Wenn 39 Grad im Rettungswagen zur Realität werden
Die ZEIT hat Anfang August zwei Notfallsanitäterinnen des ASB Mannheim während einer hochsommerlichen Schicht begleitet. Bereits am Abend zeigte das Thermometer im Rettungswagen noch 39,2 Grad. Die Reportage macht deutlich, was viele Kolleginnen und Kollegen im Rettungsdienst seit Jahren erleben: Extreme Hitze ist längst kein Ausnahmeereignis mehr – sie gehört zunehmend zum Arbeitsalltag.
Mich freut, dass dieses Thema inzwischen auch in den überregionalen Medien Aufmerksamkeit erhält. Denn Hitze bedeutet nicht nur mehr Einsätze. Sie fordert auch diejenigen, die anderen helfen – körperlich und psychisch.
Genau darüber habe ich in den vergangenen Wochen mehrfach geschrieben. Nicht, weil Hitze ein neues Thema wäre, sondern weil sie sichtbar macht, wie sehr Rettungsdienst, Krankenhäuser und Pflege unter den Folgen des Klimawandels und des Personalmangels stehen.
Wer sich dafür interessiert, findet hier meine bisherigen Beiträge, ggf interessant ...
Wer Bevölkerungsschutz ernst meint, muss in Menschen investieren (3. Juli 2026)
Hitze ist mehr als Wetter – was wir von Europas Hitzeschutz lernen können (9. Juli 2026)
Bereits im Juni habe ich außerdem eine dreiteilige Serie veröffentlicht:
Mein Eindruck hat sich seitdem nicht verändert ...
Extreme Hitze ist längst nicht mehr nur ein Wetterereignis. Sie ist eine Herausforderung für unser Gesundheitswesen, den Bevölkerungsschutz und für die Menschen, die jeden Tag für andere da sind.
Vielleicht trägt die Reportage der ZEIT dazu bei, dass darüber noch mehr gesprochen wird. Das wäre ein wichtiger Schritt.

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