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Live Aid und wir: Was uns Musik für unser Miteinander lehrt

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Live Aid – Vor 40 Jahren und heute: Was uns Musik, Gemeinschaft und kollektives Handeln für die mentale Gesundheit lehren Am 13. Juli 1985 – also vor fast 40 Jahren – fand eines der bedeutendsten Konzerte der Menschheitsgeschichte statt:  Live Aid . Es war kein gewöhnliches Musikfestival, sondern ein globales Zeichen der Solidarität, geboren aus einem tiefen menschlichen Impuls: zu helfen. Damals litten Millionen Menschen in Äthiopien unter einer verheerenden Hungersnot – und es waren Künstler*innen wie  Bob Geldof ,  Midge Ure ,  Queen ,  U2  oder  Madonna , die entschieden, nicht länger zuzusehen. „This isn’t just a concert. It’s a human act of love.“ –  Bob Geldof , Organisator von Live Aid Wieso ich hier auf meinem Mental Health Blog über Live Aid schreibe? Weil für mich und ich denke für so so viele Menschen die live dabei waren oder vor den TV Geräten in größeren oder kleiner en Gruppen, oder im Freundeskreis, wie ich es tat, oder warscheinl...

Sterbehilfe in Belgien - Update Juli 2025

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Eine Frage die ich oft bekommen  —  Können Ausländer in Belgien Sterbehilfe bekommen? Ja — auch Personen mit ausländischem Wohnsitz erhalten nachweislich Sterbehilfe in Belgien  — aber leicht ist dies nicht. Im Jahr 2024 erhielten laut offiziellen Zahlen 120 ausländische Patienten Sterbehilfe in Belgien; darunter Personen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und weiteren Ländern. Die meisten Menschen, die hier um Sterbehilfe baten, waren Franzosen (106). Die anderen waren 6 Belgier mit Wohnsitz im Ausland, 2 Deutsche, 2 Niederländer, ein Spanier, ein Ungar, ein Portugiese und ein Brite. Die gesetzlichen Bedingungen sind für Ausländer und Belgier dieselben. Das Gesetz verlangt keine belgische Staatsbürgerschaft oder festen Wohnsitz. Wichtig: Dennoch muss ein belgischer Arzt den Antrag bearbeiten — das Verfahren ist identisch. Grundsätze und Bedingungen der Sterbehilfe in Belgien In Belgien ist ärztlich unterstützte Sterbehilfe seit 2002 legal, wenn bestimm...

Pflege in Deutschland: Steigender Bedarf, sinkende Kapazitäten – wachsende Belastung

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Die Zahl der Pflegebedürftigen nimmt stark zu – bedingt durch den demografischen Wandel und eine erweiterte Definition von Pflegebedürftigkeit. Zwischen 2021 und 2023 kamen rund 730.000 neue Fälle hinzu. Bis 2049 wird ein Drittel mehr Pflegepersonal benötigt – etwa 2,15 Millionen Pflegekräfte. Demgegenüber steht ein akuter Fachkräftemangel: Viele verlassen den Beruf – nicht nur wegen schlechter Arbeitsbedingungen, sondern auch wegen der enormen emotionalen und psychischen Belastung ( Einem Artikel an dem ich aktuell schreibe ) , die oft nicht ausreichend gesehen oder aufgefangen wird. Diese Herausforderungen treffen regional unterschiedlich stark, belasten aber überall das System – und die Menschen darin, die zu pflegenden Menschen und die pflegenden Menschen . Lösungsansätze die ich mir in dem Sinn kommen : 1. Arbeitsbedingungen verbessern 2. Psychische Gesundheit von Pflegekräften stärken 3. Ambulante Versorgung ausbauen 4. Pflegeversicherung reformieren 1. Arbeitsbedingungen verb...

Die letzte Entscheidung: Was Menschen zur Sterbehilfe bewegt

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Mein Verständnis vom Sterbewunsch und Freitod gründet auf einer intensiven, persönlichen Auseinandersetzung mit meinem Selbstbild, meinen Werten und meiner Definition von Leben, Glück und Würde. Ich habe für mich vier existenzielle Leitsätze formuliert:     „So will ich leben.“     „So ist für mich OK zu leben.“     „So kann ich akzeptieren zu leben.“     „So will ich nicht leben, da es nur noch existieren wäre.“ Diese innere Klärung war Ausgangspunkt für eine vertiefte Recherche: Wie gehen andere Gesellschaften, Länder und Gesundheitssysteme mit dem Sterbewunsch um? Wie hoch ist die Zahl derer, die sich aktiv für einen begleiteten Freitod entscheiden? Und vor allem: Warum? In meiner Auseinandersetzung mit der Situation in Deutschland, nach dem Urteil in 2020 vor 5 Jahren - mit Deutschland, den Niederlanden, Belgien , der Schweiz, Kanada und Oregon (USA) wurde deutlich: Die Motive, die Menschen zur Sterbehilfe bewegen, ähneln sich weltweit – unabh...

Review zu The Breakfast Club – aus Sicht eines Mannes, der nun dreimal so alt ist wie damals

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In 'The Breakfast Club' geht es, in meinen Augen darum, zu realisieren, dass jeder seine Herausforderungen hat. Der Film ermutigt dazu, die eigene Einzigartigkeit zu umarmen und gemeinsame Schnittstellen mit anderen zu finden. Als ich  The Breakfast Club  das erste Mal sah, war ich jung – voller Fragen, Unsicherheiten, und der Suche nach dem Leben und was meine Zukunft sein könnte , aber auch nach der Suche im Sein oder Nichtsein. Jetzt, viele Jahrzehnte später, blicke ich mit der dreifachen Lebenserfahrung zurück auf diesen Film – und ich bin überrascht, wie tief er mich noch immer berührt.  The Breakfast Club startete am 15. Februar 1985 in den amerikanischen Kinos, in den westdeutschen Kinos am 5. Juli 1985. Er wurde zu einem Überraschungserfolg - vor 40 Jahren. John Hughes hat mit diesem Kinofilm, welchen ich auch schon im Theater und Kammerspiel gesehen habe, etwas geschaffen, das zeitlos ist. Fünf Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten – der Rebell, d...

4. Juli als Mahnung - Unabhängigkeit, Freiheit, ... ?

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Unabhängigkeit – damals und heute: Gedanken zum 4. Juli Am 4. Juli 1776, vor nahezu 250 Jahren,  wurde in Philadelphia ein Dokument unterzeichnet, das nicht nur den Grundstein für die Vereinigten Staaten von Amerika legte, sondern auch ein epochales Bekenntnis zu Freiheit, Selbstbestimmung und Menschenrechten darstellte: die Unabhängigkeitserklärung. Seither feiern die USA diesen Tag mit Feuerwerk, Patriotismus und dem festen Glauben an die Ideale von Freiheit und Demokratie. Doch während der 4. Juli für viele Amerikaner ein fröhlicher Feiertag ist, lädt er zugleich zur kritischen Reflexion ein – nicht nur über staatliche Souveränität, sondern auch über persönliche und gesellschaftliche Unabhängigkeit. Gerade in einer Zeit, in der Autokratie, Nationalismus und demokratiefeindliche Tendenzen weltweit zunehmen, stellt sich die Frage: Was bedeutet Unabhängigkeit heute – und für wen gilt sie wirklich? Die politische Dimension der Unabhängigkeit Die Vereinigten Staaten wurden in einem A...

Wenn Kinder trauern – Zoes Geschichte über Abschied, Schmerz und Hoffnung

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Zoe vermisst ihre Mutter – Trauer, Verlust und der Weg zurück ins Leben Einfühlsame ZDF‑Dokumentation aus der Reihe „ 37 Grad “ In der eindrücklichen Reportage begleitet das ZDF zwei Mädchen, die einen schweren Verlust erlitten haben: Zoe trauern um ihre verstorben Mutter – und finden jeweils ihren ganz eigenen Weg, mit dem Schmerz umzugehen. Zoe begleitete ihre schwerkranke Mutter bis zum letzten Moment. Die Mutter litt seit Zoes Geburt an Multipler Sklerose und entschied sich schließlich für einen begleiteten Suizid. Obwohl Zoe den Abschied bewusst miterlebte, beschreibt sie den Moment als „das Schlimmste, was ein Kind erleben kann“. Gleichzeitig empfindet sie auch eine gewisse Erleichterung – ein Ausdruck der inneren Zerrissenheit, die viele trauernde Kinder erleben. Die ZDF‑Reportage macht deutlich, wie wichtig es ist, trauernden Kindern nicht nur zuzuhören, sondern ihnen echte Unterstützung zu bieten. Wolfsträne e.V. zeigt beispielhaft, wie durch professionelle Begleitung, kreati...