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Unsichtbares sichtbar machen – am Tag der nicht sichtbaren Behinderung

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Unsichtbares sichtbar machen ... ... über Barrieren, Bilder und das Sprechen darüber. Unsichtbares sichtbar machen ... ... am Tag der nicht sichtbaren Behinderung ... ... heute am 20. Oktober, aber bitte bitte nicht nur an diesem Awareness-Tag. Unsichtbares sichtbar machen – über Barrieren, Bilder und das Sprechen darüber Ich bin Designer. Und noch davor – und irgendwo auch immer noch – zuvor war ich Architekt und Stadtplaner. Was mich über all diese Rollen hinweg begleitet hat, ist der ständige Kontakt mit dem Thema Barrierefreiheit. Nicht nur im baulichen Sinn. Nicht nur durch Rampen oder Bodenleitsysteme. Sondern im umfassenden Sinne - schau ich mir viele digitale, virtuelle Lösungen an sehe ich auch oft 'nachträglich eingebaute Rampen' - es geht sich um: Menschen, mit Körpern, mit Gedanken, mit Gefühlen – mit all dem, was unsere Gesellschaft als „Behinderung“, „Einschränkung“, „Disability“ oder „Limitierung“ bezeichnet. Schon die Sprache macht es mir schwer. Diese Begr...

Leid heißt nicht nur Schmerz - Gedanken zum Freitod

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Mittlerweile erkennen und sehen es die meisten Menschen als unzweifelhaft an, dass man als Menschen ganz selbstverständlich für sich selbst verantwortlich ist "Eigentümer des eigenen Lebens und Körpers' ist und frei über sich selber entscheiden kann, als Individuum und Teil einer Gemeinschaft. ( Zahlen und Fakten ) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Art.1 GG Jeder Mensch möchte leben. Ethiker, Ärzte, Juristen und Theologen streiten heftig darüber, inwiefern Suizid und Suizidbeihilfe moralisch legitim sind - ich denke viel von diesem Streit kommt daher, dass die Gedankenwelt und Wortwahl zu diesem Streit führt - SUIZID. Aber es geht bei der Hilfe zum Sterben NICHT um einen Suizid, nicht im Ansatz und nicht in der Ausführung. Bei der Hilfe zum Sterben geht es um Freiheit - darum gibt es den Begriff und das Verständnis von Freitod. Und nicht um Suizidhilfe sondern um Sterbehilfe.  Es geht sich nicht um Gewalt gegen sich selber, wie bei einem Suizid (Suicid; lateinisch sui „s...

Trauer - Mit dem Schmerz umgehen

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Der Krater, der sich nach dem Versterben eines Menschen in den Leben der Hinterbliebenen auftut, ist von der Größe, der Art und Struktur so unterschiedlich wie das Verhältnis welche zum Verstorbenen bestand ... und wird nie verschwinden. Der Schicksalsschlag kann heftig sein wie eine Eruption oder Vulkanausbruch aber auch langsam sein wie ein Erdloch oder Absacken. Er wird auch nicht kleiner werden. Aber es wird sich ein anderes Leben rund um den Krater ansiedeln, oder mit dem Krater ergeben, wenn getrauert werden darf. Wie der Verlust eines geliebten Menschen Bestand haben wird unverrückbar ist - ist auch das Loch, die Lücke und der Krater unverrückbar. Was sich ändern wird und was man ändern kann, ist wie man mit dem Krater umgeht und wie man mit dem Kraterrand umgeht. Bei manchen Menschen ist der Rand steil und bröckelig, brüchig, morsch und man schafft es nicht sicher an den Rand zu gehen und mit dem Krater und Verlust umzugehen. Dass es Momente gibt, dass man von der Trauer überra...

Trauer - Aus Verlust wird Liebe

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Den Schmerz den wir nach einem Verlust spüren ist unvermeidlich und das ist gut so. "Das ist gut so?" ... was hat der Typ da eben geschrieben? Ja habe ich und das meine ich auch so. Trauerschmerz ist eine natürliche Erwiderung, Antwort, Reaktion und Rückmeldung der Seele und kann auch körperlichen Schmerz auslösen. Der Schmerz den ich in meiner Trauer spürte, denn wir alle spüren, war und ist wie ein Echo der Liebe die ich für meine Frau erleben durfte und nun nachhallt, die Liebe die ich von meiner Frau bekam - und meine Liebe die ich meiner Frau sandte hallt zurück oder ins Leere. All dies schmerzt - all dies ist unangenehm - aber Wellen der Liebe und das Echo lässt sich nicht einfach so aufhalten. Darum wäre es falsch sich dieser Echowellen zu erwehren. Trauer ist schmerzhaft, aber man macht nichts falsch den Schmerz zu spüren, wahrnehmen und zuzulassen. Ich glaube zutiefst, dass man sich schadet, dass man es sich noch viel schwerer macht, wenn man versucht dem Verlustschm...