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45 Jahre DGHS – Für ein selbstbestimmtes Leben und Sterben in Würde

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Am 7. November 2025 feiert die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (  DGHS  ) ihr 45-jähriges Bestehen – 45 Jahre Einsatz für das Recht, über das eigene Leben und Sterben selbst zu bestimmen. Seit ihrer Gründung 1980 als Bürgerrechtsbewegung in Nürnberg, hat die DGHS eine beachtliche Entwicklung genommen: Von einer mutigen Bürgerinitiative hin zu einer der einflussreichsten Organisationen in Deutschland, wenn es um Fragen von Selbstbestimmung, Vorsorge und humanem Sterben geht. Mit heute rund 50.000 Mitgliedern  und ca.  100 ehrenamtlichen Ansprechpartner*innen bundesweit / viele lokal ist die DGHS die mitgliederstärkste Vereinigung in Deutschland, die sich für Würde und Freiheit am Lebensende einsetzt. Meine Gedanken zur DGHS 45 Jahre Engagement für Menschen und Menschlichkeit Seit 1980 kämpft die DGHS für das, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: dass die Entscheidung eines Menschen über sein Lebensende respektiert und nicht verurteilt wir...

Die letzte Entscheidung: Was Menschen zur Sterbehilfe bewegt

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Mein Verständnis vom Sterbewunsch und Freitod gründet auf einer intensiven, persönlichen Auseinandersetzung mit meinem Selbstbild, meinen Werten und meiner Definition von Leben, Glück und Würde. Ich habe für mich vier existenzielle Leitsätze formuliert:     „So will ich leben.“     „So ist für mich OK zu leben.“     „So kann ich akzeptieren zu leben.“     „So will ich nicht leben, da es nur noch existieren wäre.“ Diese innere Klärung war Ausgangspunkt für eine vertiefte Recherche: Wie gehen andere Gesellschaften, Länder und Gesundheitssysteme mit dem Sterbewunsch um? Wie hoch ist die Zahl derer, die sich aktiv für einen begleiteten Freitod entscheiden? Und vor allem: Warum? In meiner Auseinandersetzung mit der Situation in Deutschland, nach dem Urteil in 2020 vor 5 Jahren - mit Deutschland, den Niederlanden, Belgien , der Schweiz, Kanada und Oregon (USA) wurde deutlich: Die Motive, die Menschen zur Sterbehilfe bewegen, ähneln sich weltweit – unabh...

DGHS Veranstaltung zu „Freitodbegleitung ist legal. Auch bei Demenz?“ - Heidelberg April 2024

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Gestern, 23. April fand eine Veranstaltungen durch die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) statt, hier mein Eindruck. Der Titel der Veranstaltung war „ Freitodbegleitung ist legal. Auch bei Demenz? “ Sehr interessant waren der Vortrag und die Erfahrungsberichte und Informationen durch Frau Dr. Marinou Arends, eine niederländische Seniorenärztin, die bis zu ihrer Pensionierung in einem Pflegeheim, vor allem in einem Pflegeheim für demente Patienten, arbeitete und auch als Beraterin und Kontrollärztin für Sterbehilfe fungierte. In den Niederlanden gibt es seit 2002 eine gesetzlich geregelte Sterbehilfe, die jedoch wie in Deutschland Freiverantwortlichkeit des Sterbewilligen voraussetzt. Frau Dr. Arends setzte und setzt sich leidenschaftlich für die Entscheidungsfreiheit der Patienten am Lebensende ein, war wegen einer Sterbehilfe auch angeklagt und wurde schließlich freigesprochen. In ihrem 2023 erschienenen Buch „Angeklagt wegen Sterbehilfe“ beschreibt sie ausführlich, waru...

Zahlen und Fakten zur Sterbehilfe - Diagnosen und Gründe - 2021-2024

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Mein Verständnis zum Sterbewunsch und Freitod entspringt und gründet auf einer sehr tiefen Auseinandersetzung mit mir, meiner Definition von Leben, Glück, Leidenschaft , und den Optionen "So will ich leben" "So ist für mich OK zu leben", "So kann ich akzeptieren zu leben" "So will ich nicht leben -weil es nur noch existieren wäre" Aber ich wollte recherchieren wie sind die 'Zahlen' in Europa in de USA (wie Oregon), Kanada (Ottawa, British Columbia) - Die Studien, die ich fand, zeigen, dass die Gründe, die Patienten für die Bitte um Sterbehilfe angeben, sehr ähnlich sind. Die  Zahlen zur Sterbehilfe in Deutschland 2021 war bei 346 Sterbehilfe / Sterbebegleitungen die durch Dignitas oder der DGHS unterstützt wurden - unbekannt ist die Zahl derer die selbst-organisiert Sterben konnten. Diesen 346 Freitod Begleitungen die 2021 in Deutschland durchgeführt wurden, stehen über 9000 Brutal. und Verzweiflungssuizide und, nach seriösen Schätzung...

Q&A - Wo findet man Sterbehilfe in Deutschland?

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Bevor ich in diesen Blogbeitrag einsteige, kurz eine Erläuterung zur Sterbehilfe und den vier Sterbehilfeformen ( Detaillierter hier ): 1. Assistierte Sterbehilfe: Bereitstellung der Mittel zur Selbsttötung. Nicht strafbar, solange der Sterbewillige die letzte Handlung selbstständig ausführt. 2. Indirekte Sterbehilfe: Verabreichung von Medikamenten zur Schmerzlinderung, die auch den Tod beschleunigen können. Nebenfolge ist unbeabsichtigt und unvermeidbar. Rechtfertigbar nach § 34 StGB (Notstand). 3. Passive Sterbehilfe: Unterlassen oder Einstellen lebenserhaltender Maßnahmen. Kann als Totschlag durch Unterlassen nach § 212 StGB strafbar sein. Eine klare Patientenverfügung kann dies verhindern. 4. Aktive  Sterbehilfe  oder direkte Sterbehilfe: Tötung eines Menschen auf dessen ausdrücklichen Wunsch hin. Verboten und strafbar nach § 212 (Totschlag) und § 216 (Tötung auf Verlangen) StGB. Hilfe findet man in Deutschland entweder ... beim eigenen Arzt, dies ist auch meine Empfehlung...

Q&A - Sterbehilfeorganisationen und -vereine

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Was ich von Sterbehilfeorganisationen und -vereinen halte? Sterbehilfe kann man und sollte man, für sich selbst, mit seiner behandelnden Ärztin oder Arzt besprechen und im Besten Fall organisieren und auch durchführen. Eine große Hürde ist eigentlich immer einen guten Gesprächseinstieg für den individuellen Fall und Situation zu finden - Hierzu meine Tipps . Eine weitere Hürde ist, dass Ärzte, und das ist die Regel nicht ausreichend informiert ist was erlaubt ist, darum fordere ich wo ich es kann statt eines komplexen Sterbehilfegesetz, eigentlich nur mehr und bessere Informationen der verschiedenen Beteiligten - siehe diesen Artikel . Aber für sehr viele Menschen können die Sterbehilfeorganisationen und -vereine eine hilfreiche, stärkende, beruhigende Anlaufstelle und Ansprechpartner sein. Ich kann die Kritik an diesen in aller Regel nicht nachvollziehen. Ich bin nicht der 'größte Fan oder Freund' aber 'ein Freund', dass es diese gibt. Die meisten Kritiker, und hier de...

Zahlen zu Freitodbegleitungen in Deutschland für das Jahr 2025 bzw. neuere Schätzungen

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Zusammenstellung der Zahlen zu Freitodbegleitungen in Deutschland für das Jahr 2025 bzw. neuere Schätzungen, basierend auf verfügbaren Quellen. Leider sind offizielle, amtliche Gesamtstatistiken bisher (Ende Januar 2026) nicht zentral veröffentlicht worden; die derzeit verfügbaren Daten stammen überwiegend aus Vereinsangaben, Pressekonferenzen und Presseberichten. Die Zahlen der letzten Jahre finden Sie hier: Zahlen und Fakten zur Sterbehilfe 2021 bis 2024 Nach Presseberichten finde ich nachfolgende Zahlen: Insgesamt etwa 1.287 assistierte Freitodbegleitungen sollen 2025 in Deutschland stattgefunden haben, wenn man alle Organisationen zusammenzählt. DGHS: 898 Fälle Dignitas Deutschland: ~213 Fälle Verein Sterbehilfe (Hamburg): ~176 Fälle Diese Zahl ist eine Schätzung aus journalistischen Quellen und nicht amtlich bestätigt, aber sie gibt einen breiteren Überblick über die Situation in 2025. 1. Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V. Die DGHS berichtete bei ihrer Presseko...

Pressekonferenz DGHS - Doppeltes Vier-Augen-Prinzip hat sich bewährt

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Prof. Robert Roßbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS), legte in einer Pressekonferenz in Berlin, die steigende Anzahl und Gründe der von der DGHS im letzten Jahr geförderten assistierten Sterbefälle dar. Für das Jahr 2023 gibt, die DGHS, eine Zahl von insgesamt 419 ärztliche Freitodbegleitungen für DGHS-Mitglieder in Deutschland an, im Vergleich zu 229 im Jahr 2022, und 120 in 2021, was einem moderat, wachsenden Trend entspricht. (weitere Zahlen und Fakten zur Sterbehilfe - Diagnosen und Gründe - 2021-2023 ) Die Betreuung jedes Einzelnen beinhaltete qualifizierte Fallbearbeiter in Verbindung mit Sterbe-Teams, bestehend aus Juristen und Ärzten, und nach Wunsch auch Angehörigen oder Vertrauenspersonen. Zusätzlich wurde eine fachärztliche Meinung eingeholt, wenn die Freiverantwortlichkeit des Sterbewilligen in Frage gestellt wurde. Die Beweggründe gliederten sich in fünf Kategorien: Lebenssattheit ( Artikel zur Lebenssattheit ) Krebs Neurologische Krankhei...