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Buchrezension - Dürfen die das? – Der assistierte Suizid meiner Eltern

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Das assistierte Sterben gehört zu den Themen, über die in Deutschland intensiv diskutiert wird – häufig aus juristischer, medizinischer oder ethischer Perspektive. Inge Schumacher wählt einen anderen Zugang. Sie nähert sich dem Thema über die Geschichte ihrer eigenen Eltern und verbindet persönliche Erfahrungen mit sachlichen Informationen. Dürfen die das? – Der assistierte Suizid meiner Eltern Autorin:  Inge Schumacher Bereits der Titel Dürfen die das? greift eine Frage auf, die viele Menschen bewegt, wenn sie sich erstmals mit dem Thema beschäftigen. Auch der zweite Teil des Titel Der assistierte Suizid meiner Eltern ist bewusst gewählt und wirkt persönlich, ehrlich und unmittelbar.  Die Verbindung aus persönlicher Geschichte und sachlicher Einordnung macht das Buch aus meiner Sicht besonders lesenswert.  Es eignet sich für Menschen, die sich erstmals mit dem Thema beschäftigen, ebenso wie für Angehörige, die verstehen möchten, welche Fragen und Belastungen eine Ents...

Anne Frank: „Trotz allem… glaube ich doch, dass die Menschen im Grunde ihres Herzens gut sind.“ - 80zigster Todestag

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Dieses Jahr jährt sich der Tod von Anne Frank. Anne Frank, eigentlich Annelies Marie Frank, wurde im Juni 1929 geboren, und verstarb im Februar oder Anfang März 1945 im KZ Bergen-Belsen. Anne Frank's 80zigster Todestag veranlasst mich über mentale Gesundheit und 'gesellschaftliche Gesundheit' nachdenken. In den letzten Jahren haben uns weltweite Krisen, Auseinandersetzungen, Anschläge, Kriege, der Klimawandel, Sichtweisen auf Energieversorgung, aber auch Ereignisse wie die Pandemie,  und die zunehmende politische Polarisierung, vor immer größere Herausforderungen gestellt. Diese belastenden Faktoren wirken sich direkt auf unsere mentale Gesundheit aus:  Angst ,  Unsicherheit  und Stress . All diese Faktoren, wenn diese sich überlagern, addieren und potenzieren und zunehmen, während das Gefühl der Kontrolle über das eigene Leben schwindet, wird es für alle herausfordernd. Besonders in Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Populismus erleben...

In Würde sterben dürfen - Sterbehilfe in Neuseeland

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Meine Frau konnte vor 18 Monaten friedlich und würdevoll gehen. „Das ist mein Weg, mein Wille und meine Entscheidung“, sagte meine Frau in den letzten Tagen wieder und wieder. „Ich liebe das Leben, ich wünschte nur, ich könnte es leben, aber ich bin gefangen mit allem was ich habe in einem Körper den ich nicht mehr bewegen kann, einem Körper der nur noch von anderen berührt, bewegt, gewaschen, ... wird - das ist so entwürdigend für mich“ "Wir sehen uns auf der anderen Seite." Ähnliches sagte Esther in dem Video: “This is my story, my journey and my choice,” “I love life, I just wish I could live it.” "See you on the other side." Im Oktober 2020 stimmten zwei Drittel der Neuseeländer in einem Referendum für die Inkraftsetzung des End of Life Choice Act. Es dauert aber noch etwa 12 Monate bis das Gesetz in Kraft treten konnte  bis November 2021. Sterbehilfe ist in Neuseeland seit dem legal und kann von Personen beantragt werden, die Regeln sind zwar sehr eng gesetzt a...