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FVNF Sterbefasten - "Sterbefasten – Nichts essen und trinken bis zum Tod“

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Vielen Menschen erscheint das Sterbefasten als etwas ganz Normales, Natürliches. Ein Irrglaube, betont die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin Prof. Claudia Bausewein in diesem Beitrag des SWR, vom 14. März 2024  (31min) - meine Erfahrungen beim Begleiten des Sterbefasten und bei der Recherche zum Freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken (FVET) / Sterbefasten . Ich habe in früheren Artikel mehrfach meine Haltung und Wissen zum Sterbefasten dargelegt. In jedem Fall ist das Sterbefasten ein möglicher Weg des selbstbestimmten, freiverantwortlichen  Lebensende. Aus juristischer Sichtweise und Juristen ist einzig und allein die Frage entscheidend: Handeln der Mensch der ein selbstbestimmtes und freiverantwortliches Lebensende wünscht aus eigener, reiflicher und wohlerwogenenen Überlegung, ohne Druck von außen und ohne krankhafte Störung. Und wenn sie oder er frei verantwortlich nicht mehr isst und trinkt, um dem Leiden und Leben ein Ende zu setzen, dann ...

Q&A - Sterbehilfe in Form des Sterbefasten

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Da das Thema Sterbefasten – genauer gesagt der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken (FVET)  – derzeit aus unterschiedlichen Gründen verstärkt Aufmerksamkeit erhält und ich dazu immer häufiger Fragen bekomme, möchte ich einige grundlegende Informationen dazu geben. Auch wenn ich persönlich kein großer Befürworter dieses Weges bin, kann ich nachvollziehen, dass sich manche Menschen bewusst dafür entscheiden. Die Beweggründe können sehr unterschiedlich sein – persönlich, ethisch oder religiös. Voraussetzungen Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken ist keine Form der 'klassischen' Sterbehilfe. Voraussetzung ist, dass die Entscheidung freiwillig, wohlerwogen und eigenverantwortlich getroffen wird. Die betroffene Person muss entscheidungsfähig sein, die Tragweite ihrer Entscheidung verstehen und frei von äußerem Druck handeln können. Angehörige oder andere Personen dürfen diese Entscheidung weder beeinflussen noch erzwingen. Medizinische und pflegerische Begleitung Ein ...

Sterbefasten - FVNF - Freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit

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In der Diskussion um Sterbehilfe und dem Selbstbestimmungsrecht des Menschen auf Selbsttötung, sehen ich keinen Grund, warum der Mensch den Zeitpunkt seines eigenen Todes nicht selber festlegen und sich das Leben nehmen darf.  Ist es nicht unser aller Wunsch sanft aus dem Leben scheiden, das möchte wohl jeder. Insbesondere wenn das Leben schon leidvoll ist, dass man es beenden will. Oft hört man und liest man, dass das Sterbefasten der Weg dazu sei. Doch wie sanft ist Sterbefasten wirklich? Der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit mit der Absicht, aus dem Leben zu scheiden (FVNF), auch „Sterbefasten“ genannt, wird zunehmend als Alternative zur Tötung auf Verlangen diskutiert. Eine andere Abkürzung bzw. Bezeichnung ist auch FVET „Freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken“. Wird das Sterbefasten von Fachpersonen begleitet wird es oft als würdevoll beschrieben – aber es gibt auch viele andere Aussagen – ich kann hier keine Zahlen liefern. Aber es läßt sich sagen...

rbb24 - Was beim Sterbefasten und beim assistierten Sterben oft falsch dargestellt wird

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In der rbb-Berichterstattung über Uwe Korous, von heute, der Uwe Korous' Weg im Rahmen eines begleiteten Sterbefastens gewählt hat, wird vieles einfühlsam dargestellt – aber einige rechtliche Aspekte bleiben unvollständig oder falsch dargelegt. Deshalb möchte ich hier ein paar Dinge richtigstellen. Link zur Abendschau Beitrag des rbb24 vom 17.November  (7min) ardmediathek rbb24-abendschau Sterbefasten: Etabliert und medizinisch begleitet Richtig ist: Sterbefasten ist in Deutschland – wie auch in vielen anderen Ländern – ein etablierter, medizinisch begleiteter Weg , wenn Menschen am Ende ihres Lebens eine selbstbestimmte Entscheidung treffen. Ärztliche Betreuung, Aufklärung über Alternativen, Dokumentation und die Prüfung der Urteilsfähigkeit gehören immer dazu - bei Beiden Entscheidungen. Falsch ist: „Der Gesetzgeber müsse nach dem Bundesverfassungsgericht etwas neu regeln“ Oft wird behauptet, das Bundesverfassungsgericht habe den Gesetzgeber verpflichtet, Sterbehilfe neu zu ...

„Bis der Tod uns schied“ Reportage des rbb

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„Bis der Tod uns schied“ – Zusammenfassung der  Reportage (Erstausstrahlung am 02.09.2025, Das Erste) Claudia und Uwe – Liebe bis zum Lebensende Im Mittelpunkt der einfühlsam erzählten Reportage des rbb stehen Claudia Finke und Uwe Korous , deren Leben sich im September 2023 durch die Diagnose ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) drastisch verändert. Die fortschreitende Nervenkrankheit lähmt nach und nach den Körper, während der Geist meist vollständig klar bleibt – eine dramatische, unheilbare Entwicklung. Trotz der schweren Umstände gestalten Claudia und Uwe die verbleibende gemeinsame Zeit mit großem Mut, Würde und bewundernswerter Entschlossenheit . Claudia begleitet ihren Mann nicht nur physisch, sondern auch emotional bei jedem Schritt: vom letzten Gleitschirmflug über gemeinsame Spaziergänge bis zur Entscheidung, den letzten Lebensabschnitt in einem Hospiz zu verbringen. Link zur Mediathek:  Echtes Leben: Bis der Tod uns schied - hier anschauen Video von 30min. Dauer u...