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Before We Judge Medical Aid in Dying, We Should Listen – A Documentary About Life, and Why It Changes the Debate

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A Documentary That Isn't About Dying — It's About Living Sidenote: Below you'll find a German version. Kurze Bemerkung: Weiter unten auch die Deutschen Text Since my wife's assisted death, I have written about medical aid in dying, personal autonomy, and living with a terminal illness. My wife was an equine therapist. For many years, she worked with people, helping them connect with horses. She was also a Centered Riding Instructor, supporting children with disabilities and helping stroke survivors regain confidence and independence. Horses were never just her profession—they were her passion. After eleven years of devastating illness, she eventually lost control of every part of her body. Only the three middle fingers of her left hand could still move slightly on some mornings. Otherwise, she depended entirely on others for every aspect of daily life. Over those eleven years, she gradually lost every ability that makes an independent, self-determined life possible. Her...

Selbstbestimmt leben – selbstbestimmt sterben? 'buten un binnen' Regionalmagazin von Radio Bremen

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Das Team von 'buten un binnen' – dem Regionalmagazin von Radio Bremen (Dennis Drechsler, Kathrin Ennen, Janek Gräfe, Cengiz Kültür, Robin Leyendecker und Marianne Strauch) – hat sich in einem rund 12-minütigen Beitrag dem Thema der Sterbehilfe gewidmet. Der Beitrag beleuchtet unterschiedliche Perspektiven auf die Frage, ob und wie Menschen ihr Lebensende selbst gestalten möchten – und können. Dabei geht es nicht ausschließlich um assistierte Sterbehilfe, sondern auch um die selbstbestimmte Entscheidung, einen natürlichen Sterbeprozess bewusst anzunehmen und zu begleiten. Für viele Menschen ist die Vorstellung, selbst über den Zeitpunkt des eigenen Todes zu entscheiden, ein Ausdruck von Freiheit und Würde. Für andere ist genau das eine zutiefst beunruhigende Idee – verbunden mit ethischen, emotionalen und gesellschaftlichen Fragen, die sich nicht einfach beantworten lassen. Der Filmbeitrag schafft es, diese Spannungsfelder sichtbar zu machen, ohne vorschnell zu urteilen. Er zei...

Ein leiser Film über große Fragen: „La Grazia“, Würde und das Recht auf den eigenen Abschied

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La Grazia – ein italienischer neuer Kinofilm von Regisseur Paolo Sorrentino; der Titel bedeutet auf Deutsch „Die Anmut“ oder „Die Gnade“ und demnächst auch in Deutschland in den Kinos anläuft. Das fiktive Drama schildert die letzten Tage eines  fiktiven  italienischen Staatspräsidenten im Amt, in denen er sich mit einem Gesetz zur Sterbehilfe sowie zwei zweifelhaften Gnadengesuchen auseinandersetzen muss. Toni Servillo verkörpert die Hauptfigur. Premiere feierte der Film als Eröffnungsfilm der Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Paolo Sorrentinos „La Grazia“ ist auf den ersten Blick ein politisches Drama: Ein Präsident steht vor Entscheidungen, die moralisch, juristisch und gesellschaftlich kaum schwerer sein könnten. Doch wer den Film, ggf, so sieht wie ich es tat, merkt, dass Politik hier nur die Oberfläche ist. In Wahrheit erzählt Sorrentino etwas viel Grundsätzlicheres – über Menschlichkeit , über Zweifel und darüber, wie schwer es ist, über Leben, das Le...

Durch Astrid Lindgren's Augen – ein stiller Appell in wahnwitzigen Zeiten „Die Menschheit hat den Verstand verloren“

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„Astrid Lindgren – Die Menschheit hat den Verstand verloren“ ist weit mehr als eine Dokumentation über eine weltberühmte Autorin. Der Film nähert sich Astrid Lindgren über ihre Kriegstagebücher aus den Jahren 1939 bis 1945. Texte, die sie in den Jahres des Zweiten Weltkriegs schrieb, als Mutter, als Frau, als frühe Feministin. 70 Jahre lang lagen diese Aufzeichnungen verborgen in einem Wäscheschrank. Es ist ein leiser, eindringlicher Film, der mich im Kino tief berührt hat – und der noch lange nachwirkt. Selten habe ich Geschichte so nah erlebt, so menschlich und zugleich so erschreckend aktuell. Heute hören wir darin, durch Astrid Lindgren's Auge und Wahrnehmung, von Angst, Ohnmacht und Fassungslosigkeit – aber auch von innerer Stärke und auch Dankbarkeit. Besonders berührend ist die Nähe, die der Film herstellt: die Gespräche zwischen ihrer Tochter Karin, ihrer Enkelin Annika und ihrem Urenkel Johan. Sie lesen, erinnern, halten inne. Dabei wird deutlich, wie sich Erfahrungen von ...

Zwischen Gesetz und Leid: Französische Patienten auf dem Weg zur Sterbehilfe - Letzte Reise nach Belgien

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Die ARTE-Reportage „Re: Letzte Reise nach Belgien – zur Sterbehilfe“  (Autor: Simon Wohlfahrt) begleitet französische Bürger, die aufgrund schwerer, unheilbarer Krankheiten in Belgien Hilfe beim selbstbestimmten Sterben suchen. Während Sterbehilfe in Belgien seit über zwanzig Jahren unter klaren gesetzlichen Voraussetzungen erlaubt ist, bleibt sie in Frankreich verboten und gesellschaftlich wie politisch stark umstritten. Diese rechtliche Kluft zwingt viele Betroffene dazu, ihr Land zu verlassen, um ihr Leiden selbstbestimmt zu beenden. (in diesem Kontext mein Artikel  Sterbehilfe in Belgien vom Juli 2025  und die zukünftige Änderungen die Ende 2026 in Frankreich in Kraft treten könnten Frankreichs Entscheidung zur Sterbehilfe von Mai 2025 ) Im Mittelpunkt steht unter anderem Valérie, die an der degenerativen Nervenkrankheit ALS leidet. Wie viele andere möchte sie nicht den fortschreitenden Verlust von Kontrolle und Würde erleben. Die Reportage zeigt ihren inneren K...

„Grünes Licht“ und der letzte Weg - Zwischen Verantwortung, Mitgefühl und Gesetz

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In diesen Artikel geht es um den Dokumentarfilm  „Grünes Licht“ von Pavel Cuzuioc – den ich mit "Zwischen Verantwortung, Mitgefühl und Gesetz" gelabelt habe - da es in der Doku um Dr. Johann Spittler geht, der wegen seinem Mitgefühl / Mitleid aktuell in Haft ist. Es ist kein leichter Weg, den der Regisseur Pavel Cuzuioc in seinem Dokumentarfilm  „Grünes Licht“  beschreitet. Und es ist erst recht kein leichter Weg für jene Menschen, denen der Film begegnet: Menschen, die seit Jahren mit schwersten körperlichen oder psychischen Erkrankungen leben, deren Leid kaum noch zu ertragen ist und für die jede Hoffnung auf Besserung längst verloren scheint. Im Zentrum des Films steht ein Mann, auf dem für viele dieser Menschen die letzte Hoffnung ruhte  Dr. Johann Spittler . Dr. Spittler führt Gespräche mit Menschen, die einen assistierten Sterbehilfe erwägen oder diesen bereits entschieden haben. In Zusammenarbeit mit Sterbehilfe-Organisationen in der Schweiz un...

Artikel zur Reportage "Mein Recht zu sterben" (ARTE)

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Am 30. Oktober 2025 lief die Reportage „Mein Recht zu sterben“ auf Arte . Die Aufzeichnung von ca. 30 Minuten Länge ist auf Arte noch bis zum 29. Oktober 2030 verfügbar - in Deutsch und Französisch. Im Zentrum steht ein Einzelfall von Pascal Mertens, der allerdings exemplarisch die vielschichtige Problematik rund um das Thema Sterbehilfe in Deutschland aufzeigt. Susanne und Michael Mertens müssen seit Jahren mitansehen, wie ihr Sohn Pascal leidet. Der 37-Jährige ist durch eine fortschreitende Lähmung ans Bett gefesselt und kann inzwischen auch nicht mehr selbstständig atmen. Eine Aussicht auf Genesung gibt es nicht.   In dieser Lebenssituation wuchs bei Pascal der Wunsch, sein Leben selbstbestimmt zu beenden – mit Hilfe einer Form von Sterbehilfe. Für seine Eltern beginnt damit ein juristischer und moralischer Kampf: „Es ist unfassbar, wie schwer es einem gemacht wird“, sagt Pascals Mutter. „Das ist unmenschlich.“   Die Reportage zeigt, wie in diesem konkreten F...

„Bis der Tod uns schied“ Reportage des rbb

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„Bis der Tod uns schied“ – Zusammenfassung der  Reportage (Erstausstrahlung am 02.09.2025, Das Erste) Claudia und Uwe – Liebe bis zum Lebensende Im Mittelpunkt der einfühlsam erzählten Reportage des rbb stehen Claudia Finke und Uwe Korous , deren Leben sich im September 2023 durch die Diagnose ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) drastisch verändert. Die fortschreitende Nervenkrankheit lähmt nach und nach den Körper, während der Geist meist vollständig klar bleibt – eine dramatische, unheilbare Entwicklung. Trotz der schweren Umstände gestalten Claudia und Uwe die verbleibende gemeinsame Zeit mit großem Mut, Würde und bewundernswerter Entschlossenheit . Claudia begleitet ihren Mann nicht nur physisch, sondern auch emotional bei jedem Schritt: vom letzten Gleitschirmflug über gemeinsame Spaziergänge bis zur Entscheidung, den letzten Lebensabschnitt in einem Hospiz zu verbringen. Link zur Mediathek:  Echtes Leben: Bis der Tod uns schied - hier anschauen Video von 30min. Dauer u...

Zwischen Leben und Abschied – Ein Film, der unter die Haut geht - „Halt auf freier Strecke“

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„Halt auf freier Strecke“ ist ein zutiefst berührender und authentischer Spielfilm des Regisseurs Andreas Dresen, der sich mit einem Thema auseinandersetzt, das viele fürchten, aber kaum jemand in dieser Direktheit im Kino zu sehen bekommt: dem Sterben. Ohne Pathos, dafür mit großer menschlicher Nähe und dokumentarischer Genauigkeit begleitet der Film einen Mann und seine Familie auf dem Weg des unausweichlichen Abschieds Läuft am Mittwoch, 6.8.2025, um 20:15 Uhr auf arte Verfügbar auch über  arte.tv   (  104 Min. -  Verfügbar bis zum 30. November 2025  ) Frank Lange (gespielt von Milan Peschel) ist ein ganz normaler Familienvater, bis ihn die Diagnose wie ein Schlag trifft: Ein bösartiger Hirntumor, inoperabel. Die Lebenserwartung: nur noch wenige Monate. Was folgt, ist kein dramatisch inszeniertes Kinosterben, sondern ein stilles, oft erschütterndes und gleichzeitig tief menschliches Protokoll des Abschieds. Dresen verzichtet bewusst auf sentimentale Überhöhu...

Wenn Kinder trauern – Zoes Geschichte über Abschied, Schmerz und Hoffnung

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Zoe vermisst ihre Mutter – Trauer, Verlust und der Weg zurück ins Leben Einfühlsame ZDF‑Dokumentation aus der Reihe „ 37 Grad “ In der eindrücklichen Reportage begleitet das ZDF zwei Mädchen, die einen schweren Verlust erlitten haben: Zoe trauern um ihre verstorben Mutter – und finden jeweils ihren ganz eigenen Weg, mit dem Schmerz umzugehen. Zoe begleitete ihre schwerkranke Mutter bis zum letzten Moment. Die Mutter litt seit Zoes Geburt an Multipler Sklerose und entschied sich schließlich für einen begleiteten Suizid. Obwohl Zoe den Abschied bewusst miterlebte, beschreibt sie den Moment als „das Schlimmste, was ein Kind erleben kann“. Gleichzeitig empfindet sie auch eine gewisse Erleichterung – ein Ausdruck der inneren Zerrissenheit, die viele trauernde Kinder erleben. Die ZDF‑Reportage macht deutlich, wie wichtig es ist, trauernden Kindern nicht nur zuzuhören, sondern ihnen echte Unterstützung zu bieten. Wolfsträne e.V. zeigt beispielhaft, wie durch professionelle Begleitung, kreati...

Mein persönlicher Blick auf den Dokumentarfilm „Der Tod ist ein Arschloch“

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Als jemand, der der eher unbewusst, nicht durch eine 'Philosophie', eher durch das Leben zum Stoiker wurde, sehe ich den Tod nicht als Arschloch.  Der Tod ist kein Arschloch. Aber das Sterben manchmal schon. Der Tod selbst – dieser letzte Übergang, das mögliche Nicht-mehr-Sein oder vielleicht ein neues Sein – ist für mich eher ein Mysterium. Vielleicht sogar ein Abenteuer. Sicher ist nur: Er gehört zum Leben dazu. Unausweichlich. Und vielleicht gerade deshalb nicht zu fürchten, sondern zu verstehen, anzunehmen. Was ich allerdings sehr wohl als Arschloch empfinde, ist das Sterben – wenn es entwürdigt, isoliert oder ignoriert wird. Wenn Menschen in einem Zustand verharren müssen, der für sie nicht mehr lebenswert ist, weil ihnen ein selbstbestimmtes Ende verweigert wird. Wenn Angehörige, Pflegende und Sterbende allein gelassen werden – emotional, gesellschaftlich, manchmal auch politisch. In diesem Spannungsfeld – zwischen Tod als natürlicher Teil des Lebens und Sterben als oft...

Selbstbestimmt sterben – Warum Menschen Sterbehilfe suchen - NZZ Format Film

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Unter dem Titel "Selbstbestimmt sterben – Warum Menschen Sterbehilfe suchen" produzieren Juliane Taudt und Marco Lowes eine eindrückliche Dokumentation für NZZ Format . Kurzbeschreibung des rund 30-minütigen Films: Robert S. weiß, dass er bald sterben wird – seit er vor einigen Monaten die Diagnose einer unheilbaren Krebserkrankung erhalten hat. Für den Familienvater steht fest: Wenn das Leiden überhandnimmt, will er den Weg des begleiteten Freitods wählen. Doch wie geht seine Familie mit dieser Entscheidung um? Können seine Ehefrau und Kinder seinen Entschluss verstehen und mittragen? Auch Frank Z. aus Saarbrücken steht vor einer ähnlichen Entscheidung. Nach einem schweren Unfall vor zwei Jahren lebt er mit ständigen Schmerzen. Isolation und Rückzug bestimmen seither seinen Alltag – viele seiner einst engen Beziehungen sind zerbrochen. Um seinen letzten Weg nicht allein gehen zu müssen, sucht er Hilfe in der Schweiz. Ein Weg der ihm auch in Deutschland möglich gewesen wäre, ...