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„Max’ letzter Akt der Selbstbestimmung – und was wir von ihm daraus lernen können

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Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Februar 2020 ist die Diskussion um Sterbehilfe in Deutschland wieder möglich - die Zahlen belegen die Menschen die es tun konnten und lassen erahnen, wie viele mehr die es versuchen, diesen Weg zu gehen. Das Gericht stellte klar: Das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben ist Teil des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Es umfasst nicht nur das „Ob“, sondern auch das „Wann“ und „Wie“ des eigenen Todes. Damit wurde wieder hergestellt was vor 2015 galt aber noch mehr - ein jahrzehntelanges Tabu aufgebrochen – juristisch wie gesellschaftlich. Der Fall von Max macht sichtbar, worum es in dieser Debatte wirklich geht. Nicht um schnelle Lösungen, nicht um ein „Wegmachen“ von Krankheit oder Behinderung. Sondern um Freiverantwortlichkeit. Ich bin kein 'BILD' Leser dazu ist mir diese Zeitung aus vielen Grund nicht auf meinem Radar, was man überhaupt lesen kann. Aber dieser Artikel unter dem Titel ' Max beschließt, zu sterben '  ist...

Podcast-Tipp: Ein bewegender Einblick in selbstbestimmtes Sterben (Zeit)

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In der Spezialfolge des ZEIT -Podcasts „Was jetzt?“ steht ein Thema im Fokus, das uns alle früher oder später betrifft – der Tod.  Recherche & Skript: Jana Gioia Baurmann Moderation & Skript: Jannis Carmesin In einem wirklich gut gemachten / gut recherchierten 47 minütigen Podcast - geht um den selbstgewählten Tod , um Sterbehilfe, um Freitodbegleitung . Im Zentrum der Folge steht Herr Macher , ein älterer Mann aus dem Fränkischen, der seit Jahren einen gut durchdachten, tief begründeten Wunsch hat zu sterben. Herr Macher ist weder akut schwer krank noch psychisch instabil. Keine Freitodbegleitung gleicht einer Anderen - was ich aber oft erlebe, höre, wahrnehme ist, dass was auch hier im Podcast geschildert wird. Es findet mit Humor statt und mit ganz eigenen Wünschen die anderen Beteiligten nur klein vorkommen, aber dem Sterbewilligen wichtig und bedeutend ist. Und das ist auch gut so. Wie meine Frau saß auch Herr Macher in seinem Lieblingssessel und machte auch wie mein...

Zwei lesenswerte Artikel zum Thema assistierte Sterbehilfe aus der BNN aus dem Juni 2025

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In der  Badischen Neuesten Nachrichten (Badische Neueste Nachrichten (BNN) ist der Name der einzigen gedruckten regionalen Tageszeitung im Stadt- und Landkreis Karlsruhe)  sind am 7. Juni und am 20. Juni 2025 zwei lesenswerte Artikel erschienen, die sich differenziert, respektvoll und tiefgründig mit dem Thema der assistierten Sterbehilfe in Deutschland auseinandersetzen – mit besonderem Bezug zur Region Karlsruhe. Der Beitrag vom 7. Juni trägt den Titel   „Assistierter Suizid: Pünktlich kommt der geplante Tod“  (Autor: Wolfgang Voigt). Auch wenn der Titel das Wort „Suizid“ verwendet, widmet sich der Artikel einfühlsam dem selbstbestimmten Freitod der 67-jährigen Clara T., einer an Multiplen Sklerose erkrankten Frau aus Karlsruhe. Sie entschied sich nach langer Auseinandersetzung und sorgfältiger Planung für einen begleiteten, friedvollen Abschied. Der Artikel beschreibt ihre Beweggründe, den bewussten Entscheidungsprozess, ihre geistige Klarheit in den letzten Tagen...

Die Würde des eigenen Abschieds: Weg zum selbstbestimmten Sterben - "Unabhängigkeit bis zuletzt"

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Es ist mir ein großes Anliegen, Sterbewilligen – Menschen, die ihr Leben selbstbestimmt beenden möchten – eine Stimme zu geben. Ich möchte zeigen, wie durchdacht und wohlüberlegt ihre Entscheidung ist und war. Die Würde des eigenen Abschieds: Heinz M.s Weg zum selbstbestimmten Sterben. Heinz M.: "Unabhängigkeit bis zuletzt" (Selbstredend ist der Name Heinz M. ein Pseudonym, Name ist in Absprache mit dem Sterbewilligen geändert.) In seiner gemütlichen Wohnung auf der anderen Rheinseite gegenüber von Speyer empfängt mich Heinz M., ein Mann Mitte Achtzig - ich besuche ihn nun schon zum vierten Mal. Zufriedenheit strahlt aus seinen Augen, während er sein erfülltes Leben Revue passieren lässt.  Gesundheit, Familie, finanzielle Sicherheit – alles da.  Und doch macht er sich keine Illusionen über die nächste Zeit und Jahre, den letzten Abschnitt seines Lebensweges. Er erzählt mir von seinem Gesprächen mit seiner Ärztin, auch dass ein gemeinsamer Termin mit ihr und einem Psychiater s...

Ein Brief - Brief einer Frau die in Würde gehen möchte

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In aller erster Linie teile ich über meinen Blog Hilfe, Unterstützung, aber ich denke hier und da ist es wichtig den Betroffenen eine Stimme zu geben. Vor eineinhalb Jahren durfte ich die Geschichte einer Sterbebegleitung veröffentlichen und nun diesen Brief. Ohne lange Vorworte und ohne eine Schlusswort, nur weiterführenden Informationen zu im Brief genannten Aspekten der Brief einer Frau, die in Würde gehen möchte. ----------------------------------------------------------- Sehr geehrter Herr Maassen, Ich bin eine 49-jährige Frau und leide an zwei der schmerzhaftesten Krebsarten, die man sich vorstellen kann. Ich habe Rippenfellkrebs, der sich an der Lungenschleimhaut festsetzt und unvorstellbare Schmerzen verursacht. Vor drei Wochen erhielt ich die Nachricht, dass sich der Krebs auf meine Rippe ausgebreitet hat, sodass ich nun auch an Knochenkrebs erkrankt bin. Bevor bei mir 2015 Lungenkrebs diagnostiziert wurde, war ich Ballettlehrerin und eine sehr aktive, gesellige Person. Ich mu...

Anton’s Weg - Geschichte eines Sterbewilligen: "Sterben ist für mich der Weg der Würde und Erlösung"

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Seit Jahren ist es erlaubt, auch in Deutschland, den Freitod zu wählen und dafür Hilfe in Anspruch nehmen zu dürfen und zu geben. Jedoch war es von 2015 bis 2020 nahezu unmöglich. Dank des Urteils vom Februar 2020 sind die Türen wieder deutlich offener, die Diskussionen werden breiter und ehrlicher und gesellschaftlich akzeptierter. Aber auch die Gegner die auch schon 2015 über andere bestimmen wollten, eigene Weltbilder anderen aufzwingen wollen, und durch neue, nahezu unüberwindbare Hürden aufbauen wollen - wie einer der Gesetzentwurf aus einer fraktionsübergreifenden Abgeordnetengruppe - hier auch ein Link zu den drei aktuellen Gesetzentwürfen  https://deathwithdignity-wx-widowexperience.blogspot.com/2023/02/gedanken-zu-drei-gruppenantragen-von.html  - wollen wieder durch Zwang und Verbote ‚Hilfe‘ ermöglichen- nach dem Motto ‚Ermöglichen jedoch nicht Fördern‘ – man könnte sich nur wundern und mit dem Kopf schütteln - wenn das Leid nicht so groß wäre. Anton's Geschich...