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Tag des Ehrenamts 2025 - Ehrenamt verändert Leben

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Tag des Ehrenamts 2025 – Ein persönlicher Blick auf Engagement, Gemeinschaft und mentale Stärke Der 5. Dezember, der internationale Tag des Ehrenamts , ist jedes Jahr ein Anlass, innezuhalten – und all jene zu würdigen, die einen Teil ihrer Zeit, ihrer Energie und ihres Herzens verschenken, um anderen zu helfen. Für mich ist dieser Tag seit vielen Jahrzehnten ein ganz besonderer. Denn ich engagiere mich seit meinem 15. Lebensjahr ehrenamtlich – und trage mittlerweile mehr als ein halbes Jahrhundert Erfahrung, Staub auf den Stiefeln und Wind auf dem Motorrad hinter mir. Und doch – oder vielleicht gerade deswegen – mache ich es immer noch. Mit großer Leidenschaft. Heute liegt mein Schwerpunkt verstärkt im Bereich der mentalen Gesundheit  ( MHFA ) und Psychosozialen Notfallversorgung ( PSNV ) . Aber auch als First Responder auf dem Motorrad oder bei Sanitätsdiensten bin ich weiterhin aktiv. Für mich ist Ehrenamt nicht etwas, das man „mal macht“ – es ist ein Teil meiner Identität ...

Bevölkerungsschutz stärken heißt auch: das Ehrenamt endlich ernst nehmen

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Mit dem neuen „Pakt für den Bevölkerungsschutz“ setzt die Bundesregierung den Bevölkerungsschutz und die zivile Verteidigung endlich stärker auf die politische Agenda. Geplant sind Investitionen in moderne Krisenvorsorge, bessere Warnsysteme, Cyberabwehr, Klimaresilienz und die Sicherung kommunaler Versorgung in Krisensituationen. Das ist richtig und notwendig. Denn wer in den vergangenen Jahren Einsätze erlebt hat – sei es bei Hochwasserlagen, Extremwetter, Großschadensereignissen oder in psychosozialen Einsatzsituationen – weiß: Deutschland hat beim Bevölkerungsschutz erheblichen Nachholbedarf. Doch bei aller Diskussion über Technik, Infrastruktur und staatliche Strategien wird oft ein entscheidender Punkt vergessen: Der Bevölkerungsschutz in Deutschland steht und fällt mit dem Ehrenamt.  Dies betone ich , da morgen am 23. Mai 2026 zum ersten Mal ein oder der  Ehrentag stattfinden soll, Artikel folgt asap. Tausende Ehrenamtliche tragen das System Ob DRK, ASB, Johanniter, Mal...

Wer Bevölkerungsschutz ernst meint, muss in Menschen investieren

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Im vergangenen Artikel habe ich darüber geschrieben, warum mich die aktuellen Außergewöhnlichen Einsatzlagen während der Hitzewelle nachdenklich machen. Nicht die Hitze selbst hat mich beschäftigt, sondern das, was sie sichtbar gemacht hat:  Ein Gesundheitswesen und ein Bevölkerungsschutz, die vielerorts nur deshalb funktionieren, weil Menschen bereit sind, weit über das normale Maß hinaus Verantwortung zu übernehmen. In diesem zweiten Teil möchte ich den Blick etwas weiter richten. Denn dies alles entsteht nicht erst im Einsatz. Es entsteht lange vorher. In den vergangenen Jahren wurde viel über Bevölkerungsschutz gesprochen – und das ist gut so. Der russische Angriff auf die Ukraine, die Corona-Pandemie, Hochwasser, Waldbrände und die Folgen des Klimawandels haben deutlich gemacht, wie wichtig ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz ist. Es wurde investiert. Und ja es wurden auch neue Fahrzeuge wurden beschafft, Warnsysteme modernisiert, Ausstattung verbessert und Konzepte entwic...

Jubiläum: 104 Jahre DRK - Bedeutung des Ehrenamt

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Heute feiert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sein 104-jähriges Bestehen. Diese lange Tradition und Geschichte erinnert mich, und sollte daran erinnern, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist. Ehrenamtliche Helfer tragen entscheidend dazu bei, dass Menschen in Notlagen unterstützt werden und Hilfe in vielen verschiedenen Bereichen schnell und professionell bereitgestellt wird. Ehrenamt Das Ehrenamt im Sanitätsdienst, im Rettungsdienst, der Feuerwehr und im Technischen Hilfswerk (THW) ist ist besonders bedeutend, weil es nicht nur den unmittelbaren Kontakt zu den Menschen in Krisensituationen herstellt, sondern auch das Fundament eines starken und solidarischen Netzwerks bildet. Ehrenamtliche im Sanitätsdienst sind nicht nur bei Großveranstaltungen oder in Notfällen wie Unfällen oder Naturkatastrophen aktiv, sondern auch präventiv im Bereich der Erste-Hilfe-Ausbildung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung und zum Wohl der Gemeinschaft. Auf so vielen Ebenen s...

Wenn das Helfen an seine Grenzen kommt

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In den vergangenen Tagen wurde in mehreren Regionen Deutschlands aufgrund der anhaltenden Hitzewelle eine Außergewöhnliche Einsatzlage (AEL) ausgerufen. Ehrenamtliche der Hilfsorganisationen unterstützten Krankenhäuser, Rettungsdienste und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens. Mir sind entsprechende Lagen unter anderem aus Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen bekannt. Solche Meldungen verschwinden oft schnell wieder aus den Nachrichten. Für viele sind sie kaum mehr als eine Randnotiz. Mich machen sie nachdenklich. Nicht, weil außergewöhnliche Einsatzlagen etwas Neues wären. Sondern weil sie immer häufiger sichtbar machen, was viele Menschen im Gesundheitswesen schon lange erleben: Unsere Systeme funktionieren – aber oft nur noch, weil Menschen weit über das hinausgehen, was eigentlich dauerhaft leistbar ist. Seit meinem 15. Lebensjahr engagiere ich mich im Ehrenamt. Vor rund vierzig Jahren war ich hauptamtlich als Rettungssanitäter tätig. Heute bin ich weiterhin als...

Internationaler Tag der Freiwilligen des Ehrenamt - 5.Dezember 2024

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Am 5. Dezember 2024, dem Internationalen Tag der Freiwilligen des Ehrenamt, schreibe ich und möchte ich mich auf die immense Bedeutung des freiwilligen Engagements fokussieren. Es geht auch darum die Menschen zu würdigen und zu ehren, die ihre Zeit, sich selbst und ihre Fähigkeiten und Ressourcen für ehrenamtliche Arbeit einsetzen. Es ist auch Zeit, mehr Menschen zu ermutigen, sich ehrenamtlich zu engagieren und den bedeutenden Beitrag, den Freiwilligenarbeit für die gesellschaftliche Entwicklung zu leistet, und zu schätzen. Es kann verschiedene Aktivitäten umfassen, die unter anderem von gemeinnützigen Dienstleistungen, Umweltschutz, Lehre und Unterstützung im Gesundheitswesen reichen - wie auch dem Roten Kreuz und weiterer Organisation wie dem ASB, MHD, JUH, und vieler Anderer. Es gibt viele gemeinnützige Organisation, die Millionen von Menschen inspiriert und mobilisieren können, um Maßnahmen zu ergreifen, die die Welt und das persönliche Umfeld zu verändern / zu verbessern. Egal, o...

Weihnachten, Trauer und leisen Ritualen

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Die Tage rund um Weihnachten werden oft als Zeit der Ruhe, der Nähe und der Hoffnung beschrieben. Für viele Menschen, und auch für Einsatzkräfte, können diese Tage jedoch wie ein Verstärker wirken: für Belastungen, für Verluste, für innere Spannungen, die im Jahresverlauf kurzfristig oder länger getragen wurden, wie ein nicht bemerkter Rucksack. Feiertage unterbrechen Routinen. Sie schaffen Leerstellen, in denen Erinnerungen lauter werden. Das gilt für Trauernde ebenso wie für Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich Verantwortung für andere tragen. Trauer an Feiertagen – normal, nicht pathologisch Gerade frisch aus einem PSNV Ausbildungwoche zurückkommend, und gleich einen Tag darauf hatte ich ein kollegiales Gespräch, schreibe ich nun heute diese 'weihnachtlichen Gedanken' mit einem Schwerpunkt PSNV und Rettungsdienst. Aus psychosozialer Sicht ist es wenig überraschend, dass Trauer sich an Feiertagen intensiviert. Rituale, die früher Halt gegeben haben, fehlen oder schmerzen...

Menschlichkeit ist kein Luxus - 23. Mai 2026 - Erster Ehrentag

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Am 23. Mai 2026 wird in Deutschland zum ersten Mal der sogenannte „Ehrentag“ gefeiert – ein bundesweiter Mitmachtag zum Geburtstag unseres Grundgesetzes. Das Motto lautet: „Für dich. Für uns. Für alle.“ Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich: Genau darum sollte es eigentlich jeden Tag gehen. Nicht um Reichweite. Nicht um Gewinnmaximierung. Nicht um Ellenbogen. Sondern um Menschlichkeit. Ich begegne Menschen in Ausnahmesituationen – im Rettungsdienst, in der psychosozialen Notfallversorgung, in der Trauerbegleitung, als Mental Health First Aider im beruflichen Umfeld und in meinem Ehrenamt beim ASB und der DRK im Raum Karlsruhe, Rhein-Neckar und Mannheim. Und dabei spielt es für mich keine Rolle, woher jemand kommt, welchen Beruf er hat, wie viel Geld er verdient oder welche Geschichte hinter ihm liegt. In dem Moment zählt nur eines: Dass da ein Mensch ist, der Unterstützung braucht. Vielleicht ist genau das etwas, das unserer Gesellschaft zunehmend verloren geht. Wir le...

Fünf Jahre nach der Flut: Bevölkerungsschutz beginnt lange vor der Katastrophe

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Wenn ich heute an die Flutkatastrophe im Juli 2021 denke, denke ich nicht zuerst an Bilder aus den Nachrichten. Ich denke an die Erft. Ich bin in Grevenbroich geboren und aufgewachsen. Die Erft gehört zu meiner Heimat. Auch wenn meine Heimatstadt selbst nicht zu den am stärksten betroffenen Orten gehörte, hat mich die Katastrophe an der Erft tief bewegt. Unstrittig ist, dass die Katastrophe  an der Ahr in jedem Fall jeden bewegt hat. Sie hat uns allen vor Augen geführt, wie schnell sich vermeintliche Sicherheit verändern kann. Vor allem aber hat sie gezeigt, was es zum Schutz der Bevölkerung wirklich braucht und ja es sind auch Fahrzeuge, Einrichtungen, Material und Equipment und auch Gebäude - aber in jedem Fall und für jeden Fall braucht es Menschen. Während der Flut waren es Zehntausende Helferinnen und Helfer, die über Tage und Wochen im Einsatz standen. Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdien...

8. Mai: Weltrotkreuztag - Humanität leben statt nur erinnern

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Für mich ist der 8. Mai kein abstrakter Gedenktag. Am 8. Mai wird jährlich der Weltrotkreuztag begangen. Das Datum markiert den Geburtstag des Rotkreuz-Gründers Henry Dunant (geboren am 8. Mai 1828).  Dieser Tag ist Erinnerung und Mahnung zugleich. Erinnerung an das, was zählt: Menschen, die helfen. Und Mahnung daran, wie zerbrechlich unser Zusammenhalt sein kann, wenn wir einander nicht achten. Ich habe beides erlebt: Jahre im hauptamtlichen Rettungsdienst, zwei Jahre als Sanitätssoldat – darunter drei Monate in einem Kriegsgebiet – und heute bin ich im höheren Alter wieder ehrenamtlich unterwegs: auf dem Motorrad in der Einsatzstaffel, im Sanitätsdienst und zunehmend in der psychosozialen Notfallversorgung PSNV. Diese Mischung aus Erfahrung, Begegnungen und gelebtem Leben ist mein Kompass. Sie zeigt mir: Helfen ist nicht nur ein Job. Helfen ist Haltung. Und Anerkennung beginnt bei uns selbst. Oft denken wir, Anerkennung käme von außen: durch Applaus, Medien oder Politik. Doch vie...

Notfallreform: Gute Ansätze, aber ein ungutes Gefühl bleibt

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Ich beschäftige mich mit der aktuellen Notfallreform nicht nur theoretisch. Ich engagiere mich ehrenamtlich als Sanitäter beim DRK und ASB, bin als First Responder in der ASB-Motorradstaffel aktiv und arbeite außerdem in der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) für alle diese Organisationen. Durch diese Tätigkeiten bekomme ich unmittelbar mit, wie wichtig funktionierende Strukturen, ausreichend Personal, gute Zusammenarbeit und eine verlässliche Versorgung sind. Deshalb sehe ich die Reform mit gemischten Gefühlen. Was mich kritisch stimmt Mehr Aufgaben bei ohnehin knappen Ressourcen: Neue Anforderungen an Ärzte, Rettungsdienste und weitere Beteiligte lösen den bestehenden Personal- und Zeitmangel nicht automatisch. Mehr Bürokratie statt mehr Zeit für Menschen: Zusätzliche Dokumentations- und Meldepflichten können wertvolle Zeit kosten, die in der direkten Versorgung fehlt. Die Finanzierung bleibt eine zentrale Frage: Gute Konzepte bringen wenig, wenn Personal, Fahrzeuge, Ausstatt...

Suizidprävention - Suizid; Wie helfen und verhindern? Freitod; Wie helfen und ermöglichen?

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Der Bundestag und die Abgeordnete haben beschlossen die Suizidprävention stärken zu wollen in Zukunft - dies war einer der positiven Resultate der Abstimmung am 6.Juli 2023 (siehe auch den Artikel dazu) - Dazu wurde ein fraktionsübergreifenden Antrag nun einen Antrag formuliert. In dem oben genannten, fraktionsübergreifenden, gemeinsamen Antrag fordern die Abgeordneten die Bundesregierung auf, bis 2024 ein Konzept vorzulegen, wie bestehende Strukturen und Angebote der Suizidprävention unterstützt werden können. (3 Monate vor der Abstimmung im März 2023 habe ich bereits zum Thema Freitod und Suizidprävention geschrieben). Etwa 10.000 Menschen nahmen sich im Jahr 2021 in Deutschland das Leben, und 346 Menschen konnten Sterbehilfe / Sterbebegleitungen  in 2021 bekommen  (  Zahlen zur Sterbehilfe in Deutschland 2021  ) Hilfsangebote Es gibt viele, meist nicht viele genug, und auch wirksame, aber oft nicht passgenaue, Therapien und Hilfsangebote. Sprich, Ideen oder Konz...

Internationale Tag der Feuerwehrleute - 4. Mai

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Der 4. Mai ist nicht nur für Star Wars-Fans ein besonderer Tag, die den Satz „May the Fourth be with you“ lieben. Vielmehr ist es auch der Internationale Tag der Feuerwehrleute, ein Anlass, der leider nur wenigen Menschen – selbst innerhalb der Feuerwehr – bekannt ist. Ursprünglich in Deutschland und Österreich, vor allem in Bayern und im Saarland, als der Tag des Heiligen Florian gefeiert, erinnert dieser Tag an einen der bekanntesten Schutzpatrone der Feuerwehr. Sankt Florian, der im Jahr 304 starb, seine Geschichte, geprägt von Mut und ein tiefes Verantwortungsgefühl, macht ihn zu einem Sinnbild für den Dienst am Mitmenschen unter oft lebensgefährlichen Bedingungen. Dieser Tag erinnert uns an all jene, die tagtäglich unermüdlich für die Sicherheit unserer Gesellschaft eintreten. Feuerwehrleute sind es, die zupacken, wo andere zurückweichen, die in brennende Gebäude gehen, um Leben zu retten, und die in den dramatischsten Momenten da sind, wenn Menschen in Not sind. Doch ihr Einsatz ...