber sehr kurz und knapp halten wollte. in 3-4 Minuten lesbar, bitte für weitere Details meine früheren Artikel lesen, Sterbehilfe in Deutschland ist erlaubt und möglich In Deutschland ist es seit dem Jahr 2020 wieder erlaubt, einem Menschen beim Sterben zu helfen, wenn dieser das freiwillig will. Das nennt man Beihilfe zum Sterben oder assistierte Sterbehilfe. Vor dem Jahr 2015 war diese Hilfe über viele Jahrzehnte erlaubt. Nur von 2015 bis 2020 war sie verboten. Das Verbot wurde 2020 vom Bundesverfassungsgericht aufgehoben. Jede Person darf einer anderen beim Sterben...

Q&A - Wo findet man Sterbehilfe in Deutschland?

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Bevor ich in diesen Blogbeitrag einsteige, kurz eine Erläuterung zur Sterbehilfe und den vier Sterbehilfeformen ( Detaillierter hier ): 1. Assistierte Sterbehilfe: Bereitstellung der Mittel zur Selbsttötung. Nicht strafbar, solange der Sterbewillige die letzte Handlung selbstständig ausführt. 2. Indirekte Sterbehilfe: Verabreichung von Medikamenten zur Schmerzlinderung, die auch den Tod beschleunigen können. Nebenfolge ist unbeabsichtigt und unvermeidbar. Rechtfertigbar nach § 34 StGB (Notstand). 3. Passive Sterbehilfe: Unterlassen oder Einstellen lebenserhaltender Maßnahmen. Kann als Totschlag durch Unterlassen nach § 212 StGB strafbar sein. Eine klare Patientenverfügung kann dies verhindern. 4. Aktive  Sterbehilfe  oder direkte Sterbehilfe: Tötung eines Menschen auf dessen ausdrücklichen Wunsch hin. Verboten und strafbar nach § 212 (Totschlag) und § 216 (Tötung auf Verlangen) StGB. Hilfe findet man in Deutschland entweder ... beim eigenen Arzt, dies ist auch meine Empfehlung...