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Showing posts with the label Krisen

Zwischen Leistungsdruck und Mensch sein – Warum wir mentale Gesundheit neu denken müssen

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Ich versuche mich dem Thema, Psychosoziale Gesundheit und der kollektive Belastungen und Wege aus solchen Krisen heute widmen, im Rahmen meiner Möglichkeit und Erfahrung. Wichtig ist mir ... Wir müssen aufhören, über psychische Gesundheit erst dann zu sprechen, wenn die Seele bereits unter Druck geraten ist. So wie wir zur ärztlichen Vorsorge gehen, bevor Beschwerden entstehen, oder durch Bewegung unser Herz-Kreislauf-System stärken, braucht auch unsere Psyche regelmäßige Aufmerksamkeit, stärkende Routinen und präventive Fürsorge. Nicht erst in der Krise, sondern mitten im Alltag. Aktuell verspüren wir ggf mehr als zuvor Druck von allen Seiten und das dieser wächst Der Oktober rückt weltweit die psychische Gesundheit in den Fokus. Rund um den World Mental Health Day am 10. Oktober , den wir vor wenigen Tagen hatten, geht es um eine Frage, die angesichts der täglichen Herausforderungen immer wichtiger wird: Wie bewahren wir unser seelisches Gleichgewicht in einer Welt, die zunehmend von...

PSNV beginnt im Alltag - RETTUNGSDIENST

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Buchrezensionen gehören für mich inzwischen zur vertrauten Routine. Fachzeitschriften sind hingegen Neuland – zumindest für mich. Doch diesmal geht es nicht um die Zeitschrift selbst, sondern um ihren Schwerpunkt: die Psychosoziale Notfallversorgung im 'RETTUNGSDIENST' – Zeitschrift für präklinische Notfallmedizin . Wie im Einsatzdienst gibt es hier ein erstes Mal – und wenn ein Thema es verdient, näher betrachtet zu werden, dann ist es die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Sie betrifft uns alle, im Alltag wie in außergewöhnlichen Lagen. Wenn von PSNV gesprochen wird, denken viele zunächst an Großschadenslagen, Terroranschläge oder Naturkatastrophen. Ereignisse also, die außergewöhnlich erscheinen. Doch die Belastung entsteht im Einsatzdienst oft nicht im Ausnahmezustand – sondern im Alltag: Ein Rettungswagen fährt zur Reanimation eines Kindes. Die Feuerwehr wird zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang alarmiert. Die Polizei überbringt eine Todesnachricht. Das Techn...

Gedanken zum Start ins Jahr 2026 - Haltung in unruhigen Zeiten: Warum Zuversicht zur Pflicht wird

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2025 war ein Jahr, das mich gelehrt hat, wie nah sich Erschöpfung, Verantwortung und Hoffnung begegnen können. Zwischen dem Druck im Beruf, den Einsätzen für Menschen und dem Schreiben auf meinem Blog sei es beruflich über die Veränderungen im Digitalen Raum und dem Design und meinem Mental Health Blog und wie wir alle den Umbrüchen, Zusammenbrechen im Weltgeschehen und Weltpolitik habe ich gespürt, wie zerbrechlich Stabilität sein kann – und wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen, wenn die Welt lauter, roher und unberechenbarer wird. Dieses Jahr hat mir vor Augen geführt: Menschlichkeit ist kein Luxus, sondern ein täglicher Akt – leise, entschieden und manchmal unbequem. Ein Jahr der Nähe und Verantwortung 2025 war für mich ein Jahr, in dem sich vieles verdichtet hat. Viel Arbeit, viel Verantwortung – im Beruf, im Sanitäts- und Rettungsdienst bei ASB und DRK, und im Schreiben über mentale Gesundheit, Verlust und Würde. Es war kein Jahr der Distanz, sondern eines der Nähe: zu Menschen i...

Tag der Hinterbliebenen nach Suizid - 22.November

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Am 22. November 2025 begehen wir den  International Survivors of Suicide Loss Day  – einen Tag des Gedenkens, des Teilens und der Verbundenheit. Der „International Survivors of Suicide Loss Day“ wird im Deutschen meist übersetzt als „Internationaler Tag der Überlebenden des Suizidverlustes“ oder auch „Tag der Hinterbliebenen nach Suizid“ bzw. „Tag der Überlebenden nach Suizidverlust“. Es ist ein Tag für diejenigen, die durch den Suizid eines geliebten Menschen tiefe Verluste erlitten haben, die oft mit ihrem Schmerz allein gelassen werden – und die dennoch Wege finden, weiterzuleben, weiterzulieben und zu erinnern. Der „Survivors Day“ ist kein Aktionstag im klassischen Sinn. Er ist  kein Tag der Aufklärung, keine Mahnung, keine Kampagne  – sondern es soll ein Tag sein der jedem einen geschützten Raum für Trauer, Geschichten, Rituale und Verbindung bietet. Es ist ein Tag für die Fragen, die keine einfachen Antworten haben. Für das Schweigen, das manchmal mehr sagt al...

Emotionalen Krise(n) - Mental Health First Aid - MHFA

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Wenn es einem nicht gut geht - man sich regelmäßig oder länger andauernd, oder massiv mies fühlt - ist es kein Zeichen von Schwäche, Hilfe in Anspruch zu nehmen!  Ganz im Gegenteil  Hilfe anzunehmen ist Stärke! Hilfe und auch Erste Hilfe bei körperlichen Erkrankungen zu leisten ist weit verbreitet. Hilfe und Erste Hilfe bei psychischen Erkrankungen ist weder verbreitet noch bekannt und erst recht nicht etablieren. Erste Hilfe bei psychischen Erkrankungen ist hilfreich, sinnvoll und erlernbar. Ich gehe nun dies Weg und absolviere den Kurs zum Mental Health First Aider / Ersthelfer für Mentale Gesundheit - danke dafür auch meinem Arbeitgeber der mich in allen erdenklichen Aspekten unterstützt und fördert. Was ist Mental Health First Aid - MHFA? MHFA Ersthelfer ist die deutsche Version des australischen Mental Health First Aid Programms. Zunächst wurde MHFA Ersthelfer am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim mit Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung GmbH ins Leb...