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Podcast Empfehlung - Das letzte Gespräch oder Tod klopft an der Tür - Die letzte Reise hat begonnen

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Empfehlung zur Podcast Serie - Das letzte Gespräch oder Tod klopft an der Tür  Timm spricht mit seiner Mutter Elke - einer schwerkranke Frau (COPD) - sie sprechen über den Tod, das Sterben, das Leben und über das was ist und bleibt. Man merkt Elke und Timm sehr gut an, hört heraus wie wohltuend das Reden ist und in der aktuellen Folge wird von beiden betont was ich nur unterstreichen kann, es ist individuell wie und wie weit dieses Reden, der Kontakt ist und wie sehr es jeder braucht oder nicht braucht. In der aktuellen Podcast-Folge - Staffel 3 Folge 16 - #35 Die letzte Reise hat begonnen - Zeigt sich, dass Elkes Zustand sich nochmals verschlechtert hat - sie liegt seit Oktober ‘23 im Hospiz. Beide sind sich einig, dass die letzte Reise begonnen hat.  Elke spricht wenig und ist sehr schwach und ist am Ende ihrer Kräfte, aber es umso hörenswerter zu hören wie wichtig dies für Timm und seine Mutter ist, diesen Podcast zu machen und damit anderen Menschen zu helfen. Ich kann un...

Lebensfreude und Abschied: Kahnemans letzte Tage in Paris - Sein Weg zu einem würdevollen Sterben

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Vor knapp einem Jahr verstarb der Nobelpreisträger Daniel Kahneman, kurz nach seinem 90. Geburtstag. Seit den 1970er Jahren hatte er das menschliche Verhalten und die Entscheidungsfindung erforscht, erlangte Berühmtheit, als er 2002 mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet wurde, und wohl bekannt wurde durch seinen Bestseller "Thinking Fast and Slow". Er war bekannt und renommiert als Experte für Entscheidungsfindung - somit ist seine klare Entscheidung, wie ich finde für einen selbstbestimmten, wohlerwogenen und würdevollen Tod in der Schweiz um so verständlicher.  Seine letzten Tage verbrachte er in Paris – bewusst, erfüllt und still. Im März 2024 feierte er seinen 90. Geburtstag, umgeben von seiner Partnerin Barbara Tversky, seiner Tochter und deren Familie. Der israelisch-US-amerikanische Psychologe genoss die Schönheit der Stadt, besuchte Museen und das Ballett, und kostete Soufflés und Schokoladenmousse. Es waren Tage voller Leben und Genuss.Ein Genuss den ich bei al...

Assistierter Freitod in Österreich – Sterbeverfügung – Ablauf, Voraussetzungen und Grenzen

Österreich hat seit dem 1. Januar 2022 einen gesetzlich geregelten Weg für Menschen geschaffen, die unter bestimmten schweren oder unheilbaren Erkrankungen selbstbestimmt aus dem Leben scheiden möchten. Das österreichische Sterbeverfügungsgesetz ermöglicht unter engen Voraussetzungen die Hilfe bei einem assistierten Sterben. Die betroffene Person muss ihren Entschluss selbstbestimmt, dauerhaft und frei von unzulässigem Druck treffen. Die letzte, zum Tod führende Handlung muss sie selbst vornehmen. In diesem Artikel lege ich den Weg Schritt für Schritt dar  –  so wie es mir möglich ist  –  wie immer gilt als w ichtiger Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche, rechtliche oder persönliche Beratung. Die gesetzlichen Regelungen können sich ändern. Für eine konkrete Entscheidung sollten immer die aktuellen Informationen der zuständigen österreichischen Stellen eingeholt werden. Weder Ärztinnen und Ärzte, Notarinnen und Notare...

Die Pflege am Lebensende; Entscheidungen am Lebensende, wissen, was möglich ist - 2 von 2 Artikel

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Sterben gehört – so schwer es fällt, das anzunehmen – zum Leben dazu. Doch der Gedanke an das Lebensende ist für viele mit Ängsten, Unsicherheiten und einem Gefühl von Hilflosigkeit verbunden. Gerade in unserer heutigen Gesellschaft, in der der Tod oft tabuisiert wird, ist es umso wichtiger, sich mit dem Thema würdevoller Sterbebegleitung auseinanderzusetzen. Die Hospiz- und Palliativpflege bietet Betroffenen und ihren Angehörigen genau das: eine würdevolle, mitfühlende und professionelle Begleitung auf dem letzten Weg. In diesem Beitrag erfährst du, was Hospiz- und Palliativpflege bedeutet, wie sie organisiert ist, wer sie anbietet und wie sie beantragt werden kann – und warum sie ein essenzieller Teil psychischer und menschlicher Fürsorge ist. Dies ist ein zweiter Artikel (6-8 min Lesezeit)  - siehe auch den Ersten Teil  (8-10 min Lesezeit) zu diesem Thema Die Pflege am Lebensende und von Sterbenden Hospizpflege und Palliativpflege sind spezialisierte Formen der Versor...

Selbstbestimmt leben, und über das Lebensende sprechen – 3 Szenarien / Erfahrungsbeispiele zur Sterbehilfe

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Wenn Menschen sich mit Freitod oder assistierter Sterbehilfe beschäftigen, geschieht das meist nicht plötzlich, sondern in einem längeren inneren Prozess. Am Anfang stehen oft grundlegende Fragen nach Leben, Würde und Selbstbestimmung. Es geht darum, die eigene Haltung zu verstehen, Möglichkeiten zu prüfen und Grenzen für sich zu definieren. Dieser Weg ist individuell, oft von Unsicherheit und Ambivalenz geprägt und verlangt Zeit sowie ehrliche Auseinandersetzung. Mit diesem Artikel möchte ich einen Einblicke in typische Gedanken, Gespräche und mögliche Verläufe anhand beispielhafter Szenarien / Erfahrungsbeispiele geben. Wenn Menschen über Freitod oder assistierte Sterbehilfe nachdenken, geht es selten um eine spontane Entscheidung. Vielmehr ist es ein Prozess, der oft leise beginnt – mit inneren Fragen, Zweifeln und dem Wunsch, das eigene Leben und dessen Ende bewusst zu verstehen und zu gestalten. Was ist Leben? Was ist mein Leben? Was bedeutet Würde – und was bedeutet meine ...

Gib jedem sein eigenes Leben und was danach kommt wird man sehen ...

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Die Angst vor dem Ungewissen im Leben ist etwas natürliches - erst recht die Angst vor dem, was keiner wissen kann, das was nach dem Tod kommt - es ist etwas sehr Natürliches - eine verständliche, weitverbreitete oder auch nur eine typische menschliche Erfahrung und Empfindung. Diese Empfindungen und Ängste können durch die  Unvorhersehbarkeit des Lebens kommen - durch die Unsicherheit was kommt oder nicht kommt, gelingt oder nicht gelingt, aber auch durch das Wissen der Endlichkeit und Unvermeidlichkeit des Todes. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Empfindungen und Ängste einen normalen Teil des menschlichen Daseins darstellen und dass es normal ist, sich darüber Sorgen zu machen. Es ist auch wichtig, dies anzuerkennen, sich der Tatsache bewusst zu sein, dass diese Ängste oft tieferliegende Fragen und Unsicherheiten über das Leben und den Sinn des Daseins reflektieren können. Es gibt verschiedene Wege, um mit der Angst vor dem Ungewissen und dem Tod umzugehen. Dazu gehört zum...

Sterbebegleitung - Lebensende-Begleitung

In den letzten Monaten, Wochen, Tagen und für die letzten Momente wünschen sich die meisten Menschen eine gute Begleitung - welche oft gelabelt wird unter Sterbebegleitung, wobei ich mit dem Wort meine Probleme habe da es in meinem Augen um das noch verblieben von Leben und den Resten von Lebensfreude geht, und nicht um Existieren oder dem finalen Schritt des Sterbens - ich würde es gerne LebensendeBegleitung nennen - oder einfach Menschlichkeit. Es geht um Unterstützung, Mitgefühl und Nähe, am besten in einer guten und bestenfalls vertrauter, geliebter Umgebung. Gleichzeitig fürchten viele Angehörige diese Aufgabe: Zu gering die Erfahrung mit Sterben und Tod, zu groß die Angst vor Fehlern. Dabei braucht es gar nicht viel für einen liebevollen Sterbebeistand. Was helfen kann sind ' Letzte Hilfe ' Kurse. Beim Begleiten am Lebensende geht es nicht um Perfektion oder gar um richtig oder falsch. Solch eine Begleitung bedeutet zunächst, einfach nur da zu sein. Alleine damit wird sch...

Ein gutes Ende - Menschen in der letzten Phase begleiten

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Ein paar Sätze im vorab, Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie benötigen. Dies ist eine bedeutende und einmalige Zeit - Wenn der Tod bevorsteht der Tod eintritt  -  Vollkommen gegenwärtig sein - im Hier und Jetzt sein. Wird der Tod plötzlich konkret, ist kaum jemand vorbereitet. Ein gutes Ende ist wichtig - es bildet eine gute Basis für das Trauern. Voraus Planen für die Krise und 'Situation' Es ist auch wichtig, dass Sie sich selbst gut auf solche Krisensituationen vorbereiten. Informieren Sie sich über die Symptome und Anzeichen von möglichen Krisen, damit Sie diese frühzeitig erkennen können. Nehmen Sie an Schulungen oder Kursen teil, die Ihnen helfen, die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse für die Betreuung von schwerkranken oder sterbenden Menschen zu erlangen. Zusätzlich sollten Sie sicherstellen, dass Sie alle notwendigen Hilfsmittel und Medikamente griffbereit haben. Besprechen Sie mit dem Arzt oder der Ärztin, welche Medikamente im Notfall gegeben werden können und w...