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Mehrheit der Deutschen für Sterbehilfe durch Ärzte

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Die Mehrheit der Deutschen findet, dass Ärzte straffrei bleiben müssen, wenn sie Schwerstkranke beim Sterben unterstützen. Das geht aus jeder repräsentativen Umfrage hervor. Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 die bis dahin geltende Regelung zur Sterbehilfe §217 StGB gekippt. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht, welches unser Grundgesetz im Art. 2 beschreibt, umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen.  Umfrage in der Bevölkerung (Stand: Januar 2023) Immer wieder wird in Deutschland über die Gesetzeslage zur Sterbehilfe diskutiert. Eine  Mehrheit von 55% der Deutschen befürworten, wenn Ärzte und Sterbehilfeorganisationen beim Suizid assistieren, helfen und würdig ablaufen lassen würden. Und nur 15% der Befragten geben an, für ein vollständiges Verbot von Suizidassistenz zu sein. Jüngere sehen Suizidassistenz skeptischer als ältere Bef...

Umfrage des DFG-Netzwerks zur Sterbehilfe

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Vor wenigen Monaten berichtete ich bereits vom DFG-Netzwerk , das im Herbst 2024 die Arbeit aufgenommen hat. und nun ist eine erste Umfrage gestartet. Das DFG-Netzwerk, eine Initiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), hat eine Umfrage gestartet, um die aktuelle Situation zur Sterbehilfe in Deutschland besser zu verstehen. Diese Umfrage ist Teil eines umfassenden Berichts- und Lernsystems, das sich mit Anfragen und der Praxis der assistierten Selbsttötung beschäftigt. Ziel ist es, eine empirisch fundierte Grundlage für die Gestaltung einer verantwortbaren Praxis im Umgang mit Sterbehilfe zu schaffen. Umfrage des DFG-Netzwerks zur Sterbehilfe Das DFG-Netzwerk möchte Informationen über Anfragen und die Praxis der assistierten Sterbehilfe in Deutschland sammeln. Die Umfrage richtet sich an Personen, die seit dem 1. November 2024 Anfragen zur Sterbehilfe von Menschen erhalten oder Assistenz / Sterbehilfe geleistet haben. Das wissenschaftliche Netzwerk wird von vier erfahrene...

Sterbebegleitungen in Deutschland 2024 (DGHS, Dignitas und Verein Sterbehilfe)

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Im Jahr 2024 stieg die Zahl der assistierten Sterbebegleitungen in Deutschland moderat auf ca. 977 Fälle - geschätzt auf 1200 - in 2023 lagen die Zahlen geschätzt bei 1000 Freitoden.  Zahlen für die DGHS, Dignitas und Verein Sterbehilfe Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) führte 623 Freitodbegleitungen durch, dabei ist zu bedenken dass die DGHS bei 38 Begleitungen Doppelbegleitungen nennt, also die gemeinsamen Sterbebegleitung von einem Paaren. Die Organisation Dignitas Deutschland nennt für 2024 eine Zahl von 183 Freitodbegleitungen . Der Verein Sterbehilfe beziffert deren Hilfe auf 171  Freitodbegleitungen . Die Gesamtzahl wird auf etwa 1200 geschätzt, da auch Sterbebegleitungen durch Privatpersonen und Ärzte berücksichtigt werden müssen, zu denen meine kleine zweistelligen Begleitungen gehören. Die DGHS stellt fest, dass assistierte Sterbebegleitungen in der Sterbestatistik des Statistischen Bundesamts nicht separat erfasst werden. Eine n...

Sterben und Tod sollte und darf keine Tabus mehr sein.

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Ich denke es gibt wohl wenige Dinge die so persönlich sind wie das Sterben - aber es gibt kein Ereignis welches so Endgültig und ultimativ ist. Wenn es aber um die Umstände des Sterbens gehen wird diese persönliche Angelegenheit recht rasch eine öffentliche und gesellschaftliche Angelegenheit. Dass das Thema des Sterbens immer mehr in die Gesellschaft und gesellschaftlich diskutiert wird liegt auch an der schnelleren Alterung der Gesellschaft - dies lässt die Anzahl derer, die dem Sterben nahe sind, steigen. Der medizinische Fortschritt wiederum lässt uns zwar länger leben - aber auch länger sterben. Davor haben die meisten Angst, machen sich Sorgen und Gedanken. All dies und die Entscheidung und das Kippen des § 217 StGB durch das Deutsche Bundesverfassungsgerichts BVerfG  im Februar 2020 bedürft und erzwingt neue Rahmenbedingungen des Sterbens neu zu bestimmen.  Dinge wie eine Vorsorgevollmachten bei einem Notar, Vollmachten bei Banken, aussagekräftige Patientenverfügungen u...

30.Juli - Internationale Tag der Freundschaft - "Familie, die wir uns selbst aussuchen"

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Freunde – die Familie, die wir wählen „Freunde sind die Familie, die wir uns selbst aussuchen.“ Mit diesem Satz bringt der britische Schauspieler und Autor Peter Ustinov auf den Punkt, was Freundschaft so besonders macht: Freundinnen und Freunde sind Menschen, die wir nicht vorgesetzt bekommen, sondern selbst in un ser Leben einladen – weil sie uns gut tun, weil wir uns mit ihnen verbunden fühlen, weil sie unser Leben bereichern. Schon im Kindergarten entstehen erste Freundschaften. Im Laufe der Jahre – in Schule, Ausbildung, Studium oder im Berufsleben – kommen neue hinzu. Manche bleiben flüchtige Begegnungen, andere entwickeln sich zu tiefen Beziehungen, die oft stärker sind als familiäre Bindungen. Freundschaft ist nicht selbstverständlich – sie wächst aus Nähe, Vertrauen und gemeinsamer Zeit. Heute ist der Internationale Tag der Freundschaft Am heutigen 30. Juli feiern wir weltweit den Internationalen Tag der Freundschaft . Ein Tag, der daran erinnern soll, wie wichtig persö...

Sterbebegleitung - Forsa Umfrage im Auftrag der DGHS

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Assistierte Sterbebegleitung – Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung für die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V. - veröffentlicht im Januar 2025 Im Auftrag der DGHS führte forsa im Oktober 2024 eine repräsentative Umfrage mit 1203 Bundesbürger:innen ab 18 Jahren durch, davon 203 in der Altersgruppe ab 70 Jahren. 83 % der Deutschen glauben irrtümlich, dass Freitodbegleitung in Deutschland strafbar ist. Nur 15 % wissen, dass sie seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vor fünf Jahren legal ist. DGHS-Präsident RA Prof. Robert Roßbruch betont: „ Dies zeigt, dass noch viel Aufklärungsarbeit notwendig ist, um das Informationsdefizit zum Thema assistierter Freitod abzubauen. “ Laut Umfrage befürworten 84 % Hilfe beim Freitod, 87 % unterstützen aktive Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen, und 93 % halten leicht zugängliche, seriöse Informationen über Freitodbegleitung für wichtig oder sehr wichtig. Den 26-seitiges PDF vom 14.Jan. 2025 habe ic...

Suizidprävention

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Menschlich ist es, leben zu wollen. Doch zur Kulturgeschichte der Menschheit gehört auch der die Intention, der Impuls, der Wunsch, oder auch die Entscheidung sich das Leben selbst zu nehmen - dies kann wohlerwogen, wohl abgewogen, wohldurchdacht sein wie es bei einem Freitod ist oder zum Anderen bei einem Suizid unkontrolliert, zwanghaft, oder bedingt durch ein anderweitig psychisches Erlebens und Verhalten. Die Suizidzahlen in Deutschland sind offenbar in 2022 erstmals seit langem wieder angestiegen. Im Jahr 2022 nahmen sich bundesweit 10.119 Menschen das Leben, wie das Nationale Suizidpräventionsprogramm und die Deutsche Akademie für Suizidprävention am Mittwoch in Kassel mitteilten. Dies entspricht einem Anstieg um 9,8 Prozent oder 904 Fällen. Die Anzahl liege erstmals seit acht Jahren wieder über 10.000; zudem sei der prozentuale Anstieg binnen eines Jahres der stärkste seit 1980. Die Auswertung bezieht sich auf die Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts. Auc...