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Hitze ist mehr als Wetter – was wir von Europas Hitzeschutz lernen können

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In diesem Artikel möchte ich gerne auf das eingehen, was wir von Europas Umgang mit Hitze lernen können Hitze als Gesundheitskrise verstehen – nicht erst, wenn Rettungsdienste an ihre Grenzen kommen. Die Hitzeperiode Ende Juni 2026 war eine der außergewöhnlichsten der vergangenen Jahre. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) führte sie nach aktuellen Modellschätzungen zu rund 5.100 hitzebedingten Todesfällen in Deutschland. Die tatsächlichen Auswirkungen könnten jedoch noch höher liegen: Das Statistische Bundesamt schätzt für die Kalenderwoche 26 (22.–28. Juni) eine Übersterblichkeit von etwa 6.800 Fällen – also deutlich mehr Todesfälle, als in diesem Zeitraum üblicherweise zu erwarten wären.  Wochenbericht zur Hitzemortalität des RKI   In meinen beiden vergangenen Artikeln habe ich darüber geschrieben, warum mich die aktuellen Außergewöhnlichen Einsatzlagen während der Hitzewelle nachdenklich machen. Nicht die hohen Temperaturen allein beschäftigen mich, sondern das, wa...

Ärztinnen und Ärzte über ihren eigenen Freitod: Was sie sich wünschen

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Ärztinnen und Ärzte über ihren eigenen Freitod. Eine internationale Studie mit 1.157 Ärztinnen und Ärzten aus Belgien, Italien, Kanada, den USA (Oregon, Wisconsin, Georgia) und Australien (Victoria, Queensland) beleuchtet, wie Medizinerinnen und Mediziner ihren eigenen Freitod und die damit verbundene Sterbebegleitung einschätzen. Zwei Szenarien standen im Fokus: fortgeschrittener Krebs mit kurzer Lebenserwartung und eine Alzheimer-Demenz im Endstadium. Quelle / Source:   Physicians' preferences for their own end of life: a comparison across North America, Europe, and Australia Die Ergebnisse werfen ein wichtiges Licht auf die Wünsche von Medizinerinnen und Medizinern bezüglich ihres eigenen Lebensendes. Sie zeigen, dass viele eine Sterbebegleitung bevorzugen, die Schmerzen und Leiden lindert und nicht durch lebensverlängernde Maßnahmen künstlich verlängert wird. Die deutlichen Unterschiede zwischen den Ländern verdeutlichen, wie sehr das Rechtssystem und die gesellschaftliche Hal...

Persönlicher Bericht zum Online-Meeting: Erste Ergebnisse zur Praxis der 'Sterbehilfe'

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 Vor einem Monat verwies ich auf das " Register Suizidassistenz " - dass das Ziel hat die empirische Fundierung der Gestaltung einer verantwortbaren Praxis des Umgangs mit Anfragen und der Assistenz beim Sterben.  Hier der Link zum Hinweis Hier ist nun mein persönlicher Bericht bzw. Meeting-Mitschrift zum Online Meeting /  Vorstellung erster Ergebnisse, vom gestrigen Tag dem 24.Juni 2025, des ... Bericht- und Lernsystem „Anfragen und Praxis bezüglich Assistenz bei der Selbsttötung“. durch Prof. Georg Marckmann (München) Prof. Thomas Pollmächer (Ingolstadt) Prof. Jan Schildmann (Halle/Saale) Prof. Alfred Simon (Göttingen) Persönlicher Bericht zum Online-Meeting: Erste Ergebnisse zur Praxis der 'Sterbehilfe' Im Rahmen eines Online-Meetings wurde am Beispiel der aktuellen Untersuchung „Anfragen und Praxis bezüglich Assistenz bei der Selbsttötung“ ein umfassender Einblick in den Stand der Assistenz beim Sterben / Sterbehilfe in Deutschland gegeben. Die präsentierten Erge...

Sterbebegleitung - Forsa Umfrage im Auftrag der DGHS

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Assistierte Sterbebegleitung – Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung für die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V. - veröffentlicht im Januar 2025 Im Auftrag der DGHS führte forsa im Oktober 2024 eine repräsentative Umfrage mit 1203 Bundesbürger:innen ab 18 Jahren durch, davon 203 in der Altersgruppe ab 70 Jahren. 83 % der Deutschen glauben irrtümlich, dass Freitodbegleitung in Deutschland strafbar ist. Nur 15 % wissen, dass sie seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vor fünf Jahren legal ist. DGHS-Präsident RA Prof. Robert Roßbruch betont: „ Dies zeigt, dass noch viel Aufklärungsarbeit notwendig ist, um das Informationsdefizit zum Thema assistierter Freitod abzubauen. “ Laut Umfrage befürworten 84 % Hilfe beim Freitod, 87 % unterstützen aktive Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen, und 93 % halten leicht zugängliche, seriöse Informationen über Freitodbegleitung für wichtig oder sehr wichtig. Den 26-seitiges PDF vom 14.Jan. 2025 habe ic...

Umfrage des DFG-Netzwerks zur Sterbehilfe

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Vor wenigen Monaten berichtete ich bereits vom DFG-Netzwerk , das im Herbst 2024 die Arbeit aufgenommen hat. und nun ist eine erste Umfrage gestartet. Das DFG-Netzwerk, eine Initiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), hat eine Umfrage gestartet, um die aktuelle Situation zur Sterbehilfe in Deutschland besser zu verstehen. Diese Umfrage ist Teil eines umfassenden Berichts- und Lernsystems, das sich mit Anfragen und der Praxis der assistierten Selbsttötung beschäftigt. Ziel ist es, eine empirisch fundierte Grundlage für die Gestaltung einer verantwortbaren Praxis im Umgang mit Sterbehilfe zu schaffen. Umfrage des DFG-Netzwerks zur Sterbehilfe Das DFG-Netzwerk möchte Informationen über Anfragen und die Praxis der assistierten Sterbehilfe in Deutschland sammeln. Die Umfrage richtet sich an Personen, die seit dem 1. November 2024 Anfragen zur Sterbehilfe von Menschen erhalten oder Assistenz / Sterbehilfe geleistet haben. Das wissenschaftliche Netzwerk wird von vier erfahrene...

Mehrheit befinden Sterbehilfe als gut! Sorgen, Ängste, Emotionen und Empathie

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Die Mehrheit der Deutschen befinden Sterbehilfe für gut, verständlich und unterstützendwert sowie, dass Ärzte straffrei bleiben müssen, wenn sie Schwerstkranke und Menschen die dauerhaft, unumstößlich und wohlerwogen einen Freitod entschieden haben, beim Sterben unterstützen. Das geht aus jeder repräsentativen  Umfrage  hervor. Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 die Regelung und das prinzipielle Verbot der Sterbehilfe welches im §217 StGB von 2015 bis 2020 bestand, gekippt. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht, welches unser Grundgesetz im Art. 2 beschreibt, umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben so die eindeutige Entscheidung des Bundesverfassungsgericht . Dieses Recht schließt die Freiheit ein, das eigene Leben zu einem selbstbestimmten Ende zu führen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter, sein es Ärzte, oder andere Helfer wie Familienangehörige oder Freunde zurückzugreifen.  Zitatsammlung ... " Mein Leben gehört mir. Und ich bestimme,...

Beweggründe für den Wunsch nach Sterbebegleitung des DGP - Eine retrospektive Auswertung

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Eine wenig aussagekräftige Studie der DGP Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin wurde kürzlich veröffentlicht. Hierzu ein im  Ärzteblatt , auch wenn nur einen kleinen Gruppe von 53 Menschen  mit Sterbewünschen dokumentiert wurden  (mehrfache Anrufe sind bei diesem Zeitraum nicht ausgeschlossen, für zum Beispiel Rückfragen) , die sich telefonisch an die DGP gewandt haben (zu dem waren es rechnerisch, etwa ein Anrufer pro Woche über ein Jahr) da muss man von Abweichungen bis hin zu Fehlern ausgehen. Zumal das Selbstverständnis und die Grundhaltung der Hospiz- und Palliativversorgung geprägt ist, die Existenz vor das Leben zu stellen und wie Hospiz- und Palliative-Mitarbeiter*innen und, -Ärzt*innen oft vehement herausstellen, und dass es um die  Aufgabe geht, „Leben bis zuletzt“ zu ermöglichen bis hin zum erzwingen. Der Zeitraum wärend dem die 53 telefonische Anfragen , bezüglich einem Freitod und Sterbehilfe vom DGP erfasst wurden, waren 12 Monate. Den A...

Mehrheit der Deutschen für Sterbehilfe durch Ärzte

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Die Mehrheit der Deutschen findet, dass Ärzte straffrei bleiben müssen, wenn sie Schwerstkranke beim Sterben unterstützen. Das geht aus jeder repräsentativen Umfrage hervor. Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 die bis dahin geltende Regelung zur Sterbehilfe §217 StGB gekippt. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht, welches unser Grundgesetz im Art. 2 beschreibt, umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen.  Umfrage in der Bevölkerung (Stand: Januar 2023) Immer wieder wird in Deutschland über die Gesetzeslage zur Sterbehilfe diskutiert. Eine  Mehrheit von 55% der Deutschen befürworten, wenn Ärzte und Sterbehilfeorganisationen beim Suizid assistieren, helfen und würdig ablaufen lassen würden. Und nur 15% der Befragten geben an, für ein vollständiges Verbot von Suizidassistenz zu sein. Jüngere sehen Suizidassistenz skeptischer als ältere Bef...