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Umgang mit Dunkle Wolken an Gefühlen und Gedanken - Selbstreflexion

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Viele fragen sich was andere von einem wollen, was die Welt von einem erwartet oder die Welt braucht. Frage dich lieber selbst, was macht Dich lebendig, was fühlt sich gut an, was fühlt sich richtig an - und dann gehe und tue es. Was die Welt und dein Umfeld braucht sind Menschen die lebendig sind. Menschen leiden, haben dunkle Wolken, ganze 'Tiefdruckgebiete' an düsteren Gefühlen und Gedanken - leiden unter vielen Ängsten oder auch oft unter Minderwertigkeitskomplexen. Die meisten verheimlichen ihre Gefühle vor Freunden, Familie und Partner, weil sie niemanden belasten wollen. Der emotionale Druck, den man zusätzlich zu seinen Emotionen verspürt, ist gigantisch.  Darum ist Verständnis für diese Menschen oder wenn es einen selber betrifft für sich selbst die größte Hilfe im Kampf gegen schlechte Gefühle, Gedanken und depressive Phasen oder auch Depressionen und Leiden. Es geht um Mitgefühl, Zuneigung, Selbstwert und Akzeptanz, die jeder so dringend benötigen. Wenn es um einen s...

Selbsterkenntnis - Ein wichtiger Aspekt für Mentale Gesundheit

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Ich habe schon so viel über Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung und Selbstvertrauen geschrieben. Ich schreibe dies für wirklich alle meine Leser da es mir um die Mentale Gesundheit in guten und schlechten Zeiten geht.  Aber da der Blog aus meiner Trauer und dem Freitod meiner Frau entstanden bzw gestartet ist - und ich in meiner Beratungsarbeit Personen die auf mich zu kommen um diesen Menschen zu helfen über Suizidgedanken zu sprechen und ihnen zu helfen Hilfe zu finden und anzunehmen, und zum anderen Berate ich ebenso ja Menschen die sich wohlerwogen, sehr bewußt und intensiv überdacht mit einem Freitod beschäftigen oder diesen Weg gehen wollen. In diesen letztgenannten Gesprächen beginne ich immer neben der aktuellen Situation mit Fragen zur Selbstwahrnehmung und deren Selbsterkenntnis - oft besteht gerade hier ein Gap / eine Wahrnehmungskluft. Da wenn es daran geht mich wirklich zu überzeugen zu helfen und im nächsten Schritt weitere Helfer zu finden und in jedem Fall wenn es darum ...

„Windstärke 17“: Eine tiefgehende Reise durch die Stürme des Lebens

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Als jemand, der sich intensiv mit den Themen mentale Gesundheit , das Lebensende und dem Umgang mit Sterben beschäftigt, berührte mich „Windstärke 17“ von Caroline Wahl auf einer tiefen persönlichen Ebene. Die Geschichte ist für mich nicht nur ein literarisches Erlebnis, sondern zugleich ein Spiegel für die menschlichen Kämpfe und die Zerbrechlichkeit des Lebens.   Ida, die Hauptfigur des Romans, begibt sich auf eine Reise, die nicht nur geografisch stattfindet, sondern auch zu einem inneren Prozess der Selbstreflexion und Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit wird.   Ida, kenne ich schon aus dem ersten literarischen Werk von Caroline Wahl  „22 Bahnen“ das man nicht zum Verständnis gelesen haben muss aber ich denke sollte. Beide Bücher sind wirklich sehr empfehlenswert. Ein universelles Erlebnis ... Besonders ergreifend ist die Szene, in der Ida in der Ostsee um ihr Leben – und das Leben ihres Begleiters Leif – kämpft. Für mich wurde dieser Moment jedoch...

KI-Chatbots - Eine persönliche Einordnung aus MHFA- und PSNV-Sicht

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Vor einigen Wochen habe ich KI-Chatbots wie Therabot, Wysa, Woebot und Replika aus Design- und UX-Perspektive betrachtet. Heute möchte ich bewusst die Perspektive wechseln. Hier schreibe ich nicht als Designer – auch wenn ich diesen Blick nie ganz ablegen kann. Sondern als jemand, der sich mit mentalen, seelischen und psychosozialen Belastungen beschäftigt. Als MHFA-Ersthelfender. Mit Einblicken aus der PSNV. Die Frage ist nicht, ob diese Systeme technisch beeindruckend sind. Die Frage ist: Was bedeuten sie für Menschen in echten Krisen? Und noch grundlegender:  Verstehen wir KI als Ergänzung – oder als Ersatz? Warum KI-Chatbots relevant sind Psychische Belastungen nehmen zu. Gleichzeitig sind Versorgungsangebote überlastet. Wartezeiten auf Therapieplätze, Stigmatisierung, Unsicherheit im Umgang mit eigenen Symptomen – viele Menschen bleiben lange allein mit dem, was sie belastet. Hier setzen KI-Chatbots an. Sie sind: 24/7 verfügbar anonym nutzbar niedrigschwellig ohne Termin oder...

„Die Ironie des Lebens“ - Meine Rezension (Kinobesuch zur Premiere)

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Meine Eindrücke und Meinung zu ein recht gut gemachter Film - der Film „Die Ironie des Lebens“ bildet recht ordentlich die Aspekte der menschlichen Facetten ab die Betroffene, Partner und Kinder in Zeiten eines bevorstehenden Sterben durchleben , bewältigen müssen und versucht sie so gut es ein Film in 110 Minuten schafft ohne dabei das Thema zu leicht und oberflächlich zu behandeln - man darf nie vergessenes das Genre des Film ist nun mal eine Komödie ! Die Ausgangssituation der Hauptpersonen die zum einen Eva ist (Corinna Harfouch), Ex-Frau von Edgar, die unheilbar an Krebs erkrankt ist. Und Edgar ( Uwe Ochsenknecht) einem erfolgreicher Comedian, der sich über alles und jeden seine Jokes macht, womit sich Menschen mit etwas oder etwas mehr Lebenserfahrung täglich herausgefordert fühlen - Herausforderungen wie Beziehungsproblemen, Kinder mit völlig anderen Werten und Vorstellungen, und dem klassischen Thema älter werdenden Menschen der verschlechternden Gesundheit, Sinnsuche und den ...

Authentizität - Achtsamkeit und Offenheit

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Authentisch sein, Achtsamkeit zu haben und zu leben bedeutet, in meinem Verständnis, im Einklang mit sich selbst sein, mit gutem Zugang zu eigenen Gedanken und Gefühlen und Offenheit.  Dies geht für mich auch Hand in Hand mit meiner stoischen Lebens und Weltanschauung - mit Ruhe und Gelassenheit zu akzeptieren, dass es im Moment ist, wie es ist. Einer Haltung der Akzeptanz erlaubt eine oder die Veränderung – natürlich und nachhaltig. Erst kürzlich hatte ich ein Gespräch in der Familie - in diese Richtung - und es gibt Beziehungen, der unterschiedlichsten Art, die diese nicht zulassen können oder meist nicht wollen. Dies wurde mir in dem Gespräch so bewusst, zumals mehr und mehr Achtsamkeit und Authentizität in aller Munde ist - zumindestens als Lippenbekenntnis. Authentisch zu sein finde ich persönlich sehr wichtig. Leider wird diese Authentizität, Offenheit oder Echtheit, wie ich gerne dazu sage, oftmals missverstanden.  Offenheit beginnt, nach meinem Dafürhalten, immer bei s...

Warum es Ärzt*innen oft schwerfällt, über ein selbstbestimmtes Lebensende zu sprechen

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In diesem Artikel versuche ich, meine Perspektiven und Erfahrungen darzulegen und zu beschreiben, warum es Ärzt*innen oft schwerfällt, über ein selbstbestimmtes Lebensende zu sprechen. Die Motivation, diesen Text zu schreiben, entstand nach der Lektüre des LinkedIn-Artikels Artikel  'Was lernen Medizinstudierende eigentlich über Suizidalität — und was nicht?' von Ute Lewitzka  . Der darin von Prof. Dr. med. habil. Ute Lewitzka referenzierte Artikel in  The Lancet Psychiatry: Are you suicidal?  war beziehungsweise ist für mich leider nicht zugänglich. Der Umgang mit Suizidalität und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Lebensende ist in der medizinischen Praxis bis heute von Unsicherheit, Zurückhaltung und emotionaler Distanz geprägt. Die Gründe dafür sind nicht nur individueller Natur, sondern liegen ebenso in historischen, ethischen und strukturellen Zusammenhängen. Gesellschaftlicher Hintergrund: Die Wirkung von §217 StGB Die gesellschaftliche Wahrnehmung vo...

Winterblues - Umgang mit der dunklen Jahreszeit und Melancholie

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Ab der Sommersonnenwende und meist sehr merklich ab der Herbsttagundnachtgleiche wenn die Sonne nur noch kürzer und selten scheint, es früh dunkel und spät hell wird und die meisten Tage dazu noch kalt, neblig und trüb sind, und dann auch noch von Sommerzeit auf Normalzeit wieder zurückgestellt wird, wissen wir: Winter is coming ...  ... und Melancholie umgibt viele Menschen ... Das geht bei sehr vielen Menschen häufig mit einem Gefühl der Melancholie einher. Selbstfürsorge bekommt in dieser Zeit eine etwas höhere Bedeutung. Die nachfolgende Punkte können helfen, die eigene mentale Gesundheit zu stärken und resilienter durch die dunkle Jahreszeit zu kommen. Aber warum fühlen sich viele Menschen in der dunklen Jahreszeit häufig lustlos, niedergeschlagen oder auch ständig müde? Zum einen ließe sich diese Emotionen durch das bevorstehenden Jahresende begründen - und der Reflexion der zurückliegenden Monate und der Betrachtung der, am Anfang des Jahres, vorgenommenen versus der ei...

Alleinsein und Einsamkeit - Mit Selbstvertrauen gegen Einsamkeit vorgehen

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Mich erreichen so viel Zuschriften, die sich immer wieder um Alleinsein und Einsamkeit drehen.   Alleinsein und Einsamkeit sind zwei Begriffe, die oft miteinander vermischt werden, obwohl sie unterschiedliche Bedeutungen haben. Alleinsein Allein zu sein, klingt für viele Menschen nicht zu gut, und gilt für viele Menschen als nicht erstrebenswert. Wer sich jedoch ab und zu bewusst für das Alleinsein entscheidet, kann daraus neue Energie schöpfen und einen neuen Blick auf sich selbst gewinnen. Alleinsein heißt zunächst nur die Abwesenheit von anderen Menschen. Das ist weder positiv noch negativ zu verstehen. Das Alleinsein bezieht sich somit auf den objektiven Zustand, in dem man sich befindet. Man kann beispielsweise alleine im Office arbeiten, alleine etwas unternehmen, alleine spazieren gehen (etwas was ich überaus genieße, da ich durch das alleine sein, noch viel mehr mich mit der Natur verbunden fühle und damit entsprechend nicht alleine bin, ... es gibt so vieles zu tun oh...