Legalisierung der Sterbehilfe hat in Großbritannien einen ersten guten Schritt getan.
Das Unterhaus des britischen Parlaments hat sich in erster Lesung für eine Legalisierung der Sterbehilfe ausgesprochen. In einer historischen Abstimmung haben die Abgeordneten Vorschläge zur Legalisierung der Sterbehilfe in England und Wales unterstützt und damit den Weg für eine Gesetzesänderung geebnet. Bei der ersten Abstimmung des Unterhauses zu diesem Thema seit fast einem Jahrzehnt unterstützten die Abgeordneten mit 330 zu 275 Stimmen, einer Mehrheit von 55 , einen Gesetzentwurf, der es unheilbar kranken Erwachsenen, deren Tod innerhalb von sechs Monaten erwartet wird, ermöglichen würde, Sterbehilfe in Anspruch nehmen zu können. Die Pläne sind hoch umstritten, die Regierung gespalten. Der Abstimmung ging eine emotionale Debatte im Plenum voraus, in der Abgeordnete beider Seiten persönliche Geschichten erzählten, die ihre Entscheidungen beeinflusst hatten. Der Gesetzentwurf wird nun noch viele Monate lang von Abgeordneten und Sachverständigen diskutiert und geprüft, die ihn ä...